E-Bike Test-Übersicht und Ratgeber mit 4 Empfehlungen

Fahrräder mit Elektromotor liegen voll im Trend. Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben E-Bikes ihren Ruf als „Senioren-Fahrrad“ weit hinter sich gelassen. Mittlerweile erfreuen sich Erwachsene der verschiedenen Altersklassen an den Fahrrädern mit Elektromotor. Ob Mountainbike, Rennrad oder gemütliches Fahrrad für zwischendurch: inzwischen gibt es sie alle mit Elektroantrieb.

E-Bike mit Mittelmotor

E-Bike mit Mittelmotor

In unserem E-Bike Guide stellen wir Ihnen diese modernen Räder genau vor. Wir zeigen Ihnen auf was Sie beim Kauf genau achten sollten und wie sie ein qualitativ hochwertiges von einem eher schlechten Modell unterscheiden können. Dafür stellen wir die Funktionen und die verschiedenen Ausstattungseigenschaften von E-Bikes genau vor.

Außerdem haben wir uns auf die Suche nach den besten Testberichten zu diesem Thema gemacht. Im Abschnitt „E-Bikes im Test – eine Übersicht der Testberichte“ weiter unten stellen wir Ihnen seriöse und vertrauenswürdige Tests vor und verlinken direkt auf diese Testmagazine und Test-Institute.

Natürlich haben wir uns auch auf die Suche gemacht nach den besten Modellen und stehlen Ihnen unsere Empfehlungen hier vor. Dabei handelt es sich um unserer Meinung nach sehr gute E-Bikes mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unsere 4 Empfehlungen vorgestellt

NCM Moscow 27,5 Zoll E-Mountainbike – Hochwertige Bauteile und gute Akku-Leistung

Die hochwertigen Bauteile und sehr zufriedene Kunden sprechen für dieses Elektro-Mountainbike des Herstellers NCM. Das Modell Moscow überzeugt durch die verbauten Teile und hat einen starken Akku eingebaut.Dieser bringt das E-Bike laut Kundenbewertungen bis zu 90 km weit und das will schon was heißen bei hügeligen Strecken. Außerdem sieht dieses Mountainbike einfach super aus. Das Pedelec überzeugt die zahlreichen Käufer bei Amazon mit besten Bewertungen.

Das 27,5 Zoll E-Bike ist ein vollwertiges Mountainbike mit Elektromotor Unterstützung und ist ständig in den Bestsellerlisten bei Amazon zu finden.

Die Erfahrungsberichte sprechen eine deutliche Sprache: Hier handelt es sich um ein sehr gutes Modell des bekannten Herstellers NCM.

Eingebaut sind unter anderem Reifen von Schwalbe, eine Schaltung von Shimano und eine Gabel von Suntour. Alles hochwertige Bauteile. Auch die anderen Bauteile am Mountainbike sind einfach gut.

Beim Akku handelt es sich um einen i5 Li-NCM Akku mit 36 V, 13 Ah und 468 Wh. Eine Anfahrhilfe ist eingebaut und ein 6-Stufen LCD Display. Die Abriegelung liegt bei 25 km/h, damit das E-Bike zulassungsfrei bleibt.

Das Gewicht liegt nur bei erstaunlichen 27 kg mit dem Akku. Das ist Spitze für ein so hochwertiges Mountainbike. Die mögliche Zuladung liegt bei 120 kg. Natürlich ist die Sitzhöhe einstellbar.

Wer ein vollwertiges elektrisches Mountainbike sucht, der wird hier fündig.

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PROPHETE Alu-City NAVIGATOR 7.5 – 26 und 28 Zoll mit kraftvollem Antrieb

Das PROPHETE Alu-City NAVIGATOR 7.5 ist in 26 Zoll und 28 Zoll zu bekommen. Es hat einen Vorderradmotor und arbeitet mit einer Shimano Nexus Schaltung mit insgesamt 7 Gängen.

Über ein am Lenker angebrachtes LED Display kann man die Unterstützungsstufe wählen und auch die Anfahrhilfe aktivieren.

