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Die 5 besten Brettspiele aller Zeiten im Check – Monopoly oder doch Scrabble

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Es gibt Brettspiele, die nicht nur zeitlos, sondern auch bei Personen jeden Alters beliebt sind. Die folgenden fünf Titel fallen in diese Kategorie. Sie gewährleisten in kleineren sowie in großen Gruppen anhaltenden Spielspaß und dürfen daher in fast keiner Sammlung fehlen. Des Weiteren sind sie durch ein leicht verständliches Spielprinzip gekennzeichnet, wodurch sie leicht zu erlernen sind. In diesem Beitrag werden Dir die fünf besten Brettspiele sowie deren Vor- und Nachteile im Detail vorgestellt.

 

In meinem umfangreichen Guide zu den besten Brettspielen auf www.brettspiele-guide.de findest Du all die hier vorgestellten Gesellschaftsspiele im Detail vorgestellt. Dazu natürlich noch viel mehr interessante Brettspiele für die Unterhaltung in den eigenen vier Wänden oder im Urlaub.

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Monopoly – das Spiel der Kapitalisten

Monopoly kennt jeder. Ein absoluter Klassiker mit inzwischen sehr vielen Varianten.

In Monopoly kannst Du Dein Handelsgeschick unter Beweis stellen. Hier trittst Du als Immobilienspezialist gegen Deine Mitspieler an, wobei Dein Ziel darin besteht, die gesamte Stadt aufzukaufen. Dazu kannst Du Dich auch dubioser Mittel bedienen. Wie im echten Leben eben.

Doch musst Du in Kauf nehmen, dass Du dafür schon einmal im Gefängnis landest. Monopoly überzeugt durch seine Vielseitigkeit und den unberechenbaren Spielausgang. Du musst strategisches Geschick anwenden, um Deine Konkurrenten zu überlisten. Mittlerweile erfreut sich der Handels-Klassiker großer Beliebtheit, wobei er sowohl in einer kleinen als auch in der größeren Gruppe Spaß macht. Weltweit wurde das Spiel bereits in über 103 Ländern verkauft.

Die Regeln im Überblick

Gespielt wird Monopoly mit zwei bis zu acht Spielern. Dabei erhält jede Person ein fixes Startkapital von 1.500 Monopoly-Dollar. Außerdem bist Du in Besitz einer Spielfigur, die Du im im Uhrzeigersinn über das Spielfeld bewegst. Nach dem Start musst Du Dein Geld investieren und handeln. Der Würfel bestimmt, um wie viele Felder Du Dich nach vorne bewegen darfst. Ein negatives Guthaben gibt es übrigens nicht. Je nachdem, auf welchem Feld Du landest, ist es Dir möglich, unterschiedliche Aktionen auszuführen. So kannst Du

  •  Grundstücke an- und verkaufen,
  • Mieten an andere Spieler zahlen,
  • Karten-Aktionen ausführen,
  • Dein Grundstück durch Häuser aufwerten und
  • Einnahmen erhalten sowie Steuern bezahlen.
Das Ziel des Spiels besteht darin, nicht bankrott zu gehen und gleichzeitig Deine Gegner in den Ruin zu treiben. Fällt Dein Vermögen auf Null, scheidest Du aus. Als Sieger geht der letzte verbleibende Spieler hervor. Es besteht auch die Möglichkeit, im Gefängnis zu landen. In diesem Fall musst Du für eine Rund aussetzen.

Fakten über das Spiel

  • Verlag: Parker Brothers, Waddington, Schmidt Spiele, Brohm Spielwaren, Carlit, Piatnik
  • Erscheinungsjahr: 1933
  • Autoren: Elizabeth Magie, Charles Darrow
  • Altersempfehlung: Ab acht Jahren
  • Anzahl der Spieler: Zwei bis acht
  • Spieldauer laut Hersteller: in etwa 90 Minuten

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • + lange Spieldauer
  • + auch für größere Gruppen eine gute Wahl
  • + nicht absehbarer Spielausgang
  • + abwechslungsreiches Spielprinzip
  • + liebevoll gestaltetes Spielfeld

– äußerst lange Dauer

 

Mensch ärgere dich nicht – die Mutter aller Brettspiele

Es handelt sich bei Mensch ärgere dich nicht um ein Gesellschaftsspiel, das auf zwei bis sechs Personen zugeschnitten ist. Es geht auf ein indisches Spiel namens „Pachisi“ zurück und erschien 1910. Heute gilt es als eines der beliebtesten Spiele Deutschlands. Im Jahr 1914 ging der Titel in Serie, wobei sich die Regeln seit dieser Zeit nicht verändert haben. Allerdings stehen Dir heute unterschiedliche Spielvarianten zur Auswahl, wodurch Du etwas Abwechslung ins Spiel bringen kannst.

