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7 Tipps für Morgenmuffel: Wie das Aufstehen leichter fällt

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Wer kennt es nicht: frühmorgens klingelt der Wecker und eigentlich fühlt man sich noch nicht wirklich fit. Jeden Morgen das Gleiche! Man dreht sich noch mal um, aber der nervige Wecker erinnert einen alle 5 Minuten daran, dass man jetzt aufstehen muss. Quält man sich dann letztendlich aus dem Bett, dann kommt man unter Zeitdruck, weil man dreimal die Schlummertaste betätigt hatte.

Mehre Kissen

Ein gutes Kopfkissen ist wichtig für erholsamen Schlaf

In diesem Beitrag geben wir Ihnen 7 Tipps wie sie morgens gut gelaunt und topfit aus dem Bett springen. Und wir besprechen zwei Ursachen für Schlafprobleme, die sich dann in Müdigkeit morgens und über den Tag äußern.

2 Gründe wieso viele sich morgens überhaupt nicht fit fühlen

Allgemein anerkannt ist der Grund: Morgenmuffel! Es gibt einfach Eulen und Lerchen unter den Schlafenden und einer Eule werden sie keine Freudenschreie nach dem Aufstehen entlocken. Diese Personengruppe ist vom Biorhythmus einfach darauf eingestellt später ins Bett zu gehen und dafür später aufzustehen.

Während die Lerchen schon abends um 9-10 Uhr ins Bett gehen und dann um 5:00 Uhr bestgelaunt aus den Federn hüpfen, kann dies einer Eule definitiv kaum passieren.

Aber es gibt noch zwei andere Gründe, die vielen Schlafenden überhaupt nicht bewusst sind. Auf diese wollen wir kurz eingehen, bevor wir die Tipps geben. Denn liegt bei Ihnen einer der folgenden Gründe vor, dann handelt es sich um eine ernst zunehmende gesundheitliche Einschränkung und sie können leicht etwas dagegen tun.

Falsche Schlafpositionen – Von Kopfkissen, Lattenrosten und Matratzen

Wenn Sie morgens mit Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen aufwachen, oder vielleicht der Rücken ständig zwickt, dann sollten Sie einmal ihre Schlafposition und Schlaflage genauer unter die Lupe nehmen. Denn ein Grund dafür, dass sich viele morgens überhaupt nicht fit fühlen, sind schlechte Schlafpositionen, die auf nicht-geeignete Kopfkissen, Matratzen und Lattenroste zurückzuführen sind.

Denn wenn die Wirbelsäule im Schlaf jede Nacht belastet statt entlastet wird, dann kommt es auf Dauer zu Problemen. Denn immer noch gibt es viele die beim Kauf ihres Kopfkissen, der Matratze und des Lattenrost immer zum günstigsten greifen. Diese Personengruppe ist oft der Meinung das alles andere nur Geldmacherei wäre und man für 40 € auch eine gute Matratze bekommt.

Diese Personengruppe raten wir dringend an sich einmal mit dem Thema zu befassen. Denn wenn sie bisher keine Probleme damit haben, dann werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit später auf Sie zukommen. Übrigens können auch häufige Kopfschmerzen ein Symptom für eine schlechte Schlaflage sein.

Wenn Sie sich hier weiter informieren wollen, dann schauen Sie einmal in unseren Kopfkissen Guide, Nackenstützkissen Ratgeber und in den Artikel Schlafpositionen rein.

Hausstauballergiker – warum eine Stauballergie für Müdigkeit sorgt

In Deutschland sind ca. 10-15 % allergisch gegen den Kot von Hausstaubmilben. Diese kleinen Mitbewohner halten sich leider auch mit Vorliebe in Kopfkissen und der Bettwäsche auf. Denn sie ernähren sich von Hautschuppen und Haaren. Ein idealer Platz also für diese kleinen Schädlinge, um sich zu ernähren. Besonders gut entwickeln sie sich in feuchten und warmen Umgebungen, was das Kopfkissen natürlich zur ersten Wahl macht.

Übrigens sind Hausstaubmilben in jedem Haushalt vorhanden. Das hat nichts mit Unsauberkeit oder unhygienischen Verhalten zu tun, sondern in jedem Haushalt findet sich etwas Staub. Es ist nicht zu vermeiden. Und in Kopfkissen nur wenn man gewisse Dinge beachtet.

Symptome einer Stauballergie sind:

  • morgendliche Müdigkeit,
  • Kopfschmerzen und Nackenschmerzen,
  • Dazu Nießen und Schnupfen,
  • sowie teilweise auch ein Jucken um die Augenpartie herum.

In diesem Fall sollten Sie zur geeigneten Bettwäsche für Allergiker greifen. Hier gibt es sowohl bei den Kopfkissen, als auch bei der weiteren Bettwäsche speziell für Hausstauballergiker entwickelte Bezüge und Füllungen.