Der Rahmen ist aus Aluminium und das E-Bike hat einen starken Akku eingebaut.

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SWEMO 20 Zoll Klapp Pedelec SW200 – Einfach praktisch

Das Klapp E-Bike des Herstellers Swemo ist ein klassisches Pedelec. Mit aktiver Tretkraft-Unterstützung unterstützt es sie beim Radfahren und bringt sie auch über steile Hügel.

Das Modell ist gerade beim online Händler Amazon sehr beliebt und die Bewertungen sind sehr gut. Die Käufer sind offensichtlich sehr zufrieden mit diesem praktischen und kompakten Pedelec.

Zusammengeklappt bringt man es in fast jeden Kofferraum und braucht nicht jedes Mal einen Fahrradträger, wenn man mal Lust hat Fahrrad zu fahren. Das 20 Zoll Modell hat einen sehr stabilen Aluminiumrahmen und die Faltmechanik hat eine Sicherheitsvorkehrung, dass beim Fahren sich nichts löst.

Angetrieben wird das Rad von einem 36V/250 Watt Hecknabenmotor. Dieser treibt das e-Bike kraftvoll nach vorne. Das Modell hat fünf Leistungsstufen, die man am Lenker bequem einstellen kann. Die Reichweite beträgt bis zu 70 km, was aber immer abhängig von der Nutzung, Steigungen und natürlich auch vom Gewicht des Fahrers ist.

Eine praktische Anfahrhilfe bzw. Schiebehilfe ist eingebaut. Ein Drehgriff an der rechten Seite des Lenkrad ist für die Aktivierung zuständig.

Das Pedelec hat eine hochwertige Shimano-Schaltung eingebaut mit sieben Gängen. Das Pedelec ist nach der deutschen Straßenverkehrsordnung versicherungsfrei und zulassungsfrei. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie und Gewährleistung in Deutschland.

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FISCHER Proline Trekking Herren E-Bike 28 Zoll – starke Ausstattung und Funktionen

Das Trekking E-Bike von Fischer gehört zu den beliebten Modellen. Das 28 Zoll Fahrrad sieht nicht nur sehr gut aus sondern hat auch einige innere Werte zu bieten. Von einem Panasonic Akku mit moderner Lithium-Ionen Technik und Mittelmotor angetrieben kommt man damit bis zu 140 km weit.

Das ist unserer Meinung nach sehr optimistisch, aber laut den Bewertungen kommen damit einige tatsächlich über 100 km. Braucht der normale Radfahrer nicht, aber ist gut zu wissen das man ein wenig Reserven hat. Sehr praktisch ist das LCD Display an dem man den Batterieladezustand ständig sehen kann. Fünf verschiedene Leistungsstufen bietet das Pedelec an. Eine Schiebehilfe ist ebenfalls eingebaut.

Als Schaltung dient eine 24-Gang Shimano Acera Kettenschaltung, welche definitiv zu den hochwertigen Schaltsystemen gehört. Die Bauteile sind von bekannten Qualitätsherstellern. Das maximale Gesamtgewicht für dieses Pedelec liegt bei starken 150 kg, was für die meisten Radfahrer völlig ausreicht.

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Entspanntes und zügiges Vorankommen ist für viele Menschen der ausschlaggebende Punkt für die Anschaffung eines E-Bikes. Auf die zunehmende Nachfrage haben die Fahrradhersteller mit einer erhöhten Produktion reagiert. Das Angebot von Elektrorädern ist groß, die Modelle unterscheiden sich erheblich in Form und Ausstattung. Vor dem Kauf ist es wichtig, relevante Fragen zu klären und weitere Informationen über die Funktionsweise und Handhabung einzuholen.

Was sind E-Bikes?

Pedelec mit Heckmotor und Batterie

Pedelec mit Heckmotor und Batterie

E-Bike, Elektrofahrrad, Elektro-Hybridrad, Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor oder Elektrorad – alle diese Begriffe beziehen sich auf Fahrräder mit Elektromotor. Das Wort „Pedelec“ reiht sich ebenfalls in die Kategorie der Elektrofahrräder ein, unterscheidet sich aber geringfügig in der Antriebsweise.

