Vergleiche

Laubsauger Test: Die besten Testsieger von Stiftung Warentest & ETM Testmagazin mit Kaufratgeber

✓ Aktuelle Testsieger 2024/2025 ✓ Testberichte & Bewertungen ✓ Kaufberatung

Der Herbst kommt und färbt das Laub in herrliches Gold und leuchtendes Rot. Schon lösen sich die ersten Blätter von den Ästen ab und sinken tänzelnd zu Boden. Recht bald bedeckt ein Laubteppich den Rasen und die Gehwege. Es ist an der Zeit, mit dem aufwendigen Laubharken zu beginnen. Oder eben einen Laubsauger aus dem Schuppen hervor zu holen.

Laub auf Gehweg
Hier könnte man einen Laubsauger gut gebrauchen

In unserem Laubsauger Guide mit Test-Übersicht haben wir die besten Geräte aus aktuellen Tests recherchiert und ihre Eigenschaften verglichen. Dabei haben wir für dich die neuesten Testberichte renommierter Institute übersichtlich zusammengefasst. Dieses Gartengerät ist zwar bei Tierschützern und sensiblen Nachbarn nicht sonderlich beliebt, kann aber durchaus naturkonform und menschenfreundlich eingesetzt werden.

Ein Laubsauger ist vor allem eins – äußerst effektiv bei der Bekämpfung von Laubmassen. Daher vermag ein Hobby-Gärtner, der die Vorzüge dieses Gartengeräts einmal genießen durfte, das Gerät nicht mehr zu missen. Wir stellen dir die besten Testsieger vor, informieren ausführlich über die Besonderheiten der Geräte und bieten einen kompakten Kaufratgeber an.

Eine Info zur Erklärung: Fast alle Laubsauger sind auch mit der Laubbläser-Funktion ausgestattet. Deshalb sprechen wir in unserem Guide häufig von beidem. Denn durch einfaches Umschalten an den Geräten kann zwischen Laub einsaugen und Laub wegblasen gewechselt werden. Natürlich wird auch jeder andere Dreck durch Hochdruckluft entfernt oder eingesaugt.

STIGA SAB 700 AE – ETM Testmagazin Testsieger (11/2024)

STIGA SAB 700 AE Akku-Laubbläser, 3 Geschwindigkeitsstufen, 500 W, Akku und Ladegerät nicht enthalten
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Stand von: Dezember 7, 2025 9:50 a.m. - Details
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Der STIGA SAB 700 AE hat sich im aktuellen ETM Testmagazin Test (11/2024) als klarer Testsieger durchgesetzt und erreichte beeindruckende 96 von 100 Punkten. Das Gerät überzeugt durch seine starke Blasleistung von bis zu 100,1 km/h und eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit von etwa 26 Minuten bei maximaler Leistung.

Besonders hervorzuheben ist der leistungsstarke 500-Watt-Motor, der trotz seiner Power nur 2,7 kg auf die Waage bringt. Die drei Geschwindigkeitsstufen ermöglichen eine präzise Anpassung an verschiedene Laubarten und Arbeitsbedingungen. Bei niedriger Geschwindigkeit erreicht das Gerät sogar eine Laufzeit von bis zu 120 Minuten, was für die meisten Gartenarbeiten mehr als ausreichend ist.

Die ergonomische Bauweise mit integriertem Keypad macht die Bedienung besonders komfortabel. Durch die zusätzliche Rund- und Flachdüse kann die Blasleistung noch gezielter eingesetzt werden. Das Gerät arbeitet zudem vergleichsweise leise, was besonders in Wohngebieten von Vorteil ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die emissionsfreie Arbeitsweise dank des 48-Volt-Akkusystems. Die Lüftungsgitter auf beiden Seiten und im unteren Bereich verbessern zusätzlich den Luftstrom und die Effizienz des Geräts.

