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Welche Betten gibt es? Die verschiedenen Bettenarten im Vergleich

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Wer auf der Suche nach einem neuen Bett für das eigene Schlafzimmer ist, der kann heute schnell verzweifeln. Inzwischen gibt es eine fast unüberschaubare Auswahl an verschiedenen Bettenarten. So stellt sich schnell die Frage, welches Bett soll ich denn nun kaufen?

Ein Boxspringbett

Ein gutes Boxspringbett

In unserem Ratgeber befassen wir uns mit den verschiedenen Betttypen und stellen Ihnen diese vor. So hat man bei der Auswahl eine erste Orientierungshilfe, um für sich das ideale Bett zu kaufen.

Folgende Betten stellen wir Ihnen hier vor:

  • Das Boxspringbett
  • Das Futonbett,
  • Das Himmelbett,
  • Das Rundbett,
  • Das Massivholzbett,
  • Das Metallbett,
  • Das Wasserbett,
  • Das Rattanbett,
  • Das Funktionsbett,
  • Das Hochbett,
  • Das Kinderbett

Legen wir los: den Beginn macht das immer beliebter werdende Boxspringbett.

Das Boxspringbett – komfortabel Schlafen auf amerikanischen Betten

Ein Boxspringbett mit Topper

Ein Boxspringbett mit Topper

Denn das Boxspringbett ist auch unter dem Namen amerikanisches Bett bekannt. Dabei ist das nicht ganz richtig. Die in Deutschland meist verkauften Boxspringbetten sind eher skandinavische Betten. Beide sind fast identisch, mit einem kleinen Unterschied. Bei den amerikanischen Betten ist der Topper in die Obermatratze integriert. Bei der skandinavischen Bettvariante wird der Topper oben auf die Matratze gelegt.

Sowohl in den USA, als auch in den skandinavischen Ländern, sind die Boxspringbetten die meistverkauften Betttypen.

Ein typisches Boxspringbett besteht aus folgenden Komponenten:

  • Der Boxspring (Unterbau meist aus Holz)
  • Die Obermatratze bzw. Boxspringmatratze
  • Der Topper

Der Boxspring ist der Unterbau dieser Bettart. Er ist meist aus massivem Holz gefertigt. Bei Billigmodellen aus Spanplatten, bei teuren Modellen meist aus Vollholz. In diesem Boxspring ist ein Federkern-System eingebaut. Hier handelt es sich um einen Bonell-Federkern oder um einen Taschenfederkern (Infos zu den Federkernen).

Anders wie bei den typischen deutschen Betten, mit Lattenrost und Matratze, ist hier also der Unterbau mit einem Federkern-System ausgestattet. Dieser ersetzt sozusagen den Lattenrost. Allerdings ist der Schlafkomfort durch die viel bessere Federung bei Boxspringbetten einfach komfortabler. Wer bereits einmal in den USA in einem Hotelbett gelegen hat, der weiß wovon wir sprechen.

Taschenfederkern-System in einer Boxspringmatratze

Taschenfederkern-System in einer Boxspringmatratze

Auf dem Unterbau (Boxspring) liegt dann die Boxspringmatratze auf. Oft wird sie auch Obermatratze genannt, weil in der Box schon eine Federung vorliegt. Auch in der Matratze ist wieder ein Federsystem eingebaut. Auch hier handelt es sich um eines der drei folgenden Federungssysteme:

  • Bonell-Federkern
  • Taschenfederkern
  • Tonnentaschenfederkern

Alle Varianten haben Vorteile und Nachteile. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, dann lesen Sie unseren separaten Artikel dazu: Federungssysteme bei Matratzen

Auf der Obermatratze liegt dann bei der skandinavischen Variante ein separater Topper. Dieser wird Boxspringbett-Topper oder Matratzentopper genannt. Der Topper besteht meist aus einem Schaum. Entweder Kaltschaum, Komfortschaum oder Viskoseschaum. Auch hier gibt es wieder Vorteile und Nachteile der verschiedenen Varianten. Dazu haben wir einen separaten Artikel geschrieben: Topper bei Boxspringbetten

Zusammengenommen bilden diese Varianten dann eine hervorragende Federung. Der Schlafkomfort ist außerordentlich gut. Voraussetzung ist ein gutes Bett. Das gilt für alle vorgestellten Bettarten.

