Ratgeber Aquaristik & Teich

Teichfische: Kompletter Ratgeber für Gartenteich-Besitzer – vom Goldfisch bis zum Koi

Teichbesitzer wollen meist eines: ein schönes Biotop mit einem tollen Besatz an Fischen. Was gibt es entspannender als abends nach getaner Arbeit in seinem Gartenstuhl zu sitzen, ein Getränk zu genießen und die Fische im Teich zu beobachten. Wie sie nach der Fütterung fressen und sich elegant durch das Wasser bewegen.

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Guter Teichfilter ist entscheidend

Allerdings muss man bei der Auswahl der geeigneten Teichfische auf ein paar Punkte achten. Denn zum einen muss man für das eigene Volumen im Gartenteich die richtige Menge und Größe an Fischen wählen, den sogenannten Fischbesatz, und zum anderen muss man sich mit den einzelnen Fischarten ein wenig auskennen.

Denn bei der Gestaltung und Einrichtung des Teichs muss man auf die Ansprüche seiner Teichbewohner eingehen und entsprechende Rückzugsorte und Möglichkeiten schaffen. Nur dann können Sie langfristig mit gesunden Fischen im Gartenteich rechnen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die beliebtesten Teichfische in deutschen Gartenteichen vor und sagen Ihnen welche Ansprüche sie an ihren Teich haben.

Grundlagen der Teichfischhaltung

Bevor Sie sich für bestimmte Fischarten entscheiden, sollten Sie die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Teichfischhaltung kennen. Die Teichgröße und -tiefe sind entscheidende Faktoren. Als Faustregel gilt: Pro Zentimeter Fischlänge sollten mindestens 50 Liter Wasser zur Verfügung stehen. Für eine erfolgreiche Überwinterung im Freien benötigt Ihr Teich eine Mindesttiefe von 100 Zentimetern, besser sind 120-150 Zentimeter.

Die Wasserqualität spielt eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden Ihrer Fische. Regelmäßige Kontrollen der wichtigsten Wasserwerte sind unerlässlich. Der pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen, die Karbonathärte (KH) zwischen 6 und 10 °dH und der Sauerstoffgehalt mindestens 8 mg/l betragen. Ein leistungsstarkes Filtersystem sorgt für biologische Reinigung und ausreichende Sauerstoffzufuhr.

Der Goldfisch – beliebtester Teichfisch in Deutschland

Der Goldfisch ist ohne jeden Zweifel der beliebteste Teichfisch in unseren Gefilden. Er ist schön anzusehen, leicht zu halten und natürlich auch günstig in der Anschaffung. Er ist sozusagen der Klassiker im Gartenteich. Goldfische werden bis zu 35 cm lang, aber in der Regel bewegen sie sich in einer Länge von 10-15 cm.

Ihre starke Verbreitung liegt auch an ihrer Anspruchslosigkeit. Denn man kann sie in nahezu jeden Teich einsetzen. Die Teichgröße muss nicht zu groß sein und man braucht auch keine großen Schwärme. Trotzdem sollte man sie in Gruppen halten.

Goldfische sind äußerst winterhart und können bei ausreichender Teichtiefe problemlos im Freien überwintern. Sie gehören zu den Karpfenfischen und sind Allesfresser, die sowohl Pflanzen als auch kleine Wasserlebewesen fressen. Bei der Fütterung sollten Sie sparsam dosieren – was die Fische in 10 Minuten nicht fressen, wird zur Belastung für das Teichwasser.

Die Schleie

Dieser Teichfisch wird von Teichbesitzern gerne als lebender Staubsauger am Boden des Teichs eingesetzt. Denn sie reinigen mit Vorliebe den Boden und sind damit die meiste Zeit des Tages beschäftigt. Besonders eindrucksvoll ist die sogenannte Goldschleie, die mit ihrem rot-goldenen Äußeren sehr beeindruckend aussieht.

Die Schleie ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber meist zwischen den Wasserpflanzen versteckt. Sie bevorzugt schlammige Böden, die sie nach Würmern, Schnecken und anderen Kleintieren durchwühlt. Geeignet sind sie für Teichgrößen von mittelgroß bis groß. In kleinen Teichen sollte man sie nicht halten, da sie viel Platz zum Gründeln benötigen.

Der Shubunkin

Eine tolle Körperform hat diese Fischart zu bieten. Die langen Flossen und die schöne Musterung des Shubunkin haben diese Art zu einem Favorit der Teichbesitzer gemacht. Das zweifarbige Muster mit schwarzen Flecken sieht sehr schön aus. Allerdings muss man wissen das diese Fischart deutlich anspruchsvoller ist als der Goldfisch.