Vorteile: Sehr ausdauernder Akku, hohe Blasleistung, leichtgängige Bedienung, ergonomisches Design, drei Geschwindigkeitsstufen

Nachteile: Akku und Ladegerät müssen separat erworben werden, etwas höherer Anschaffungspreis

STIHL BGA 57 – ETM Testmagazin sehr gut bewertet

Stihl Laubbläser BGA 57 Set mit Akku AK 20 und Ladegerät AL 101
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Der STIHL BGA 57 hat sich im ETM Testmagazin Test als einer der besten Akku-Laubbläser erwiesen und überzeugt durch seine hohe Blasleistung von etwa 90,7 km/h aus einem Meter Entfernung. Das Gerät punktet besonders durch seine erhebliche Ausdauer und kann auch große Flächen in einem Durchgang bearbeiten.

Mit einem Gewicht von nur 2,3 kg gehört der STIHL BGA 57 zu den leichteren Modellen in seiner Klasse. Das ergonomische Design mit dem verstellbaren Blasrohr in drei Stufen ermöglicht eine optimale Anpassung an die Körpergröße des Benutzers. Der Softgriff absorbiert Vibrationen und sorgt für eine komfortable Handhabung.

Besonders positiv fällt die geringe Lautstärke von etwa 86,2 dB auf, die deutlich unter dem Niveau vieler Konkurrenzmodelle liegt. Dies macht das Gerät ideal für den Einsatz in lärmsensiblen Bereichen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 30 Minuten, was für die meisten Gartenarbeiten ausreichend ist.

Die hochwertige Verarbeitung und die bewährte STIHL-Qualität sorgen für eine lange Lebensdauer. Das Gerät ist mit dem kompletten STIHL AK-System kompatibel, was die Flexibilität erhöht.

Ein besonderes Sicherheitsfeature ist das Drei-Schritt-Startsystem mit Entsperrschieber und Schalthebelsperre, das ungewolltes Starten verhindert und die Arbeitssicherheit erhöht.

Vorteile: Sehr leise, ergonomisches Design, lange Akkulaufzeit, hochwertige Verarbeitung, geringes Gewicht

Nachteile: Höherer Anschaffungspreis, keine Saugfunktion

Bosch UniversalGardenTidy 3000 – Beliebter Allrounder

Bosch elektrischer Laubsauger/Laubbläser UniversalGardenTidy 3000 (3000 W, Fangsack 50 l, stufenlose Drehzahleinstellung, zum Blasen, Saugen und Häckseln von Laub, in Kartonverpackung)
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Der Bosch UniversalGardenTidy 3000 ist ein vielseitiges 3-in-1-Gerät zum Blasen, Saugen und Häckseln von Laub. Mit seiner Leistung von 3000 Watt und einer Luftgeschwindigkeit von bis zu 285 km/h gehört er zu den kraftvollsten Elektro-Laubsaugern am Markt.

Das Gerät überzeugt durch seine ProSilence-Technologie, die den Geräuschpegel um bis zu 75% reduziert und nur 98 dB (A) erreicht. Dies macht ihn deutlich leiser als viele Konkurrenzmodelle. Der werkzeuglose Funktionswechsel mit Schnellverschluss ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Modi.

Besonders praktisch ist der große 50-Liter-Fangsack aus feuchtigkeits- und schmutzabweisendem Material, der längere Arbeitsintervalle ohne Unterbrechung ermöglicht. Die integrierte Häckselfunktion reduziert das Laubvolumen um das 12-fache, wodurch weniger häufig entleert werden muss.

Die stufenlose Drehzahleinstellung sowohl im Blas- als auch im Saugmodus ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Arbeitssituationen. Der Metalllüfter sorgt für optimale Leistung und längere Betriebsdauer.

Mit einem Gewicht von 4,7 kg im Saugmodus liegt das Gerät noch im komfortablen Bereich, der mitgelieferte Schultergurt entlastet zusätzlich bei längeren Arbeiten.

