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Induktionsherd Test-Übersicht mit Induktionskochfeld Guide & 4 Empfehlungen

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Profiköche, aber auch ambitionierte Hobbyköche schwören auf den Induktionsherd. Die Vorteile sind vielfältig: Fortschrittliche Technologie, blitzschnelle Erwärmung der Speisen, vergleichsweise hohe Energieeffizienz sowie die Sicherheitsfunktionen sind es, die das Induktionskochfeld so beliebt machen.

Ein Induktionsherd

Ein Induktionsherd

Die Geräte punkten letztendlich durch Sparsamkeit, Geschwindigkeit, einfache Reinigung und Pflege sowie Sicherheit, was vor allem bei kleinen Kindern im Haushalt ein sehr wertvoller Faktor ist.

In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen einige ausgesuchte Induktionsherde in den Empfehlungen vor. Hier handelt es sich um sehr gut bewertete und beliebte Modelle, die schon bei den Kunden bewiesen haben, dass es sich um sehr gute Herde handelt.

Außerdem erklären wir in diesem Guide was die Besonderheit von Induktionsherden ausmacht, welche Funktionen sie haben und welche verschiedenen Typen es für die Küche gibt. Denn nur wenn Sie die Vorteile der verschiedenen Modelle kennen und deren Ausstattungseigenschaften, nur dann können Sie sich für das passende Gerät entscheiden.

In unserer Test-Übersicht haben wir für Sie vertrauenswürdige Testberichte übersichtlich dargestellt und sie können direkt zum jeweiligen Test kommen. Natürlich haben wir hier die Stiftung Warentest, Ökotest und auch bekannte Testmagazine durchsucht. Aber schauen wir uns jetzt einmal unsere 5 Empfehlungen im Vergleich an.

Unsere 4 Empfehlungen im Vergleich

Produkt





Siemens iQ700 EX875LYC1E Induktions-Kochstelle







AEG HK634250XB Induktionskochfeld







Neff T46BT60N0 Induktionsherd







Bauknecht CTAI 9640 IN Induktions-Kochfeld

TypEinbaukochfeldEinbaukochfeldEinbaukochfeldEinbaukochfeld
HerstellerSiemensAEGNeffBauknecht
Bewertungen*Sterne
4,9 von 5 Sternen
12 Erfahrungsberichte
Sterne
4,2 von 5 Sternen
383 Erfahrungsberichte
Sterne
3,7 von 5 Sternen
14 Erfahrungsberichte
Sterne
4,0 von 5 Sternen
29 Erfahrungsberichte
Eigenschaften

  • Induktionskochfeld mit den Einbaumaßen 78,0 cm x 49,0 cm.

  • Mit Powerboost-Funktion für alle Kochzonen ausgestattet.

  • Zweistufige Restwärmeanzeige, Anzeige des Energieverbrauchs, 17 Leistungsstufen.

  • Induktionskochfeld aus Glaskeramik leicht zu reinigen.


  • Einbaukochfeld mit 57,6 cm Höhe x 51,6 cm Breite x 5,5 cm Tiefe. Hochwertiger Rahmen aus Edelstahl (Einbaubreite 60 cm)

  • Touch-Control Bedienung mit Stopp + Go Funktion.Einfach kurz unterbrechen, wenn man beispielsweise ans Telefon muss.

  • Power-Funktion für die extrem schnelle Erhitzung auf Wunsch. So kann beispielsweise ein Topf mit Wasser extrem schnell erhitzt werden. 1 l kaltes Wasser kocht laut Hersteller nach 2 Minuten.

  • Extreme Reaktionszeit: Temperatur kann genau geregelt werden und ist sofort da, wenn das geeignete Kochgeschirr auf dem Kochfeld steht.

  • Einer der absoluten Topseller bei den Induktionsherden.


  • Induktionskochfeld mit den Einbaumaßen 56,0 cm x 49,0 cm. Absoluter Topseller mit sehr gutem Preis-Leistung-Verhältnis.

  • In drei verschiedenen Ausführungen erhältlich und Powerstufe für alle Kochzonen.