In unseren Ratgebern finden Sie dazu mehr Informationen.

Informationen über die Hausstauballergie >>

Können Sie diese zwei Ursachen ausschließen, dann versuchen Sie es einmal mit den folgenden Tipps.

Tipp 1.: Sorgen Sie für Licht im Schlafzimmer

Eine Möglichkeit um schneller in Form zu kommen ist, dass sie kurz aufstehen und die Vorhänge oder Rollladen öffnen. Denn der Körper reagiert auf das Licht – ob sie wollen oder nicht. Denn in Dunkelheit wird vom Körper Melatonin produziert und dadurch sind wir müde. Sobald Licht auf den Körper strahlt wird die Produktion eingestellt und man wird einfach viel schneller wach.

Für Tech-Freaks: koppeln Sie Ihren elektrischen Rollladen doch mit einer Zeitschaltuhr. Wenn sie noch weitergehen wollen, ein Smart-Homesystem, das über ihr Smartphone gesteuert wird. Dann können sie morgens mit einem Klick aus dem Bett die Rollladen hoch machen.

Tipp 2.: Morgenritual im Bett

Auch eine gute Möglichkeit ist morgens erst mal im Bett noch ein paar Minuten zu meditieren oder den Körper langsam durch strecken und räckeln aufzuwecken. Denn nicht jeder kann gleich gut gelaunt aus dem Bett springen. Erst mal kurz die Muskeln anwärmen bevor man los legt.

Tipp 3.: Sorgen Sie für frische Luft

Neben Helligkeit und Licht reagiert der Körper auch auf frische, kühle Luft. Wenn sie eine Terrasse haben oder einen Balkon können Sie gleich nach dem Aufstehen an die frische Luft gehen und dort ein paar Sekunden bleiben. Dadurch wird der Körper gleich mit frischer Luft versorgt und man wird schneller wach.

Tipp 4.: Kälte macht fit

Nicht gerade angenehm, aber sehr wirksam. Wenn sie Tipp 3 bei kälteren Temperaturen machen, dann sorgt die Kälte dafür das sie ganz schnell wach werden. Manche spritzen sich auch kaltes Wasser unter dem Wasserhahn ins Gesicht um den Geist und Körper aufzuwecken.

Wer morgens unter die Dusche steigt, der sollte nicht zu den ganz warmen Temperaturen greifen, da diese eher wieder müde machen. Etwas kühler, gerade am Schluss, ist nicht nur gesund, sondern macht auch vital.

Tipp 5.: Anregende Musik

Stellen Sie doch ihre Weckmusik einmal auf etwas motivierenderes ein, als irgendwelche lahmen Songs. Wie wär’s denn mal mit ein bisschen Heavy Metal zum Aufwachen. Ein motivierender und aggressiver Song am Morgen und schon springt man schneller aus dem Bett. Natürlich können Sie das nur machen, wenn sie alleine wohnen, denn der Schläfer neben ihnen wird sich dafür bedanken.

Tipp 6.: Workout direkt nach dem Aufstehen

Ein Ergometer für Zuhause

Ein Ergometer für Zuhause

Nicht jedermanns Sache, aber wie wär’s denn mit einem kurzen Sprint auf dem Ergometer. Aus dem Bett und auf das Trainingsgerät! Dann locker 5-10 Minuten fahren, um die Lebensgeister aufzuwecken.

Kann man natürlich auch mit Gymnastik und anderem Sport erreichen. Wie wär’s denn zum Beispiel mal mit 10 Kniebeugen, 20 Liegestützen und 30 Sit-Ups. Danach unter die Dusche und ein leckeres Frühstück genießen.

Tipp 7.: Abends ans Aufwachen denken

Kein Scherz: wer abends sich vor dem Einschlafen mehrmals gedanklich sagt, dass er morgens um 6:00 Uhr aufsteht, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit automatisch ziemlich genau um 6:00 Uhr aufwachen.

Ein Phänomen das auch von Wissenschaftlern anerkannt ist. Das Unterbewusstsein des Menschen scheint sich dies zu merken und kann tatsächlich ein Zeitgefühl entwickeln am Morgen. Das trotz eines Schlafs. Das eigene Unterbewusstsein weckt einen dann ziemlich genau zur anvisierten Uhrzeit auf. Und das Beste daran: Man fühlt sich fitter als sonst!

Probieren Sie diesen Tipp unbedingt einmal aus. Faszinierend und der Autor hat’s tatsächlich selber probiert: bei mir hat’s funktioniert.
Ich bin Alex und Betreiber von testsguide.de. Ich hoffe Dir hat unser Artikel gefallen und geholfen. Falls noch Fragen zu diesem Thema offen sind, dann schreibe mir einfach über das Kommentarfeld. Auch für Dein Feedback bin ich dankbar. Mit Deiner Beurteilung können wir in Zukunft noch bessere Ratgeber schreiben. Vielen Dank, Alex

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