Vorteile: Sehr leistungsstark, 3-in-1-Funktion, leise, großer Fangsack, stufenlose Drehzahleinstellung

Nachteile: Kabelgebunden, etwas schwerer als Akku-Modelle

Makita DUB363ZV – ETM Testmagazin Testsieger (09/2022)

Makita DUB363ZV Laubbläser/Sauger 2x18 V (ohne Akku, ohne Ladegerät)
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Der Makita DUB363ZV wurde im ETM Testmagazin Test (09/2022) als Testsieger ausgezeichnet und überzeugt durch seine außergewöhnlich hohe Blasleistung von bis zu 234 km/h. Das Gerät arbeitet mit zwei 18-Volt-Akkus parallel und erreicht so eine Systemspannung von 36 Volt.

Besonders beeindruckend ist die Vielseitigkeit des Geräts – es lässt sich sowohl als Laubbläser als auch als Laubsauger einsetzen. Im Saugmodus ist eine Häckselfunktion integriert, die das Volumen des eingesaugten Materials deutlich reduziert. Der bürstenlose Motor sorgt für eine lange Lebensdauer und wartungsarme Bedienung.

Die Tempomatfunktion ist ein besonderes Feature, das dabei hilft, leichtes Laub mit geringem Akkuverbrauch zu beseitigen. Das verstellbare Blasrohr in drei Längen ermöglicht eine optimale Anpassung an verschiedene Arbeitshöhen.

Mit einem Gewicht von 4,8 kg gehört das Gerät zu den schwereren Modellen, der mitgelieferte Schultergurt erleichtert jedoch die Handhabung erheblich. Die hohe Verarbeitungsqualität und die bewährte Makita-Langlebigkeit rechtfertigen den höheren Anschaffungspreis.

Ein Kritikpunkt ist die relativ kurze Akkulaufzeit von etwa 10-12 Minuten bei maximaler Leistung. Hier empfiehlt es sich, Ersatzakkus bereitzuhalten.

Vorteile: Sehr hohe Blasleistung, 2-in-1-Funktion, bürstenloser Motor, Tempomatfunktion, hochwertige Verarbeitung

Nachteile: Kurze Akkulaufzeit, höheres Gewicht, Akkus separat erhältlich

Laubsauger und Laubbläser – praktische Gartenhelfer

Moderne Laubsauger stellen heute meist eine Kombination aus drei Funktionen dar: einem Laubbläser, Laubsauger und Häcksler. Demnach lösen diese Gartengeräte drei Kernaufgaben bei der Beseitigung des Falllaubes:

  1. Der Laubbläser pustet das Laub weg von den Gartenwegen, Einfahrten und dem Rasen.
  2. Wird das Laub zu einem Haufen zusammengeblasen, saugt der Laubsauger Blätter und Tannenadeln ein.
  3. Der Häcksler zerkleinert das Laub, um das Volumen zu reduzieren und das anschließende Kompostieren zu erleichtern.

Einfachheitshalber werden wir im weiteren Verlauf mal von einem Laubsauger oder einem Laubbläser sprechen. Gemeint ist damit das gleiche Gartengerät.

Aufbau und Funktionen

Laubsauger / Laubbläser von Black & Decker
Laubsauger / Laubbläser von Black & Decker

Angetrieben wird ein Laubsauger entweder von einem Verbrennungs- oder von einem Elektromotor. Durch die Schlitze in der Abdeckung wird die Luft im Blasmodus eingesaugt. Im Saugmodus wird die Schutzkappe mit den Schlitzen entfernt oder nur aufgeklappt und ein Saugrohr mit einem Fangsack montiert.

Das Motorverdeck ist mit einem ergonomischen und häufig auch verstellbaren Handgriff ausgestattet, einige Modelle für besseres Handling – mit zwei Griffen. Hochwertige Geräte verfügen über einen praktischen Zweithandgriff und verstellbare Griffe für optimale Ergonomie.

Im Verdeck ist neben dem Motor auch ein Laufrad untergebracht, das zum einen für den Luftstrom verantwortlich ist und zum anderen teilweise als Häcksler agiert. Bei hochwertigen Modellen mit Häckslerfunktion ist unbedingt zusätzlich ein robuster Häcksler aus Edelstahl eingebaut.

Zum Blasen und Saugen sind die Gartengeräte mit jeweils speziellen Röhren ausgestattet: ein schmaleres Rohr zum Blasen, ein breiteres – zum Saugen. Durch die zum Ende hin verjüngenden Rohre wird die Geschwindigkeit des Luftstroms zusätzlich erhöht.