Die Regeln im Überblick

Das Ziel in Mensch ärgere Dich nicht besteht darin, alle vier Spielfiguren von ihren Startfeldern zu den Zielfeldern zu bewegen. Dafür muss das Spielbrett einmal umrundet werden, wobei Du mit Deinen Mitspielern im Wettstreit bist. Wie viele Felder Du pro Runde zurücklegen kannst, entscheidet der Würfel. Die Züge finden reihum statt. Um die eigene Spielfigur von der Startposition auf das Spielfeld setzen zu dürfen, musst Du eine Sechs würfeln – Voraussetzung dafür ist, dass sich kein anderer Spieler auf derselben Position befindet. Anschließend darfst Du erneut würfeln und Deine Spielfigur vorwärts bewegen.

Kennst Du die Variante Mauerhüpfer schon?

Gelangst Du auf ein Feld, auf dem sich bereits ein anderer Mitspieler befindet, gilt er als geschlagen, wobei die betreffende Figur wieder zurück an den Start muss. Es ist aber nicht möglich, eigene Figuren zu schlagen. Ist das betreffende Zielfeld bereits mit einer Deiner Spielfiguren besetzt, darfst Du nicht erneut würfeln – in diesem Fall ist der andere Spieler an der Reihe. Sind bereits mehrere Deiner Figuren in auf dem Spielfeld, darfst Du frei entscheiden, mit welcher Du weiter ziehst. Allerdings ist es nicht möglich, einen Würfelwurf auf mehrere Spielfiguren aufzuteilen.

Als Sieger geht der Spieler hervor, der als erster alle Figuren auf den Zielfeldern unterbringt.

Fakten über das Spiel

  • Verlag: Schmidt Spiele
  • Erscheinungsjahr: 1910
  • Autor: Josef Friedrich Schmidt
  • Altersempfehlung: ab fünf Jahren
  • Anzahl der Spieler: Zwei bis Sechs
  • Spieldauer laut Hersteller: in etwa 30 Minuten

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • + Gesellschaftsspiel für den kleinen Kreis und für Familien
  • + leicht verständliche Spielregeln
  • + Kurzweiliges Spiel mit Langzeitspaß
  • + zeitloser Klassiker
  • + darf in keinem Kinderzimmer fehlen

– für größere Gruppen nicht geeignet

 

Scrabble – das beliebte Legespiel

Wer hat es noch nicht gespielt?

Bei Scrabble handelt es sich um ein Brettspiel für zwei bis vier Personen. Die Spieler haben hier die Aufgabe, aus zufällig gezogenen Buchstaben auf dem Feld Wörter zu legen. Der Titel wurde insgesamt mehr als 100 Millionen Mal verkauft, weshalb er zu einem der beliebtesten Brettspiele auf der ganzen Welt zählt.

Die Regeln im Überblick

Zu Beginn zieht jeder Spieler einen Buchstaben, wodurch die Reihenfolge des Spielablaufs bestimmt wird. Danach zieht jeder Mitspieler sieben weitere Buchstaben aus einem Beutel. Ebendiese werden auf eine Ablagebank gelegt, sodass die Gegner diese nicht zu Gesicht bekommen. Dein Ziel besteht nun darin, ein Wort so zu legen, dass es Dir die maximale Zahl an Punkten einbringt. Als erster Spieler musst Du Dein Wort auf den Stern in der Spielfeldmitte legen. In Scrabble ist es möglich, ein neues Wort zu legen oder ein bestehendes durch das Anhängen von Buchstaben zu ergänzen.

Scrabble gilt als beendet, wenn sich keine Buchstaben mehr im Sack befinden und ein Spieler alle Buchstaben ausgelegt hat. Sieger ist die Person mit den meisten Punkten.

Fakten über das Spiel

  • Verlag: James Brunot, Selchow & Righter, Schowanek, J. W. Spear & Sons, J. W. Spear & Söhne, Hasbro (USA, Kanada), Mattel (übrige Länder)
  • Erscheinungsjahr: 1949, 1953
  • Autor: Alfred Mosher Butts
  • Altersempfehlung: Ab 10 Jahren
  • Anzahl der Spieler: Zwei bis vier
  • Auszeichnungen: Deutscher Spiele Preis
  • Spieldauer laut Hersteller: 50 bis 90 Minuten

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • + gut als Gesellschaftsspiel für Familien und kleine Feiern geeignet
  • + leicht verständliches Spielprinzip
  • + nicht absehbarer Spielausgang
  • + abwechslungsreiches Konzept

 

  • – nicht für junge Kinder geeignet
  • – bisweilen lange Spieldauer

 

Trivial Pursuit – was weißt Du wirklich

Bei Trivial Pursuit ist Dein Allgemeinwissen gefragt.