Die Funktion des Pedelecs ist viele Jahrzehnte älter als die des klassischen Elektrorads. Im normalen Sprachgebrauch werden die Modelle unter dem Überbegriff „E-Bike“ zusammengefasst. Bei der Anschaffung eines Hybridrads sollten Sie einen genauen Blick auf die Bezeichnung des Modells werfen. Auf diese Weise erfahren Sie noch vor dem Lesen der detaillierten Beschreibung mehr über die Art des Produkts und des Antriebs.

Wie funktioniert ein Fahrrad mit Elektromotor?

Im Gegensatz zu den klassischen Fahrrädern, wo Muskelkraft und Ausdauer für ein zügiges Vorankommen sorgten, sind E-Bikes mit einem elektrischen Zusatzantrieb ausgerüstet. Die Steuereinheit für die Technik ist bedienerfreundlich in der Nähe des Lenkers angebracht.

Während Lichtregler und Geschwindigkeitssensor mittlerweile zur Grundausstattung gehören, ergänzen diverse Hersteller den Bordcomputer durch GPS und Schaltung. Streng genommen definierte man E-Bikes über ihre Funktionsweise und bezeichnet damit Fahrräder mit einem motorradartigen Gas-Drehgriff.

Bei diesen Modellen treibt der Elektromotor ohne Zutun des Fahrers das Fahrrad an. Geschwindigkeiten von über 45 km/h können bei einigen Modellen erreicht werden.

Nachteil: Bei diesem Fahrrad benötigen Sie eine Zulassung, es besteht Helm- und Versicherungspflicht. Deshalb sind unsere Empfehlungen alle auf 25 km/h gedrosselt, damit keine Pflicht dazu besteht.

Das Pedelec – kleiner, aber feiner Unterschied

Shimano Schaltsystem beim Pedelec

Shimano Schaltsystem beim Pedelec

Das komplette Gegenteil dazu ist das Pedelec. Der Elektroantrieb des „Pedal Electric Cycle“ wird nur ausgeführt, wenn der Fahrer gleichzeitig in die Pedale tritt. Rechtlich gesehen ist dieses Elektrofahrrad in Deutschland einem normalen Fahrrad gleichgestellt. Sofern Sie eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Ein Großteil dieser E-Bikes ist gedrosselt, sodass Sie sich um die rechtliche Seite keine Gedanken machen müssen.

Beim Pedelec werden zwei verschiedene Funktionsweisen unterschieden. Weit verbreitet ist die Tretkraftmessung. Nimmt der Druck auf das Tretlager messbar zu, wird der Motor aktiviert. Anfahren am Berg klappt damit spielerisch einfach.

Bei dieser Variante regelt ein Sensor im Tretlagerbereich und an der Kurbel die Zuschaltung des Motors. Hier ist es der Impuls durch die Kurbel, der bei Kontakt mit dem Sensor im Tretlager den Antrieb in Gang setzt. Diese Version wird überwiegend bei Modellen im unteren Preissegment verbaut.

Nachteil: Die Unterstützung durch den Motor verzögert sich und wird erst aktiviert, wenn die Kurbel Kontakt mit dem Sensor bekommt.

Die verschiedenen Antriebe

E-Bikes unterscheiden sich nicht nur in ihrer Ausstattung, sondern auch im Motor. Neben dem Mittelmotor greifen die Hersteller bei ihren Modellen auf Heck- und Frontmotor zurück. Jeder dieser Antriebsarten besitzt diverse Vorteile, die Nachteile sollten allerdings nicht unerwähnt bleiben.

Ein positiver Aspekt, den alle E-Bikes besitzen: Eine Deaktivierung des Motors verwandelt das Elektrorad in ein herkömmliches Fahrrad. Auf diese Weise kann man mit leeren Akkus weiterfahren bzw. fördert durch sportliche Aktivität seine Gesundheit.