Das eingesaugte Laub, Nadeln und Gehölz gelangen durch das Saugrohr und ein weiteres Knickrohr in den Fangsack, dessen Fassungsvermögen in der Regel zwischen 35 und 65 Liter beträgt. Zuvor passieren diese Gartenabfälle das Laufrad und den Häcksler und werden zerkleinert. Dadurch reduziert sich das Volumen um rund 90 Prozent. Hochwertige Modelle schaffen sogar eine Volumenreduzierung von 16:1.

Drehregler am Laubbläser
Drehregler am Laubbläser

Viele Laubsauger sind neben dem Ein/Aus-Schalter mit einem Drehregler oder Schaltern für die flexible Einstellung der Motorstärke ausgerüstet. Diese stufenlose Geschwindigkeitsregulierung ermöglicht eine optimale Anpassung an verschiedene Laubarten und Arbeitsbedingungen.

Gepflegter Garten mit den Laubsaugern

Das Gartengerät pustet das Laub mit 300 km/h und mehr aus dem Weg, sodass die gepflasterten Gartenwege und Einfahrten schnell geräumt sind. Moderne Hochleistungsgeräte erreichen sogar Geschwindigkeiten von über 400 km/h.

Bei starken Laubfall lohnt es sich auch den Rasen von dem Laub zu befreien, denn eine dicke, faulende Laubschicht unterdrückt den Graswuchs und lässt das Gras verfaulen. Fällt nur wenig Laub, dürfen die paar Blätter auch liegen bleiben. Auf den Beeten und unter den Bäumen stört das Falllaub nicht, sondern dient als Frostschutz und auch als Dünger. Erst im Frühling gehört das Laub mit einem Rechen weggeräumt.

Einen Laubhaufen kann man gerne in einer Gartenecke liegen lassen, um ein Winterquartier für Igel und andere Kleintiere anzubieten. Richtige Laubberge nehmen jedoch viel Platz weg und sind außerdem definitiv keine optischen Highlights. Bei deren zügigen und effektiven Beseitigung hilft ein Laubsauger.

Dabei schaffen es die stärkeren Modelle, neben dem Laub und Nadeln auch Tannenzapfen sowie kleinere Äste einzusaugen, ohne sich zu verschlucken und das eingesaugte Gut kompakt zu häckseln. Die gehäckselte Masse gehört entweder auf den Komposthaufen oder auf ein Beet. Das Häckselgut kann außerdem als Einstreu in einer Vogel- oder Kaninchenvoliere dienen.

Bei der Gartenpflege ist zu beachten, dass während trockenes Laub von allen Modellen aus dem Weg blitzschnell gepustet wird, feuchtes oder gar nasses Laub nur von einigen Kraftprotzen unter den Modellen bewältigt wird.

Tipp: Einen einige Wochen oder gar Monate „alten“ Laubhaufen zunächst mit der Harke auflockern, bevor du ihn mit dem Sauger bearbeitest. Zum einen haben sich hier möglicherweise Kleintiere bequem gemacht und zum anderen geht das Einsaugen leichter.

Vor- und Nachteile der Gartengeräte

Für eine bessere Übersichtlichkeit stellen wir dir die Eigenschaften dieses Geräts in einer Tabelle vor:

Vorteile Nachteile
Schnelle und effektive Laubbeseitigung Hoher Geräuschpegel
Rückenschonende Arbeitsweise Beeinträchtigung von Kleintieren
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Stromverbrauch bzw. Benzinverbrauch
Häckselfunktion reduziert Volumen Wartungsaufwand
Zeitersparnis gegenüber Harken Anschaffungskosten

Sonderfall Walnuss- und Eichenlaub: Aufgrund von einem hohen Gerbstoffgehalt sind diese Gartenabfälle nur schwer kompostierbar. Außerdem enthält insbesondere das Walnusslaub Stoffe, die das Pflanzenwachstum unterdrücken. Das kleingehäckselte Laub ist daher am besten in der Grüne-Abfälle-Tonne zu entsorgen.