Trivial Pursuit stellt Dein Allgemeinwissen auf die Probe. Das Ziel bei diesem Brettspiel besteht darin, Deinen Spielstein durch das Beantworten von Fragen mit sechs Tortenstücken zu füllen. Entwickelt wurde der Titel 1979 in Montreal.

Die Regeln im Überblick

Alle Spieler starten auf dem Zentrumsfeld. Wer anfangen darf, bestimmen die Würfel. Die Reihenfolge erfolgt im Uhrzeigersinn, wobei Du auswürfelst, wie weit Du Dich fortbewegen sollst. Der Zug kann in eine beliebige Richtung erfolgen. Die Feldfarbe bestimmt, aus welcher Kategorie Dir eine Frage gestellt wird. Beantwortest Du sie richtig, darfst Du noch einmal würfeln. Andernfalls ist Dein Mitspieler an der Reihe. Hast Du alle sechs Purtings („Tortenstücke„) gesammelt, musst Du auf das Zentrumsfeld gelangen. Dort stellen Dir Deine Mitspieler eine Frage aus der Kategorie ihrer Wahl. Beantwortest Du sie richtig, hast Du das Spiel gewonnen.

Fakten über das Spiel

  • Verlag: Horn Abbot, Chieftain Products, Selchow & Righter, Parker Brothers, Hasbro
  • Erscheinungsjahr: 1981
  • Autoren: Scott Abbott, Chris Haney
  • Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
  • Anzahl der Spieler: Zwei bis sechs
  • Auszeichnungen: Innovation Award 2005, Mensa Select 1990
  • Spieldauer laut Hersteller: 90 Minuten

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • + erweitert das Allgemeinwissen
  • + als Partyspiel geeignet
  • + Langzeitspielspaß
  • + leicht verständliche Regeln

– nicht für junge Kinder gedacht

Spiel des Lebens

Das Spiel Deines Lebens im Zeitraffer

Das Spiel des Lebens ist ein Brettspiel mit Würfelspiel-Elementen. Hier spielst Du den Lebenslauf vom Abitur bis zum Ruhestand durch. Dabei hast Du die Möglichkeit, individuelle Entscheidungen in Bezug auf Finanzen, Familie und Karriere zu treffen.

Die Regeln im Überblick

Die Reihenfolge findet im Uhrzeigersinn statt. Zum Würfeln wird das Glücksrad verwendet. Zunächst musst Du darüber entscheiden, ob Du sofort arbeiten oder einen Kredit für ein Studium aufnehmen willst. Bei letztgenannter Variante hast Du in Bezug auf Deinen späteren Beruf mehr Auswahl. Hast Du einen Job bekommen, erhältst Du bei jedem Deiner Züge ein Gehalt. Vorzeitig stehenbleiben musst Du auf Stoppfeldern, wobei Du an Weggabelungen entscheiden darfst, wo Du weiter gehst. Langes Du auf einem Feld, sind die auf ihm beschriebenen Aktionen auszuführen. Sind alle Spieler im Ziel, hat die Person mit dem meisten Vermögen gewonnen.

Fakten über das Spiel

  • Verlag: MB-Spiele, Hasbro
  • Erscheinungsjahr: 1860, 1960
  • Autoren: Milton Bradley, Reuben Klamer
  • Altersempfehlung: Ab acht Jahren
  • Anzahl der Spieler: Zwei bis sechs
  • Spieldauer laut Hersteller: 40 bis 90 Minuten

Die Vor- und Nachteile im Überblick

  • + vielseitiges, abwechslungsreiches Spiel
  • + lange Spieldauer
  • + Spielregeln sind leicht zu verstehen
  • + als Familienspiel geeignet

– nicht für größere Gruppen gedacht
– es ist ausreichend Zeit einzuplanen

Fazit – es gibt für jeden Geschmack das richtige Spiel

Dieser Überblick macht deutlich, dass es für jeden Geschmack das passende Spiel gibt – auch unter den Klassikern. Beim Kauf solltest Du Dir zuerst einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Titel verschaffen. Vergleiche die Brettspiele getrost miteinander. Überlege Dir außerdem für welche Altersklasse und Gruppengröße Du die Titel erstehen willst. Auch die Spieldauer ist für viele Anwender von Bedeutung.

Dauert es etwas länger, ein Spiel zu beenden, garantiert dies zwar anhaltenden Spaß, allerdings musst Du in diesem Fall auch mehr Zeit einplanen. Suchst Du also lieber nach einem Titel für die kurzweilige Unterhaltung, dann ist ein Spiel mit entsprechender Dauer zu wählen. Es spricht allerdings nichts dagegen mehrere Produkte auf einmal zu erwerben – so hast Du stets für den passenden Anlass einen Titel im Haus.

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