Der Heckmotor – Vorteile und Nachteile

e-Bike Heckmotor

e-Bike Heckmotor

Der Motor liegt in der Hinterradnabe des E-Bikes. Der nach hinten verlagerte Schwerpunkt erleichtert die Bedienung des Rads. Direktlaufende Motoren ohne Getriebe sind größer als Front- und Mittelmotoren, können dafür durch ihre geringe Lautstärke und Leistungsfähigkeit überzeugen. Der Nachteil:

  • Nabenschaltung nicht möglich
  • Bei einem Großteil dieser Fahrräder gibt es keine Rücktrittsbremse
  • Die Hinterachse ist schwer

Der Mittelmotor – Vorteile und Nachteile

Durch den mittig platzierten Motor in der Nähe der Pedalkurbel wirkt das E-Bike ausbalanciert. Ketten- und Nabenschaltung können problemlos verwendet werden. Ein weiterer Pluspunkt: Der Mittelmotor hat beim Ziehen von Anhängern bzw. anderer großer Lasten kaum Probleme. Die Nachteile:

  • Motor wird durch Kettenstrang dauerhaft belastet
  • Motor braucht Schubabschaltung, sonst schaltet er nicht optimal

Der Frontmotor – Vorteile und Nachteile

Der Nabenantrieb im Vorderrad hat sich bewährt und wird umgangssprachlich gerne als „Allradantrieb“ bezeichnet. Die Pedalkraft des Fahrers treibt das Hinterrad an. Ein weiterer Vorzug: Durch das Getriebe sind die Motoren klein und lassen sich teilweise kaum von Nabendynamos unterscheiden.

Unwegsames Gelände oder eine wetterbedingte Beeinflussung des Straßenbelags ist für E-Bikes mit Frontmotor kein Hindernis. Durch den vorne verbauten Antrieb ist ein Verbau von allen Schaltungstypen und Rücktrittsbremsen vorbehaltlos möglich. Vorderradnabenmotoren bringen auch ein paar Nachteile mit sich:

  • Eine leicht erhöhte Störanfälligkeit durch lange Kabelverbindungen
  • Das hohe Gewicht kann das Lenkverhalten beeinflussen

Wichtige Kaufkriterien: Die Besonderheiten der Elektrofahrrad-Typen

Die Position des Nabenmotors sollte nicht allein ausschlaggebender Punkt für eine Kaufentscheidung sein. Ein E-Bike muss gewisse persönliche Anforderungen des Fahrers erfüllen.

Für Ausflüge ins Gelände eignen sich beispielsweise Mountainbikes und Trekkingräder. Diese E-Bikes halten größeren Belastungen stand und sind mit einer gut durchdachten Gangschaltung ausgerüstet. Für Touren durch den Stadtverkehr sind City-E-Bikes optimal geeignet. Bei diesen Modellen wurde bewusst auf technischen Schnickschnack verzichtet. Im Vordergrund standen vielmehr Leichtgängigkeit und Flexibilität.

Eine Besonderheit stellen Klappräder dar. Mit wenigen Handgriffen lassen sich diese Elektroräder zusammenklappen und platzsparend im Kofferraum bzw. im Keller verstauen.

Achten Sie auf die Sitzposition und Ergonomie

Schaltung am Pedelec

Schaltung am Pedelec

Eines der wichtigsten Aspekte eines passenden Hybridrads ist die Ergonomie. Sattel und Lenker sollten sich individuell an die Größe und die Bedürfnisse des Fahrenden einstellen lassen können. Das beugt Haltungsschäden vor und macht längere Radstrecken nicht zu einer qualvollen und lästigen Tortur.

Der Sattel sollte hoch genug sein, damit der Fahrer mit durchgestrecktem Bein die unterste Pedalstellung gut erreichen kann. Durch das Zusammenspiel von Rahmenhöhe und der variablen Höheneinstellung von Lenker und Sattel ergibt sich die entscheidende Sitzposition. Das Körpergewicht wird optimal auf das Rad verteilt. Zur Schonung der Wirbelsäule ist ein breit gefederter Sattel von Vorteil.