  • Eingebauter Timer, Stoppuhr für Kochfelder, Topferkennung und einer Kindersicherung.

  • Mit Schutzfunktion beim wischen der Kochfelder. Ein verstellen der Einstellungen ist damit nicht möglich.


  • Hochwertiges Induktionskochfeld von Bauknecht mit den Einbaumaßnahmen 56,0 cm x 49,0 cm.

  • Mit Booster-Funktion ausgestattet, mit dem sie jedes einzelne Induktionskochfeld sehr schnell auf die eingestellte Temperatur bringen, sobald das Kochgeschirr darauf steht.

  • Eingebauter Teilnehmer für jede Kochzone mit automatischer Abschaltung nach Ablauf der Zeit. Vierfach Restwärmeanzeige und einfach zu reinigende Glaskeramikfläche.

  • Mit Kindersicherung ausgestattet, damit keine Einstellungen verstellt werden mit einfachem Tastendruck wird diese aktiviert. Kann perfekt auch zum Zwischendurch-reinigen der Kochflächen verwendet werden.

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Produktbericht
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Empfehlung: AEG HK 634060 X-B Glaskeramik-Kochfeld

AEG HK 634060 X-B Glaskeramikfeld Elektro / Glaskeramik Kochfeld / 57,6 cm / autarkes Kochfeld mit Mehrkreiszone und Ankochautomatik / schwarz und silber (Edelstahl)
Der Hersteller AEG hat gleich mehrere Top-Produkte bei den Induktionskochfeldern zu bieten. Ein in den letzten Monaten immer beliebter werdendes Modell ist das AEG HK 634060 X-B. Es ist mit einer Mehrkreiszone und Ankochautomatik ausgestattet. Über ein Touch-Display werden alle Einstellungen beim Kochen vorgenommen. Laut Bewertungen ist das bei diesem Kochfeld sehr gut gelöst. Die Bedienung einfach.

Mit weiteren Features:

  • Stop- und Go-Funktion,
  • Anzeigen für alle Zonen,
  • Einem Kurzzeitwecker,
  • Restwärme wird für alle Felder angezeigt,
  • Praktische Kindersicherung,
  • und vielem mehr

hat sich das Induktionskochfeld eine Aufnahme in unsere Empfehlungen verdient. Dazu kommt auch noch der moderate Preis. Um die 210 Euro kostet das Modell. Mit dieser Ausstattung und Qualität ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was ist ein Induktionsherd?

Das Kochfeld vom Induktionsherd

Das Kochfeld vom Induktionsherd

Der Induktionsherd ist auf den ersten Blick von einem gewöhnlichen Elektroherd kaum zu unterscheiden. Sobald er eingeschaltet wird, um damit zu kochen, fällt der bedeutende Unterschied auf: Das Kochfeld wird nicht mal lauwarm. Wird allerdings das Kochgeschirr darauf gestellt, erwärmt sich dieses und zwar viel schneller als es bei einem gewöhnlichen Herd der Fall ist.

Befindet sich auf dem Kochfeld kein entsprechendes Kochgeschirr, bleibt das Induktionskochfeld auch im eingeschalteten Zustand kalt. Die Platte dient also lediglich als Standfläche für Töpfe und Pfannen. Der Induktionsherd erzeugt durch elektromagnetische Wechselfelder Energie, die auf das Kochgeschirr übertragen wird, die sich dadurch erhitzen.

Mit einem solchen Kochfeld wird nicht nur der Boden des Topfes erwärmt, sondern ebenso die Seitenränder. Dadurch wird das Gargut im Vergleich zu herkömmlichen Herden gleichmäßiger erwärmt.

Zu beachten ist, dass spezielles, dafür geeignetes Kochgeschirr erforderlich ist, da das Wechselfeld nur auf magnetisches Kochgeschirr reagiert. Hierbei handelt es sich um ferromagnetische Töpfe und Pfannen. Magnete haften an ihnen. Geeignet sind Töpfe aus:

  • Stahl,
  • Emaille
  • oder Gusseisen.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Bei allen Elektroherden wird die Herdplatte oder Kochstelle durch Heizspiralen erhitzt und die Hitze wird auf das Kochgeschirr übertragen. Dies dauert lange, denn zuerst muss sich die Kochplatte erwärmen, um diese Wärme anschließend auf den Topf zu übertragen.