Der Shubunkin ist eine Zuchtform des Goldfischs und zeichnet sich durch seine besondere Farbgebung aus. Die Grundfarbe variiert von Weiß über Gelb bis hin zu kräftigem Orange, durchsetzt mit schwarzen, blauen oder roten Flecken. Diese Fische können bis zu 25 cm lang werden und benötigen sauberes, gut belüftetes Wasser.

Weitere beliebte Teichfischarten

Die Goldorfe

Die Goldorfe ist ein lebhafter Oberflächenfisch, der gerne in Schwärmen von mindestens 6-7 Tieren gehalten wird. Diese eleganten Fische sind ausgezeichnete Springer und benötigen daher entsprechende Schutzmaßnahmen am Teichrand. Sie erreichen eine Länge von bis zu 50 cm, bleiben im Gartenteich aber meist bei 20-25 cm.

Goldorfen sind hervorragende Mückenjäger und fangen Insekten direkt an der Wasseroberfläche. Sie vertragen sich gut mit Goldfischen, Bitterlingen und anderen friedlichen Arten. Aufgrund ihrer Aktivität benötigen sie viel Schwimmraum und sind für größere Teiche ab 5.000 Litern geeignet.

Einheimische Kleinfische

Für kleinere Teiche oder Naturteiche eignen sich einheimische Arten wie Bitterling, Elritze und Moderlieschen. Diese Fische sind perfekt an unser Klima angepasst und stellen nur geringe Ansprüche an die Pflege.

Der Bitterling wird nur 6-9 cm groß und ist ein friedlicher Schwarmfisch. Besonders interessant ist seine Fortpflanzung, die in Symbiose with Teichmuscheln stattfindet. Die Elritze ist ein lebhafter Schwarmfisch, der gerne in Gruppen von 8-10 Tieren gehalten wird und als natürlicher Algenvernichter fungiert.

Der Koi – König der Karpfen und des Teichs

Der Koi ist zweifellos der König des Teichs. Sein Fachbegriff ist Cyprinus carpio, woraus man schon entnehmen kann das er mit dem Karpfen verwandt ist. In Japan werden Koi schon seit mehr als 200 Jahren erfolgreich gezüchtet und das Land gilt als Stammwiege des Koi Karpfen. Es gibt sie in zahlreichen Arten und in verschiedenen äußeren Erscheinungsbildern, aber eines haben alle Koi gemein: Sie sind ungemein gesellig und haben ein starkes Sozialverhalten.

Wer bereits einmal einen Koi an seinem Finger hatte, der weiß was wir meinen. Gerade diese Geselligkeit auch zu Menschen hat den Koi so beliebt gemacht. Aber natürlich auch sein sehr gutes Aussehen. Die Fische gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Variationen, aber alle davon haben eins gemeinsam: Sie sind optisch in jedem Gartenteich unheimlich attraktiv. Koi können eine Länge von bis zu über einem Meter erreichen.

Haltung von Koi

Für die Haltung von Koi muss der Teichbesitzer einige Kenntnisse besitzen, denn er gehört nicht zu den ganz leicht zu haltenden Fischarten. Für die Haltung benötigt man ein leistungsstarkes Teich-Filtersystem (zum Teichfilter Ratgeber) und eine ausreichende Tiefe, denn für die Überwinterung ziehen sich die Koi in den tieferen Bereich des Gartenteichs zurück.

Nur bei ausreichender Tiefe können diese darin überwintern. Wir empfehlen Koi nur in Gartenteichen mit mindestens 140 cm Tiefe zu halten. Vergessen Sie auch nicht das über die Jahre sich mehr Schlamm am Boden absetzt und der Teich an Tiefe verliert.

Der Koi gehört zu den ganz großen Vertretern seiner Art: denn er ist der größte Zierfisch überhaupt. Aufgrund ihrer wunderbaren Farbvielfalt werden sie von Haltern gerne auch als Farbkarpfen bezeichnet.

Die Zuchtformen

Momentan gibt es 16 verschiedene Zuchtformen mit mehr als 100 Unterarten. Eine große Auswahl und auch preislich kann man für einen größeren Koi so einiges bezahlen. Fans dieser Teichfische reisen gerne auch einmal ins Ursprungsland, nach Japan, um sich direkt bei einem renommierten Koi-Züchter vor Ort ein Exemplar auszusuchen. So mancher Koi Besitzer hat in seinem Teich einen Mittelklassewagen schwimmen. Denn wer von der Faszination Koi erst einmal ergriffen worden ist, der verfällt diesen Fischen oft mit Haut und Haaren.