Citybike oder Trekkingrad? Diese Frage sollten Sie vor den Kauf ausreichend klären. Abhängig von der Verarbeitung der Räder spielt hier die Sitzposition eine wichtige Rolle.

Besonderheiten bei Trekkingrad, Citybike und Mountainbike

Trekkingrad: Die geneigte Körperhaltung ermöglicht eine gleichmäßige Gewichtsverteilung und entlastet den Rücken. Längere Strecken können leichter und schneller zurückgelegt werden. Alle Muskelpartien des Fahrers werden beansprucht. Ein optimales Zweirad für lange Touren auf befestigten Radwegen und Straßen. Leichtes Gelände, wie beispielsweise Schotterwege und Waldpfade, werden vom Trekkingrad auch mühelos bewältigt.

Citybike: Charakteristisch für diese E-Bike-Modelle ist die aufrechte Sitzposition. Der tiefe Durchstieg erleichtert das Aufsitzen und die Belastung auf den Pedalen ist verhältnismäßig gering. Längere Fahrten durch unwegsames Gelände sollte man mit dem Cityrad vermeiden. Jede Unebenheit wirkt sich unmittelbar auf die Wirbelsäule aus.

Mountainbike: Fans von unwegsamem Gelände müssen ebenfalls nicht auf ein mit Motor ausgerüstetes Fahrrad verzichten. Um eine optimale Kraftübertragung auf die Pedale zu erreichen, sollte der Sattel höher als der Lenker eingestellt sein. Diese Haltung des Oberkörpers beansprucht die Muskulatur verschiedener Körperzonen stark, fördert aber den geringen Luftwiderstand.

Wichtig: Akku und Reichweite

Powerpack 400 Akku von Bosch

Powerpack 400 Akku von Bosch

Neben der Wahl des richtigen E-Bike-Modells spielt der Akku eine nicht unerhebliche Rolle bei der Kaufentscheidung. In den vergangenen Jahren haben die Akkus der Fahrräder mit Elektromotor eine große und dynamische Wandlung erlebt. Der Akkutyp Blei gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Auch NiMh (Nickel-Metallhydrid) sind bei neuen Modellen eine Seltenheit geworden.

Viele Hersteller greifen auf leistungsstarke und wartungsfreie Li-Ionen-Techniken zurück. Wichtiger als die Größe ist die Kapazität des Akkumulators. Während große Modelle weit über 600 Wh (Wattstunden) aufweisen, kommen kleinere Exemplare nur auf eine Kapazität von maximal 400 Wh. Diese Werte sind entscheidend für die Leistungsfähigkeit von Akku und Motor.

Von der Angabe „unterstützungsabhängige Reichweite„, die bei vielen Produktbeschreibungen nachzulesen ist, sollte man sich nicht verwirren lassen. Diese Angaben werden aus dem Zusammenspiel zwischen Akkuleistung und Tretkraft des Fahrers errechnet. Die Reichweite der meisten Modelle schwankt zwischen 50 und 140 km. Neben dem Fahrer spielen Faktoren wie:

  • Wetter,
  • Transportgewicht,
  • Reifendruck
  • und Bodenbelag

eine wesentliche Rolle für die Reichweite.

Aufladung über die Steckdose oder USB-Anschluss

Trotz einer umsichtigen Fahrweise und der tatkräftigen Unterstützung durch Muskelkraft muss jeder Akku irgendwann aufgeladen werden. Dies erfolgt bequem über die Steckdose bzw. USB-Anschluss. Bei fast allen Elektrorädern lässt sich der Akku mit wenigen Handgriffen ausbauen.

Ein Vorteil in jeder Hinsicht. Das große Fahrrad muss nicht zur nächsten Steckdose transportiert werden, zudem erleichtert es das Auswechseln des Akkus. Hochwertige Akkumulatoren verfügen über eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 105 000 km. Danach ist es ratsam, die Speicherzelle gegen ein neueres Modell auszuwechseln.