Dadurch wird unnötig Wärme an die Umgebung abgestrahlt. Nicht so beim Induktionsherd, denn hier bleibt das Kochfeld kalt. Nur das Kochgeschirr erhitzt sich. Dies macht die hohe Effizienz und das energiesparende Kochen mit dem Induktionsherd aus.

Induktionsspule sorgt für ein Magnetfeld

Unter dem Kochfeld des Herdes gibt es kein Heizfeld. Unter der Glasplatte befindet sich stattdessen eine aus Kupferdraht gewickelte Induktionsspule, durch die Wechselstrom fließt. Durch diesen Stromfluss wiederum wird ein Magnetfeld erzeugt. Wird nun ein geeigneter Topf oder eine Pfanne auf das Kochfeld gestellt, erzeugt das Magnetfeld im Kochgeschirr Wirbelströme, die für eine schnelle Übertragung der Wärme vom Herd auf das Kochgeschirr sorgen und das Gefäß erhitzen, sodass der Koch- oder Bratvorgang eingeleitet wird.

Induktionskochfelder sind dank der hohen Kochenergie auch für ein scharfes Anbraten von Fleisch bestens geeignet. Durch die genaue Leistungsdosierung sind sie auch perfekt für die Zubereitung von Suppen, Soßen und Schmorgerichten, die mehrere Stunden lang auf einer niedrigen Stufe vor sich hin köcheln. Der Induktionsherd ermöglicht ein punktgenaues Kochen und bietet innerhalb weniger Sekunden volle Leistung.

Wie wird ein Induktionskochfeld bzw. Herd bedient?

Bedienfeld Induktionsherd

Bedienung mit versenkbaren Knebelschalter

Die Bedienung erfolgt entweder über verschiedene Knöpfe und Drehschalter, über oder ein Touchfeld. Induktionsherde mit Touchfeld sind besser, da die Bedienung dadurch viel komfortabler ist. Von Vorteil sind bei diesen Modellen die Anzeige der aktuellen Temperatur sowie der bereits verstrichenen und noch verbleibenden Kochzeit.

Zudem ist es möglich, eine beliebige Temperatur auf den Grad genau einzustellen. Modelle mit Touchfeld verfügen in der Regel außerdem über eine Kindersicherung. Dies ist in einem Haushalt mit Kindern vorteilhaft.

Induktionskochfelder punkten je nach Modell im Vergleich zu Elektrogeräten mit vielfältigen Funktionen:

  • bis zu 17 Leistungsstufen
  • Boost-Funktionen, die für maximale Leistung innerhalb kurzer Zeit sorgt
  • Topferkennung: Das Kochfeld wird ausgeschaltet, sobald das Kochgeschirr zur Seite geschoben oder vom Kochfeld genommen wird. Die Platte aktiviert sich jedoch sofort wieder, wenn es zurück auf das Kochfeld gestellt wird.
  • Bei manchen Herden gibt es einen praktischen Schalter zur Vergrößerung der Kochplatten.
  • Timer: dank der Zeitsteuerung genaue Einschaltung des Herdes
  • Auftau-Funktion
  • Pizzastufe
  • Selbstreinigung (Speisereste werden durch hohe Temperaturen entfernt)
  • Teleskopschienen bei integriertem Backofen: sorgen für eine sehr bequeme Handhabung, denn damit lassen sich Backblech oder Grillrost komfortabel aus dem Garraum ziehen.

Vorteile des Induktionsherd im Überblick:

Der Kochvorgang nimmt deutlich weniger Zeit in Anspruch als mit herkömmlichen Herden, da das Kochgeschirr nicht nur am Boden erwärmt wird, sondern ebenso an den Seiten und die Hitze daher viel effektiver übertragen wird. Um einen Liter Wasser in einem Topf zum Kochen zu bringen, braucht ein Induktionsherd mit 1.400 Watt ungefähr vier Minuten.