Koi sind übrigens Allesfresser, die auch gerne mal am schlammigen Teichboden wühlen. Für die Haltung wird ein leistungsstarker Teichfilter benötigt, damit sie auch einen guten Blick auf ihre Lieblinge haben und das Wasser klar und sauber ist. Für die Fütterung gibt es spezielles Koi-Fischfutter, dass besonders auf die Bedürfnisse dieser Karpfenart abgestimmt ist.

Der Kometenschweif auch Kometenschwanz genannt

Der Kometenschweif ist ebenfalls eine Goldfischform. Meist ist er rot/weiß in der Grundfarbe und hat ebenfalls wie sein Verwandter – der Shubunkin – eine sehr ausgeprägte Schwanzflosse.

Diese elegante Zuchtform des Goldfischs zeichnet sich durch ihre besonders langen, fließenden Flossen aus. Der Name leitet sich von der charakteristischen Schwanzflosse ab, die wie ein Kometenschweif wirkt. Diese Fische sind etwas empfindlicher als normale Goldfische und benötigen besondere Aufmerksamkeit bei der Überwinterung.

Der Sterlet (Störfamilie)

Der Sterlet gehört zur Familie der Störe und ist ebenfalls ein beliebter Teichbewohner in unseren Breitengraden. Dieser Stör ist allerdings nur für relativ große Teiche geeignet. Außerdem hat er sehr hohe Ansprüche in der Haltung. Zum einen muss die Qualität des Wassers sehr gut sein und außerdem benötigt man ein spezielles Futter für Störe.

Mit normalem Fischfutter kann man diese Fischarten nicht füttern, da er dieses Futtermittel nur schwer verdauen kann. Obwohl immer wieder getan, so ist die Haltung von Koi und Sterlet im gleichen Teich nicht zu empfehlen. Sie haben komplett unterschiedliche Ansprüche an den Teich und sind daher für ein Gesellschaftsteich unserer Meinung nach nicht geeignet.

Der Sterlet benötigt sauerstoffreiches, kühles Wasser und ist ein Bodenfisch, der sich von Würmern, Krebstieren und anderen Bodenorganismen ernährt. Diese Störart kann bis zu 120 cm lang werden und ein Alter von über 20 Jahren erreichen. Für die Haltung ist ein Teichvolumen von mindestens 50.000 Litern erforderlich.

Wichtige Wasserwerte für Teichfische

Die Kontrolle der Wasserwerte ist für eine erfolgreiche Teichfischhaltung unerlässlich. Regelmäßige Messungen helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen und das biologische Gleichgewicht im Teich zu erhalten.

pH-Wert

Der pH-Wert sollte zwischen 7,0 und 8,5 liegen. Ein neutraler bis leicht basischer Bereich ist ideal für die meisten Teichfische. Schwankungen sollten vermieden werden, da sie Stress für die Fische bedeuten. Der pH-Wert ändert sich im Tagesverlauf – morgens ist er niedriger, abends höher.

Sauerstoffgehalt

Ein ausreichender Sauerstoffgehalt von mindestens 8 mg/l ist lebenswichtig für Ihre Fische. Bei niedrigeren Werten schnappen die Fische an der Oberfläche nach Luft. Wasserpflanzen, Sprudelsteine oder Wasserfälle können den Sauerstoffgehalt erhöhen.

Ammonium und Nitrit

Diese Werte sollten möglichst bei 0 mg/l liegen, da sie giftig für Fische sind. Ammonium entsteht durch Fischausscheidungen und wird durch Filterbakterien abgebaut. Ein gut funktionierendes Filtersystem ist hier essentiell.

Wasserhärte

Die Karbonathärte (KH) sollte zwischen 6 und 10 °dH liegen, um den pH-Wert zu stabilisieren. Die Gesamthärte (GH) zwischen 5 und 14 °dH sorgt für die nötigen Mineralien.

Richtige Fütterung von Teichfischen

Die bedarfsgerechte Fütterung ist entscheidend für die Gesundheit Ihrer Fische und die Wasserqualität. Überfütterung ist einer der häufigsten Fehler und führt zu schlechten Wasserwerten und Algenproblemen.

Fütterungsregeln

Füttern Sie nur so viel, wie Ihre Fische in 5-10 Minuten vollständig auffressen können. Bei Wassertemperaturen unter 10°C sollten Sie die Fütterung komplett einstellen, da der Stoffwechsel der Fische stark verlangsamt ist.