Die Ladezeit nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Moderne Li-Ionen Akkus haben ihre volle Ladekapazität nach ungefähr 3 Stunden erreicht. Ein positiver Punkt: Die Speicherzellen haben keinen Memory-Effekt. Ihre robuste Technik erlaubt das „Teilladen„, sodass es nach einem ausgiebigen Mittagessen mit der Fahrradtour schon weitergehen kann.

E-Bikes im Test – Eine Übersicht der Testberichte

Auch zum Thema E-Bike haben wir uns natürlich wieder auf die Suche gemacht nach seriösen und vertrauenswürdigen Testberichten. Da der Test von Pedelecs sehr aufwendig ist, auch durch den hohen Kaufpreis der Modelle, gibt es nur wenige gute Tests zu diesem Thema.

In der folgenden Tabelle finden Sie die unserer Meinung nach besten Einzeltests und Testberichte mit mehreren Modellen und Kategorien.

QuelleTestdatumProdukteLink zum TestberichtUnsere Anmerkungen
Stiftung Warentest07/2016 & 08/2014Stiftung Warentest hat insgesamt 25 E-Bikes (Pedelecs) im Test.Zur Stiftung Warentest >>Download kostenpflichtig
Focus04/201760 Modelle in 7 Kategorien wurden getestet.Zum Test >>Aktueller Test mit vielen verschiedenen Modellen.
eBike - das Pedelec Magazin2017Viele Einzeltests von E-Bikes, Pedelecs & Co.Zu den Testberichten >>eBike Magazin mit laufend neuen Tests zu neuen Pedelecs und E-Bikes.

Häufige Fragen (FAQ) zu E-Bikes

Was bedeutet Pedelec?

Der Begriff Pedelec ist ein Akronym für den englischen Begriff „Pedal Electric Cycle„. Der Begriff bedeutet, dass die Unterstützung mit Elektromotor nur dann aktiv wird, wenn man als Fahrer aktiv tritt. Außerdem ist bei Pedelecs die Unterstützung mit dem Motor auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eingeschränkt. Das ist vom Gesetzgeber vorgegeben. Alles was schneller fährt, gilt nicht mehr als Fahrrad. Die Hersteller haben eine Toleranz von +10 %.

Kann ich mit einem Pedelec fahren ohne zu treten?

Nein, mit einem Pedelec muss getreten werden. Allerdings ist das viel leichter und angenehmer, da der Elektromotor beim treten einen unterstützenden Antrieb liefert. Je stärker getreten wird, desto mehr greift der Elektromotor ein und unterstützt sie. Der Kraftaufwand ist deshalb viel geringer als bei einem normalen Fahrrad. Außerdem kann bei fast allen Pedelecs der Grad der Unterstützung in sogenannten Unterstützungsstufen vom Fahrer eingestellt werden.

Welche e-Bikes gibt es überhaupt?

Tatsächlich gibt es verschiedene Typen von e-Bikes. Der Begriff e-Bike ist ein Oberbegriff für Elektrofahrräder. Es gibt folgende Unterschiede:

  1. Klassische Pedelecs: Bis zu einer Geschwindigkeit von 25km/h unterstützt der Elektromotor den Fahrer. Allerdings nur dann wenn getreten wird. Die maximale Motorleistung liegt bei 250 Watt. Hält ein Elektrofahrrad diese Einschränkungen ein, dann gilt es nach Straßenverkehrsordnung als normales Fahrrad und darf dementsprechend auch auf Fahrradwegen gefahren werden. Außerdem ist keine Helmpflicht und Versicherungspflicht vorhanden.
  2. S-Pedelecs: Die Abkürzung steht für Speed-Pedelec. Die Tretunterstützung bei diesen Elektrofahrrädern geht bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 45 km/h. Für diese Räder muss eine Versicherung vorhanden sein mit einem Versicherungskennzeichen und ein Führerschein. Außerdem gilt die Helmpflicht, wie auf einem Mofa. Auf Fahrradwegen darf mit diesen Elektrofahrrädern auch nicht gefahren werden. Der Gesetzgeber stuft die S-Pedelecs als Kleinkrafträder mit geringer Leistung ein.
  3. E-Bikes: Werden in Fachkreisen auch E-Mofa genannt. Denn sie bieten einen Antrieb mit Elektromotor – auch wenn man nicht aktiv in die Pedale tritt. Es ist ein Beschleunigungsgriff vorhanden, wie bei einem Mofa. Dafür braucht man einen Führerschein. Abhängig von der maximalen Geschwindigkeit werden hier noch andere Pflichten des Fahrers notwendig.