Ein Elektroherd mit der gleichen Leistung benötigt hierfür rund 10 Minuten. Dies zeigt die hohe Effizienz und die hohe Stromersparnis. Es ist grundsätzlich besser, einen leistungsstarken Induktionsherd auszuwählen, denn damit geht das Kochen einfach schneller vonstatten.

Da das Kochfeld selbst kaum erhitzt, brennen keine Speisereste auf dem Herd an. Dies wiederum führt zu einer erheblich einfacheren Reinigung.

Das Induktionskochfeld im Vergleich mit dem Elektro- und Gasherd

In unserem Ratgeber gehen wir im Detail auf die Vorteile eines Induktionsherd ein. Im Vergleich mit einem Elektroherd und Gasherd zeigen wir die Stärken und Schwächen der Induktionskochfelder auf.

Denn der Trend ist eindeutig: immer mehr Induktionsherde finden sich in deutschen Küchen. Das liegt nicht nur an dem sehr schnellen aufheizen der Kochfelder, sondern auch an der hohen Energieeffizienz. Außerdem darf der Sicherheitsaspekt, vor allem bei kleinen Kindern im Haushalt, nicht vernachlässigt werden. Dazu kommt die einfache Reinigung und die exakte Leistungsdosierung.

Genaue Erklärungen und noch mehr Vorteile finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel: die Vorteile eines Induktionsherd

Mehr Vorteile gegenüber Gas- und Elektroherd >>

Leichte Reinigung der Kochfelder

Induktionskochfeld

Leichte Reinigung der Kochfelder

Für die Flächen und Glastür genügt es, eine warme Spüllauge oder bei Bedarf etwas Fettlöser zu verwenden. Die Glaskeramikkochfelder können einfach feucht abgewischt werden. Sollte auf dem Induktionskochfeld einmal etwas haften bleiben, hilft ein Ceran-Klingenschaber.

Damit können die Speiserückstände vorsichtig entfernt werden. Zudem besteht keine Verbrennungsgefahr. Die erhöhte Sicherheit ist nicht nur für Familien mit Kindern vorteilhaft. Induktionsherde sind von unterschiedlichen Herstellern in vielen Produktdesigns und -variationen sowie in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen erhältlich, sodass jeder das passende Gerät findet.

Verschiedene Arten und Typen

Wer einen Induktionsherd kaufen möchte, kann sich zwischen einem:

  • Einbauherd,
  • Standherd
  • oder Induktionskochfeld

entscheiden. Die Auswahl hängt auch von der Kücheneinrichtung ab.

Der Einbauherd – ideal bei neuen Küchen

Wird eine neue Küche angeschafft, ist ein Einbauherd geeignet. Dieser bietet den Vorteil, dass Möbel und Geräte perfekt zueinander passen. In gut durchdachten Küchen wird der Herd in einem Schrank eingebaut. Bei einem Einbaugerät besteht die Wahl zwischen einem autarken Kochfeld und einem separaten Backofen oder einem Kombigerät, bei dem beides integriert ist. Letzteres ist platzsparender. Einbaugeräte sind standardisiert und meist 50 oder 60 cm breit.

Wenn Sie aktuell auf der Suche nach einem Einbaukochfeld sind, dann können wir Ihnen das AEG HK634250XB Induktionskochfeld empfehlen. Es gehört nicht nur zu den besten, sondern auch zu den beliebtesten Kochfeldern für Einbauküchen.

zum AEG HK634250XB Bericht

Der Standherd – sehr beliebt und große Auswahl

Der Induktionsherd als Standherd mit einem dazugehörigen Kochfeld und Backofen passt in handelsübliche Küchen und kann ganz nach Wahl aufgestellt werden. Diese Bauart ist bei den Kunden sehr beliebt. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Modellen, die jedem Bedarf gerecht wird.

Bei einem integrierten Backofen sollte grundsätzlich auf die maximale Heizleistung, die angebotenen Beheizungsarten und nützliche Features wie Reinigungsprogramme geachtet werden. Gut ausgestattete Herde bieten kombinierbare Ober- und Unterhitze, Heißluft, eine oder mehrere Grillstufen, Pizzastufen und Auftauprogramme.