Verschiedene Ausführungen und Modelle

Der Markt ist in diesem Bereich hart umkämpft, der Käufer profitiert dank einem außerordentlich breiten Angebot an interessanten Modellen:

Der unterschiedliche Antrieb

  1. Laubbläser mit einem Verbrennungsmotor. Die Benzin-Laubbläser überzeugen mit ihrer Leistung, sind jedoch laut und vergleichsweise teuer. Da sie eine große Fläche bearbeiten können und außerdem mobil sind, werden diese Gartengeräte gerne im öffentlichen Bereich eingesetzt.
  2. Laubbläser mit Akku. Mobil, umweltfreundlich, aber in der Regel nicht sonderlich leistungsstark für große Flächen. Ideal für kleinere Gärten und gelegentlichen Einsatz.
  3. Laubbläser mit einem Stromanschluss. Praktisch und ziemlich handlich, punkten diese Modelle mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis und konstanter Leistung.

Mit verschiedenen Funktionen

  1. Nur Laubbläser. Eine einfache und günstige Variante für das reine Wegblasen von Laub.
  2. Laubbläser/Laubsauger/Laubhäcksler – die meisten heute erhältlichen Modelle kombinieren alle drei Funktionen.

Der Aufbau

  1. Beim Wechsel zwischen Laubblasen und Laubsaugen muss das Gartengerät umgebaut werden. Der Umbau ist mit wenigen Handgriffen zu erledigen und nimmt wenig Zeit in Anspruch.
  2. Der Laubbläser muss nicht zum Laubsauger umgebaut werden. Das ist zwar praktisch, jedoch bringen solche Geräte etwas mehr auf die Waage.

Verschiedene Möglichkeiten der Bedienung

  1. Flexible Geschwindigkeitseinstellung. Vor allem bei wattstarken Geräten sinnvoll für die Anpassung an verschiedene Laubarten.
  2. Keine Geschwindigkeitsregelung. Vereinfacht die Bedienung und ist bei Laubbläsern der Mittelklasse in Ordnung.

Was du beim Kauf beachten solltest

Fangsack am Laubsauger
Fangsack am Laubsauger

Dieser Leitfaden hilft dir, die richtige Kaufentscheidung zu treffen und ein Modell zu finden, das exakt zu den Gegebenheiten deines Grundstücks passt und deinen Anforderungen optimal entspricht.

Achte auf den Antrieb: Elektro-, Benzin-, oder Akku-Modell

Soll das Laub auf einem abgelegenen oder sehr weitläufigen Grundstück beseitigt werden, ist ein Benzin-Modell die passende Lösung. Die Benziner sind überall dort richtig, wo es in der Nähe keinen Stromanschluss gibt. Mit über 100 dB sind diese Gartenhelfer allerdings wirklich keine Leisetreter.

Geräte mit Elektromotor sind zwar von einem Stromanschluss abhängig, aber dank einem Verlängerungskabel mobil genug, um ein durchschnittlich großes Grundstück effektiv zu bearbeiten. Der Treibstoff muss nicht nachgefüllt werden, es entstehen auch keine Abgase.

Für Elektrolaubbläser sprechen ein einfaches Handling und hohe Funktionalität, sodass sich ein Großteil der Gartenbesitzer für Modelle mit Stromanschluss entscheidet.

Hinweis: Akkubetriebene Laubsauger sind ideal für kleinere Gärten und gelegentlichen Einsatz. Ihre Kapazität reicht für die meisten Privathaushalte aus, bei großen Flächen sollte jedoch ein Elektro- oder Benzinmodell gewählt werden.

Wattstärke und Luftstromgeschwindigkeit

Die Motorstärke kann recht unterschiedlich ausfallen, und zwar zwischen 700 Watt und 3.000 Watt. Doch nicht die Wattzahlen sind beim Kauf entscheidend, sondern die Geschwindigkeit, mit der die Luft durch das Rohr beim Laubblasen gepustet wird. Diese darf nicht unter 200 km/h liegen, am besten aber zwischen 250 und 300 km/h.