Saisonale Anpassung

Im Frühjahr beginnen Sie mit verdaulichem Futter bei steigenden Temperaturen. Im Sommer können Sie proteinreiches Futter für Wachstum geben. Im Herbst sollten Sie auf fettreicheres Winterfutter umstellen, um die Fische auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Überwinterung von Teichfischen

Die richtige Vorbereitung auf den Winter ist entscheidend für das Überleben Ihrer Fische. Die meisten heimischen Teichfische können bei ausreichender Teichtiefe problemlos im Freien überwintern.

Teichvorbereitung

Entfernen Sie im Herbst Laub und abgestorbene Pflanzenteile aus dem Teich, um Fäulnisprozesse zu vermeiden. Reinigen Sie den Filter und reduzieren Sie die Fütterung bei sinkenden Temperaturen.

Winterruhe der Fische

Bei Temperaturen unter 8°C fallen die Fische in Winterstarre. Sie ziehen sich an den tiefsten Punkt des Teiches zurück, wo konstant 4°C herrschen. Ihr Stoffwechsel verlangsamt sich drastisch, und sie benötigen kein Futter.

Eisfreihalter

Um den Gasaustausch zu gewährleisten, sollten Sie einen Eisfreihalter einsetzen. Dieser verhindert das komplette Zufrieren der Oberfläche und sorgt für die nötige Sauerstoffzufuhr.

Fische, die nicht im Freien überwintern können

Empfindliche Arten wie Schleierschwanz-Goldfische, bestimmte Koi-Varianten oder tropische Fische müssen in einem kühlen Winterquartier (4-8°C) überwintert werden. Ein Keller oder eine Garage eignen sich dafür.

Teichfilterung und Technik

Ein leistungsstarkes Filtersystem ist das Herzstück jedes Fischteichs. Es sorgt für biologische Reinigung, mechanische Filterung und ausreichende Wasserbewegung.

Filterarten

Mehrkammer-Filter mit verschiedenen Filtermedien bieten optimale Reinigungsleistung. UVC-Klärer eliminieren Schwebalgen und Krankheitserreger. Die Filtergröße sollte dem Teichvolumen und Fischbesatz angepasst sein.

Pumpenleistung

Die Teichpumpe sollte das gesamte Teichvolumen mindestens einmal pro Stunde umwälzen. Bei starkem Fischbesatz ist eine höhere Umwälzrate erforderlich.

Häufige Krankheiten und Prophylaxe

Vorbeugen ist besser als heilen – dieser Grundsatz gilt besonders für Teichfische. Die meisten Krankheiten entstehen durch schlechte Wasserwerte, Stress oder Überfütterung.

Parasiten

Karpfenläuse, Hautwürmer und andere Parasiten können durch Quarantäne neuer Fische und regelmäßige Kontrollen vermieden werden. Salzbäder können bei leichtem Befall helfen.

Bakterielle Infektionen

Flossenfäule und andere bakterielle Erkrankungen entstehen meist durch schlechte Wasserqualität. Regelmäßige Wassertests und Filterreinigung sind die beste Prophylaxe.

Pilzinfektionen

Saprolegnia und andere Pilze befallen geschwächte Fische. Stabile Wasserwerte und eine ausgewogene Ernährung stärken das Immunsystem der Fische.

Problematische Fischarten für den Gartenteich

Nicht alle im Handel erhältlichen Fische eignen sich für Gartenteiche. Einige Arten können ökologische Probleme verursachen oder sind für die Haltung ungeeignet.

Graskarpfen

Oft als „Algenfresser“ beworben, fressen Graskarpfen jedoch zunächst alle Wasserpflanzen und gehen erst bei Nahrungsmangel an Algen. Sie sind nur für sehr große Teiche ohne Bepflanzung geeignet.

Invasive Arten

Sonnenbarsche und andere eingeschleppte Arten können heimische Ökosysteme gefährden. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Herkunft und Eignung der Fische.

Besatzdichte und Vergesellschaftung

Die richtige Anzahl und Kombination von Fischen ist entscheidend für ein funktionierendes Teichökosystem. Überbesatz führt zu Wasserproblemen und Stress bei den Tieren.

Faustregeln für den Besatz

Als grobe Orientierung gilt: 1 cm Fischlänge pro 50-100 Liter Teichwasser. Bei starker Filterung und guter Pflege kann dieser Wert leicht erhöht werden.