Das Induktionskochfeld – bei wenig Platz in der Küche

Wenn wenig Platz zur Verfügung steht, ist der Induktionsherd als kleine, handliche und kompakte Kochplatte die optimale Wahl. Diese kann überall platziert werden und eignet sich sogar dafür, um sie unterwegs mitzunehmen.

Es empfiehlt sich, beim Kauf auf Markenqualität zu setzen. Diese Hersteller haben sich bewährt und bieten in der Regel alle erforderlichen Funktionen, die das Kochen zum Vergnügen machen.

Induktionsherde & Kochfelder im Test – Übersicht der besten Testberichte

Für unseren Ratgeber haben wir uns auf die Suche nach seriösen und vertrauenswürdigen Testberichten gemacht. Obwohl es sich bei Induktionsherden bzw. Induktionskochfeldern noch um eine Nische handelt, haben wir dazu sehr gute und viele Tests gefunden. In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die Besten mit direktem Link zum Test aufgenommen.

Wenn Sie selber auf einen guten Testbericht stoßen, den wir hier vielleicht übersehen haben, dann schreiben Sie uns doch bitte einfach eine E-Mail oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar im unteren Kommentarfeld.

QuelleTestdatumProdukteLink zum TestberichtUnsere Anmerkungen
Stiftung Warentest01/2015Stiftung Warentest hat insgesamt 10 Induktionsherde im Test gehabt. Dazu findet man Kochfelder mit Wärmestrahlung und Gas im Testbericht.Direkt zum Test >>Download kostenpflichtig.
ETM Testmagazin06/20169 Induktionskochfelder im Test.Zum Test >>Download kostenpflichtig.
ETM Testmagazin02/2016Für Induktionsherde werden auch geeignete Pfannen und Geschirr benötigt. Das ETM Testmagazin hat dafür geeignetes Kochgeschirr getestet.Zum Test >>Sehr interessant als Ergänzung, da für Induktionsherde auch das geeignete Geschirr gekauft werden muss.
Haus & Garten Test01/2012Das Magazin hat 11 mobile Induktionskochfelder im Test. Sehr interessant wenn man ein entsprechendes Kochfeld zum Beispiel für das Camping kaufen möchte.Zum Testbericht >>Für den mobilen Einsatz sind diese Induktionskochfelder ideal geeignet. Auch für kleine Küchen natürlich. Der Download ist kostenpflichtig

Kaufratgeber: Darauf sollten Sie beim Kauf achten!

Kochen auf dem Induktionskochfeld

Bevor sie losziehen und sich ein Induktionskochfeld kaufen, sollten Sie sich einige Kaufkriterien genauer ansehen. Dann stehen sie im Geschäft, oder auch bei der Suche im Internet, nicht vor einem Rätsel, wie Sie nun die Qualität eines Kochfeldes einschätzen sollen. Hier finden Sie die wichtigsten Faktoren, die sie beim Kauf eines Induktionsherd beachten sollten.

Wie viel Leistung in Watt sollten sein?

Für die normale Küche ist eine Leistung von 2,5 kW mehr als genug. Nur professionelle Köche und ambitionierte Hobbyköche sollten sich Gedanken über mehr Leistung machen. Da wir Deutschen gerne zu viel zu teuren Haushaltsgeräten greifen, nur weil wir uns von den Daten beeindrucken lassen, sollten Sie sich hierüber wirklich kurz Gedanken machen. Denn windige Verkäufer können sehr überzeugend sein mit auswendig gelernten Daten. Schnell bekommt man etwas Sorge, dass man vielleicht zu wenig Leistung beim Kochen hat. Das ist Unsinn. Selbst 2 kW reichen für einen normalen Koch komplett aus.

Autarkes Induktionskochfeld oder nicht?