Ein noch stärkerer Strom ist nicht unbedingt von Vorteil, denn das trockene, leichte Laub wird wie von einem Orkan durch den gesamten Rasen gejagt. Außerdem können empfindliche Pflanzen beschädigt werden.

Die Luftstromgeschwindigkeit

Diese wird in Kubikmetern pro Stunde angegeben und beträgt ab 600 m³/h bis 1.000 m³/h oder sogar höher. Die Kaufentscheidung hängt hier davon ab, wie hoch das zu bewältigende Volumen in deinem Garten tatsächlich ist. Bei einem dicht mit Laubbäumen bepflanzten Grundstück spielt die Saugleistung eine wichtige Rolle.

Laubbläser oder ein 3-in-1-Gartengerät

Die meisten modernen Geräte sind Kombigeräte, also Laubbläser/-sauger/-häcksler. Diese Geräte sind bei den Nutzern nicht zufällig beliebt, denn auch wenn du nicht das gesamte Laub einsaugen lassen willst, hilft doch ein Kombigerät, die Laubhaufen auf ein sinnvolles Minimum zu reduzieren.

Volumenreduzierung durch Häckseln

Moderne Geräte mit Häckselfunktion reduzieren das Volumen um den Faktor 10 oder sogar mehr. Obwohl auch die Volumenreduzierung um 90 Prozent eine ordentliche Leistung darstellt, ist ein noch höherer Reduktionsfaktor als Vorteil zu beurteilen.

Die Höhe des Reduktionsfaktors bestimmt zum einen, wie oft du den Fangsack leeren musst und zum anderen, wie viel Platz auf dem Komposthaufen oder in der Grüne-Abfälle-Tonne zur Verfügung steht.

Bedienbarkeit und Funktionalität

Dieser Faktor spielt bei der Kaufentscheidung eine enorm wichtige Rolle, denn davon hängt letztlich ab, ob du mit dem Gartengerät zurecht kommst und Freude an der Gartenarbeit haben wirst.

Die Bedienbarkeit wird zum einen durch das Eigengewicht des Geräts bestimmt. Dieses variiert zwischen rund 3 Kilogramm und 6 Kilogramm. Berücksichtige bitte, dass im Saugmodus sich das Gewicht im Schnitt um ein Kilogramm erhöht.

Als vorteilhaft erweist sich eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung, die zumindest bei den wattstarken Geräten ein Muss ist. Fehlt diese Ausstattung, kann es zum Beispiel passieren, dass sich ein Laubsauger in den Boden fest saugt.

Tipp: Hast du eher große Hände, achte darauf, dass der Drehregler nicht zu klein ausfällt. Ein verstellbarer Griff, am liebsten sogar zwei sowie ein weich gepolsterter Tragegurt sind gute Details.

Laubsauger im Test – Eine Übersicht der Testberichte

In unserer Test-Übersicht über die seriösen Testberichte findest du die von uns recherchierten externen Quellen. Hier findest du nur vertrauenswürdige Testberichte renommierter Institute.

Testinstitut Ausgabe Testsieger Link
ETM Testmagazin 11/2024 STIGA SAB 700 AE (96/100 Punkte) Zum Test
ETM Testmagazin 09/2022 Makita DUB363ZV (sehr gut) Zum Test
Haus & Garten Test 2023 Einhell Venturo (Testsieger) Zum Test
Stiftung Warentest Partner 2017 Bosch ALS 25 (Empfehlung) Zum Test

Laubsauger und der Naturschutz

Wichtig zu Wissen
Wichtig zu beachten

Den meisten Naturschützern ist der Laubsauger ein Dorn im Auge. Teilweise zu Recht, teilweise aus Unwissen. Schauen wir uns in diesem Abschnitt an, was an der Kritik tatsächlich wahr ist und da gibt es tatsächlich ein paar Punkte, die man kritisch betrachten muss.