Artgerechte Gruppen

Schwarmfische wie Goldorfen oder Elritzen sollten immer in Gruppen von mindestens 5-8 Tieren gehalten werden. Einzelhaltung führt zu Verhaltensstörungen und Stress.

Jahreszeitliche Teichpflege

Jede Jahreszeit bringt spezifische Pflegeaufgaben mit sich, um optimale Bedingungen für Ihre Teichfische zu schaffen.

Frühjahr

Mit steigenden Temperaturen erwachen Teich und Fische aus der Winterruhe. Kontrollieren Sie die Technik, starten Sie die Filter und beginnen Sie vorsichtig mit der Fütterung. Wasserwechsel und Grundreinigung stehen an.

Sommer

Die Hauptsaison erfordert regelmäßige Wassertests und Pflege. Achten Sie auf ausreichend Sauerstoff bei hohen Temperaturen und schnelles Algenwachstum. Beschattung kann bei extremer Hitze helfen.

Herbst

Bereiten Sie Teich und Fische auf den Winter vor. Entfernen Sie Laub, stellen Sie die Fütterung um und reduzieren Sie die Filterleistung. Empfindliche Fische werden ins Winterquartier umgesiedelt.

Winter

In der Ruhephase läuft der Teich auf Minimalbetrieb. Kontrollieren Sie den Eisfreihalter und vermeiden Sie jede Störung der Fische. Planen Sie Verbesserungen für die nächste Saison.

Teichbepflanzung für Fische

Wasserpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern erfüllen wichtige ökologische Funktionen im Fischteich. Sie produzieren Sauerstoff, bieten Versteckmöglichkeiten und dienen als natürliche Filter.

Unterwasserpflanzen

Hornkraut, Wasserpest und Laichkraut produzieren lebenswichtigen Sauerstoff und entziehen dem Wasser Nährstoffe. Sie sind die wichtigsten Pflanzen für einen Fischteich.

Schwimmpflanzen

Seerosen und Teichrosen bieten Schatten und Schutz für die Fische. Ihre Blätter reduzieren die Sonneneinstrahlung und beugen übermäßigem Algenwachstum vor.

Sumpfpflanzen

Schilf, Rohrkolben und andere Sumpfpflanzen im Uferbereich fungieren als natürliche Biofilter und bieten Jungfischen Schutz. Sie sind besonders für Naturteiche wichtig.

Nachzucht und Vermehrung

Viele Teichfische vermehren sich bei guten Bedingungen von selbst. Die Nachzucht kann eine Bereicherung sein, erfordert aber auch Planung.

Laichzeit

Die meisten heimischen Arten laichen im Frühjahr und Frühsommer bei Temperaturen zwischen 15-20°C. Laichbürsten oder flache Bereiche mit Vegetation fördern die Fortpflanzung.

Aufzucht der Jungfische

Jungfische benötigen Schutz vor Fressfeinden und spezielles Futter. Separate Aufzuchtbecken oder dicht bepflanzte Bereiche erhöhen die Überlebenschancen.

Kontrolle der Population

Ohne natürliche Feinde können sich Fische stark vermehren. Regelmäßiges Abfischen überschüssiger Tiere oder natürliche Regulation durch Raubfische kann notwendig sein.

Das Fazit zu Teichfischen

Diese vorgestellten Fischarten sind in vielen Gartenteichen zu finden. Trotzdem gibt es natürlich eine viel größere Auswahl an möglichen Teichbewohnern und sie können sich bei einem Fachhändler oder im Internet bei vielen guten Informationsquellen informieren.

Beachten Sie bitte aber unbedingt, dass sie es zu keinem Überbesatz in ihrem Teich kommen lassen, denn damit schaden sie den Fischen und auch der Stabilität ihres Biotops. Gerade die oft vorkommenden Algenplagen sind häufig die Konsequenz von einem Überbesatz und einer Überfütterung im Gartenteich.

Erfolgreiche Teichfischhaltung erfordert Planung, regelmäßige Pflege und das nötige Wissen über die Bedürfnisse der verschiedenen Arten. Mit den richtigen Voraussetzungen werden Sie jedoch jahrelang Freude an Ihrem lebendigen Gartenteich haben.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind: ausreichende Teichgröße und -tiefe, leistungsstarke Filterung, regelmäßige Wassertests, angepasste Fütterung und artgerechte Besatzdichte. Beginnen Sie mit robusten Arten wie Goldfischen und erweitern Sie Ihren Besatz langsam mit Erfahrung.

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