Wie schnell kann man mit einem E-Bike fahren?

Wie gerade vorgestellt gibt es verschiedene Arten. Die zu 99 % verbreitete Version des Pedelec bietet eine Unterstützung beim Treten bis 25 km/h. Es gilt deswegen als ganz normales Fahrrad. Fährt man schneller wird die Motorunterstützung automatisch ausgesetzt.

Was ist der genaue Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike?

Im Handel und auch im Online-Shop werden Pedelecs auch immer als E-Bike verkauft. Dabei ist das eigentlich nicht richtig. Alle im Fahrradhandel und auch online verkauften E-Bikes sind zu 99 % Pedelecs. Man muss also treten , um eine Unterstützung vom Motor zu bekommen. Deshalb gilt es rechtlich eben als Fahrrad und nicht als Kleinkraftfahrzeug.

Brauche ich eigentlich eine Versicherung für ein E-Bike?

Bei einem ganz normalen Pedelec nicht. Das ist der Vorteil. Man wird behandelt wie ein normaler Fahrradfahrer. Keine Helmpflicht, kein Führerschein und Fahrradwege können befahren werden. Mit Kleinkrafträdern ist das verboten und man braucht Führerschein und Helm.

Brauche ich einen Führerschein?

Auch nicht. Für das Fahren eines Pedelec, mit einer aktiven Unterstützung beim Treten bis 25 km/h, braucht man keinen Führerschein.

Ist das Fahren mit dem E-Bike schwer zu lernen?

Nein, es ist kinderleicht. Die Motorunterstützung wird mit einem Knopfdruck aktiviert. Das war’s auch schon. Nun kann man noch die Unterstützungsstufe des Motors ändern, wenn man das möchte. Dann kann man schon losfahren. Alles andere macht das System selber.

Kann ich bei Regen und nassem Wetter mit dem E-Bike fahren?

Selbstverständlich. Der Motor und alle elektrischen Komponenten am Rad sind natürlich wasserdicht abgeschottet. Allerdings sollte man tatsächlich das Fahrrad nicht in einen Bach oder Ähnliches fallen lassen, sodass die komplette Antriebseinheit im Wasser liegt. Hier kann man nicht davon ausgehen, dass kein Wasser eindringt und ein Schaden genommen wird.

Dürfen meine Kinder auch mit dem E-Bike fahren?

Da das klassische Pedelecs als ganz normales Fahrrad vom Gesetzgeber klassifiziert wird, kann es in jedem Alter gefahren werden. Allerdings empfehlen wir erst Kinder ab 13-14 Jahren mit einem Pedelec auf den Weg zu schicken. Denn auch 25 km/h ist ganz schön schnell. Mit einem E-Bike erreicht man diese Geschwindigkeit kinderleicht.

Unser Fazit

Ein Blick auf die heimischen Radwege zeigt: E-Bikes gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dementsprechend groß ist das Angebot von Fahrrädern mit Elektromotor. Hochwertige Technik und eine qualitativ gute Verarbeitung müssen keineswegs unerschwinglich sein, wie ein Blick auf die oben aufgeführten E-Bike-Modelle in unseren Empfehlungen zeigt.

Mit den richtigen Tipps ist ein Besuch in einem Fachgeschäft nicht zwangsläufig Pflicht. Der Vergleich auf dieser Seite zeigt, welche Eigenschaften und Nabenmotoren die verschiedenen E-Bikes besitzen. Mit einem relativ geringem Aufwand findet jeder Fahrer das für sich passende Elektrofahrrad, dass dem Fahrstil und der persönlichen Anforderung gerecht wird.

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