Laubsauger sind meistens richtig laut

Leider sind Laubsauger tatsächlich ziemlich laut. Gerade die Benzin-Laubsauger haben eine enorme Lärmentwicklung und sind tatsächlich nervig für Mensch und Tier. Denn diese Geräte bringen es locker auf über 100 dB. Das ist nicht nur für die Umwelt ein Problem, sondern auch für den Benutzer. Deshalb solltest du beim Saugen von Laub immer einen Gehörschutz tragen.

Bei Elektro-Laubsaugern ist die Lärmentwicklung nicht ganz so stark. Deshalb können diese teilweise auch zu den Ruhezeiten verwendet werden. Vielleicht solltest du lieber auf ein solches Modell setzen. Besonders wenn es für den privaten Gebrauch ist.

Insekten und Kleinlebewesen werden auch eingesaugt

Vorsicht
Vorsicht bei Kleintieren

Ein weiterer Punkt, wo wir als Liebhaber der Natur auch unsere Bedenken haben, sind Kleinlebewesen und Insekten. Wer in seinem Garten die Gartenabfälle aufsaugt und häckselt, der tötet viele Insekten und Kleinlebewesen. Denn ein Laubsauger kann lebendige Organismen von Gartenabfällen und Laub nicht unterscheiden.

Hier muss man allerdings sehen, dass die meisten Laubsauger auf Gehwegen und Straßen verwendet werden. Hier finden sich so gut wie keine Insekten und Kleinlebewesen. Wer also seinen Haufen Laub auf der Straße wegmachen will, der fährt mit einem solchen Modell sehr gut.

Laubhaufen dienen als Quartier für Igel und Kleintiere

Wer einen Garten in einem schönen Gebiet hat, der sollte die Laubhaufen liegen lassen. Gerade wenn es Herbst wird suchen sich Igel und kleine Tiere vor dem Winter Schutz in solchen Anhäufungen von Laub und Gartenabfällen. Wenn du ein Herz für diese Tiere hast, dann lass doch im Herbst extra in deinem Garten ein paar Ecken mit dem Laub. Diese werden gern als Verstecke und Winterunterkünfte, vor allem von Igeln verwendet.

Laub als Frostschutz

Was viele nicht wissen: das von den Bäumen herabfallende Laub bietet als wärmende Schutzschicht den Wurzeln in der Erde eine Art Schutz vor Frost im Winter. Auch aus diesem Aspekt heraus ist im Herbst und Winter nicht alles Falllaub zu entfernen. Du tust damit auch deinen Pflanzen im Garten keinen Gefallen.

Umweltfreundliche Alternativen

Wenn du auf die Umwelt achten möchtest, gibt es einige Alternativen zum Laubsauger:

  • Rechen und Besen – Die klassische, umweltfreundliche Methode
  • Laub liegen lassen – Auf Beeten als natürlicher Frostschutz
  • Kompostierung – Laub als wertvollen Humus nutzen
  • Gezielter Einsatz – Nur auf befestigten Flächen verwenden

Fazit

Laubsauger sind zweifellos praktische Helfer bei der Gartenpflege, die dir viel Zeit und Mühe sparen können. Die modernen Geräte haben sich in puncto Lautstärke und Umweltverträglichkeit deutlich verbessert. Besonders die aktuellen Testsieger wie der STIGA SAB 700 AE oder der STIHL BGA 57 zeigen, dass leistungsstarke Geräte nicht zwangsläufig extrem laut sein müssen.

Bei der Auswahl solltest du vor allem auf die Größe deines Gartens, die Art des Antriebs und deine persönlichen Prioritäten achten. Für kleinere Gärten reichen oft Akku-Modelle, während für große Flächen Elektro- oder Benzingeräte die bessere Wahl sind.

Wichtig ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Gerät: Verwende es hauptsächlich auf befestigten Flächen, respektiere die Ruhezeiten und lass in naturnahen Bereichen ruhig etwas Laub liegen – die Igel werden es dir danken.

Mit unserem Guide und den vorgestellten Testsiegern findest du sicher das passende Gerät für deine Bedürfnisse. Achte beim Kauf auf die Testergebnisse renommierter Institute und investiere in Qualität – es lohnt sich langfristig.

Unsere Redaktion

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