Was bedeutet das überhaupt? Ein Beispiel: ein autarkes Kochfeld kann völlig unabhängig von einem eventuell vorhandenen Backofen eingebaut werden. Kauft man sich eine neue Ausstattung, dann sollte man auf jeden Fall auf ein autarkes Kochfeld und einen autarken Backofen achten. Denn dann können diese getrennt voneinander ausgetauscht werden, zum Beispiel im Falle eines Defekt. Sind beide nicht autark, d.h. voneinander abhängig, dann kann man beide wegschmeißen wenn eins kaputt geht. Oder man muss einen Fachmann kommen lassen vom Hersteller und das wird definitiv zu teuer.

Welchen Stromanschluss brauche ich?

Schaut man sich Induktionskochfelder an, dann gibt es zwei Stromanschlüsse:

  1. Schuko-Stecker
  2. Starkstromanschluss

Für Sie günstiger ist ein Kochfeld mit herkömmlichem Schuko-Stecker. Das ist ein Standard in der Küche. Der Vorteil: Sie können das ganz einfach selber anstecken. Handelt es sich hingegen um ein Induktionskochfeld mit einem Starkstromanschluss, dann muss unbedingt ein Fachmann ran. Denn hier wird es gefährlich wenn Sie einen Fehler machen.

Einbaumodell oder freistehend?

Die Einbaumodelle sind am meisten verbreitet

Meistens greift man in Deutschland zu den Einbau-Kochfeldern. Diese werden in die Arbeitsplatte eingelassen und sehen einfach sehr elegant aus. Handelt es sich um ein autarkes Gerät, dann kann man es an jeder beliebigen Stelle der Arbeitsplatte einbauen. Meistens montiert man es allerdings klassisch direkt über dem Backofen.

Allerdings gibt es auch freistehende Induktionskochfelder. Diese werden gern einmal im Wohnmobil in den Urlaub mitgenommen und auf dem Campingplatz verwendet. Auch für Single-Haushalte und Studentenbuden ist ein freistehendes Induktionskochfeld eine günstige Alternative. Viele haben ganz einfach keine Einbauküche. Denn das ist teuer und ein echter Luxus.

Außerdem sind diese Kochplatten natürlich sehr praktisch, da sie überall hin mitgenommen werden können. Baut man die eine Kochplatte in eine Arbeitsplatte der Einbauküche vom Vermieter ein, dann muss man das in der Regel beim Auszug da lassen. Denn schließlich war vorher ja ein uraltes Kochfeld vom Vermieter drin. Das sind so die Tricks der gut verdienenden Vermieter. Nur als kleiner Hinweis.

Fachlich heißt das: Sie müssen den Ursprungszustand beim Einzug wiederherstellen. Deshalb steht auch in vielen Wohnungen irgendeine Küche vom Sperrmüll. Zumindest sehen sie meistens so aus. Der Vermieter ahnt natürlich ganz genau, dass Sie diese nicht nachher wieder aufbauen und ihre gute neue Küche drin lassen. So macht man noch ein paar 1000 € extra. Außerdem wird ja inzwischen Ablöse für jeden Schrott verlangt, um noch mehr Profit zu machen. Das kann Ihnen bei einem transportable Induktionskochfeld definitiv nicht passieren.

Wie viele Kochzonen dürfen sein?

Freistehendes, transportables Induktionskochfeld

Freistehendes, transportables Induktionskochfeld mit einer Kochzone

Fast jedes Einbau-Induktionskochfeld hat 4 Kochzonen. Bei einigen Geräten gibt es eine Mehrzweck-Kochzone. Hier kann man Spezialtöpfe zum Kochen nutzen. Auch Bräter finden hier ihren Platz.

Bei freistehenden Induktionskochfeldern gibt es meist 2 Kochzonen. Günstigere Modelle, oder sehr kompakte für den Urlaub, haben manchmal auch nur eine Kochzone.

Sicherheitsfunktionen und Ausstattung

Die Hersteller lassen sich bei ihren Kochfeldern einiges einfallen. Funktionen die man brauchen kann und andere, die man niemals braucht. Hört sich aber beim Kauf natürlich immer gut an, wenn eine lange Liste von gut klingenden Funktionen vorhanden sind. Natürlich lassen wir uns gerne davon verleiten ein paar 100 € mehr auszugeben. Das wissen auch die Hersteller.

Sie sollten sich beim Kauf also wirklich nüchtern überlegen, ob sie die letzten 2 Jahre irgendeine dieser Funktionen wirklich gebraucht hätten. Und ob sie diese in der Zukunft brauchen. Greifen Sie dann im Zweifel lieber zum günstigeren Modell, das nur Funktionen hat, die sie wirklich brauchen.

Ausnahme: wir würden Ihnen in einem Haushalt mit Kindern auf jeden Fall eine Kindersicherung, oft auch Verriegelungsfunktion genannt, empfehlen. Auch wer neugierige Katzen hat, die gerne mal auf ein paar Tasten drücken, sollte so etwas haben.

Außerdem machen für uns ein Überhitzungsschutz und eine Abschaltautomatik absoluten Sinn. Allerdings sind diese beiden Funktionen in nahezu jedem Induktionskochfeld eingebaut. Hier gibt es einfach zu viele Wohnungsbrände, die von einem nicht abgeschalteten Gasherd oder Elektroherd verursacht worden sind. Aber wer natürlich zu einem Billigmodell vom China-Discounter-Versand greift, der sollte hier drauf achten.

TÜV geprüft?

Da es inzwischen viele Geräte mit TÜV Prüfung gibt, würden wir tatsächlich dazu raten. Bei einem TÜV geprüften Modell können Sie davon ausgehen, dass ein Gerät auf Herz und Nieren getestet worden ist. Da diese Prüfung bei guten Herstellern mehr oder weniger Standard ist, würden wir darauf nicht verzichten. Preislich macht das dann wirklich keinen Unterschied. Wenn Sie natürlich in die unterste Preisklasse greifen, dann kann man darüber hinwegsehen.

Häufige Fragen zu Induktionsherden und Induktionskochfeldern

FAQ SymbolIn diesen häufigen Fragen (FAQ) beantworten wir die häufigsten Fragen zum Thema. Darunter viele Fragen, die wir über die Kommentare oder per E-Mail von Euch bekommen. Sollte also Deine Frage hier nicht dabei sein, dann freuen wir uns auf Deine Nachricht über das Kommentarfeld.

Erhitzt sich das Induktionskochfeld bei einem Induktionsherd wirklich nicht?

Wer einen klassischen Gas- oder Elektroherd hatte, der kann kaum glauben dass sich ein Induktionskochfeld tatsächlich nicht erhitzt. Aufheizen tut sich nur der Topf oder die Pfanne auf dem Kochfeld. Deshalb benötigt man für einen Induktionsherd auch geeignete Töpfe und Pfannen. Auf dem Induktionsherd erhitzt sich aber natürlich der Topf oder die Pfanne. Die Aufheizung eines Kochfeldes entsteht dann über den heißen Boden der Pfanne oder vom Topf. Also bitte nicht ausprobieren indem man die Hand drauf legt. Wenn man allerdings ein Induktionskochfeld anstellt, dann bleibt dieses völlig kalt. Erst durch den heißen Topf oder die heiße Pfanne erhitzt sich das Ganze. Stellt man nichts auf das Feld, dann entsteht auch keine Wärme.

Warum macht mein Induktionsherd während des Kochen komische Geräusche? Ist hier etwas defekt?

Keine Sorge, Induktionsherde arbeiten mit Lüftern. Erhitzt sich das Kochfeld durch die darauf stehenden Töpfe oder Pfannen, dann wird ab einer gewissen Temperatur ein Lüfter aktiviert, der Geräusche macht. Dieser ist dann leise hörbar. Die Kühlung durch den Lüfter ist notwendig, weil die Technik in Induktionsherden wärmeempfindlich ist.

Kommen Induktionsherde in die Jahre, dann nutzen sich teilweise die Lager der Lüfterachsen ab. Die Geräuschentwicklung nimmt dann leicht zu. Allerdings sind diese Geräuschemissionen nicht laut. Sollte Ihr Induktionsherd andere Geräusche machen, die nicht durch den Lüfter ausgelöst werden, dann sollten Sie die Garantie in Anspruch nehmen.

Sind Edelstahltöpfe Induktionsgeeignet?

Leider nein, denn auf einem Induktionskochfeld kann man nur mit Metallen kochen, die auch magnetisch sind. Deshalb sind Topfböden aus Stahl für Induktionskochfelder geeignet. Töpfe aus Alu oder Edelstahl sind es nicht, da sie nicht magnetisch sind.

Bevor Sie aber gleich aufgeben, können Sie Ihren Topf mit einem Magneten selber testen. Denn teilweise sind auch Töpfe aus Edelstahl und Aluminium mit einem magnetischen Topfboden ausgestattet. Hier wird einfach noch ein magnetisches Material verwendet, das dann wieder auf einem Induktionskochfeld perfekt geeignet ist.

Kann ich bei nichtmagnetischen Töpfen da eine Stahlplatte verwenden?

Wenn Sie Lieblingstöpfe haben, die nicht magnetisch sind, dann gibt es einen Workaround. Im Handel kann man zusätzliche Stahlplatten kaufen, die man dann unter den Topf legt. Natürlich nur wenn der Topf nicht für Induktion geeignet ist. Irgendwann stellt sich aber schon die Frage, warum man einen Induktionsherd hat, wenn man nicht die geeigneten Pfannen und Töpfe benutzt. Diese magnetische Metallplatte täuscht dem Herd sozusagen vor, dass es sich hier um einen induktionsfähigen Topf oder Pfanne handelt und das Kochfeld heizt sich dann auf.

Welches Produkt ist Ihr Favorit? Machen Sie mit bei unserer Umfrage!

In unserer Produktumfrage würden wir gerne wieder von ihnen wissen welcher Induktionsherd aus unseren Empfehlungen ihr persönlicher Favorit ist. Sollte Ihr Gerät nicht dabei sein, dann wählen Sie einfach „Ein anderes Modell“. Wir würden uns dann freuen wenn sie Hersteller und Typbezeichnung im unteren Kommentarfeld posten würden, damit wir uns dieses anschauen können.

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Unser Fazit

Der Induktionsherd liegt voll im Trend und erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Zu Recht, denn er bietet viele Vorteile. Er ist dank der fortschrittlichen Technologie sehr sparsam, leistungsfähiger und effizienter und eine optimale Alternative zu anderen Herdtypen. So wird beim Kochen und Braten nicht nur eine Menge Zeit gespart, sondern auch Energiekosten. Dies wiederum schont neben dem Geldbeutel auch die Umwelt.

Übrigens: Vorsicht gilt bei einem Herzschrittmacher. Wer elektronische Implantate trägt, sollte vor dem Kauf eines Induktionskochfeldes zunächst einmal seinen Arzt fragen, wie störungsempfindlich das Implantat auf das Magnetfeld reagiert. Ansonsten sind die elektromagnetischen Streufelder jedoch eher unbedenklich, denn sie fallen nur sehr gering aus.
Wir hoffen dir hat unser Artikel gefallen und geholfen. Wenn noch Fragen zum Thema offen sind, dann schreibe uns einfach über das untere Kommentarfeld. Gerne werden wir dann weiterhelfen. Wir sind auch für jedes Feedback dankbar. Vielleicht hast Du einen Verbesserungsvorschlag? Oder eine Ergänzung zum Thema? Über die Sterne unten kann auch dieser Beitrag bewertet werden. Von 1 Stern bis 5 Sterne ist eine Bewertung möglich. Deine Beurteilung hilft uns noch besser auf die verschiedenen Themen einzugehen.

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Unsere Redaktion? Das sind eindeutig Produktinnovatoren-Freunde, First-Mover, Test-Macher und Supertechies. Vielleicht aber auch nur ganz einfache, neugierige Leute, die sich gerne mit neuen Themen beschäftigen. Wenn uns die Zeit über allen tollen, neuen Guides und Ratgebern ausgeht, dann arbeiten wir aktuell mit genau 14 fantastischen Freelancern zusammen, die ausgesuchte Experten im jeweiligen Produktbereich sind und uns neue Guides zu Produkten und im Ratgeber schreiben. Ob Youtuber, Autor oder Blogger - wir sind ein buntes Team von begeisterten Leuten. Mehr Über uns hier.

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