Ein sehr gutes Boxspringbett finden Sie hier: Zum Boxspringbett Piano

Wenn Sie aktuell auf der Suche nach einem guten Boxspringbett sind, dann lesen Sie doch einfach unseren Guide dazu: zu den Boxspringbetten

Das Futonbett – Tradition aus Japan

Vega Futonbett
Auch Futonbetten sind in den letzten Jahren bei uns in Mode gekommen. Diese Betten stammen aus Japan. Sie sind sehr minimalistisch ausgestattet. Der ursprüngliche japanische Futon ist eigentlich nur eine Decke, die man zum Schlafen auf den Boden legt. Tagsüber werden diese in Japan zusammengerollt und verstaut.

Das machen die Japaner nicht, weil es so bequem ist, sondern weil es teilweise extremen Platzmangel gibt.

Die in Deutschland verkauften Futonbetten sind aus einem Bettgestell mit einer dünnen Matratze. In Japan werden diese Matratzen mit Baumwolle gefüllt. Bei uns in Europa machen die Hersteller noch andere Naturfasern in die Matratzenfüllung.

Die Bettgestelle sind sehr niedrig und einfach aufgebaut. Die Betten insgesamt sind sehr kompakt gehalten und können oft auch als Sofa verwendet werden. Die niedrige Einstiegshöhe ins Bett ist allerdings für ältere Menschen absolut ungeeignet.

Für uns nicht gerade der Favorit unter den bequemen Betten. Eigentlich nur für Japan Fans eine Alternative.

Das Himmelbett: Schlafen wie auf Wolken

Hierbei handelt es sich nur um ein Wortspiel. Unter Himmelbetten werden alle Bettarten subsummiert, die eben ein Himmel haben. D.h. einen Stoff, meistens aus Seide, der über das Bett gespannt wird. Dafür sind an allen vier Bettpfosten Verlängerungen angebracht, die verschiedene Höhen haben können. Meist sind diese zwischen 2-2,50 m hoch. Oben an den Bettpfosten wird dann der Stoff befestigt.

Sinn macht das eigentlich keinen. Durch Hollywood-Filme und romantisch verklärte Fans, haben Himmelbetten einen gewissen Effekt der Romantik. Meistens sind es Frauen, die ein solches Himmelbett haben. Auch für Kinder kann das ganz lustig sein.

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Das Rundbett – Schlafen in einem Kreis

Ein Nischendasein führen die sogenannten Rundbetten. Ähnlich wie ein Polsterbett aufgebaut, haben sie keinen Kopfteil. Eigentlich ist es eher der optische Effekt, den viele gut finden. Denn zum einen sind diese Betten recht teuer, zum anderen findet man kaum eine Auswahl an guten Matratzen.

Denn diese müssen dann natürlich auch rund sein. Dazu braucht man einen runden Lattenrost. Da diese Rundbetten ein Nischendasein führen, ist es für uns keine Empfehlung.

Das Massivholzbett – warum nicht mal ein Holzbett?

Massivholzbetten bestehen wie der Name schon sagt aus massivem Holz. Spanplatten sind hier verpönt. Sehr oft sind die Massivholzbetten in traditioneller Holzfarbe gehalten. Eine farbige Lackierung findet man eher selten. Denn die potentiellen Käufer wollen ein rustikales Bett aus Holz haben.

Gerade in österreichischen und Schweizer Hotelzimmern findet man oft Massivholzbetten. Allerdings natürlich nur in der teureren Hotelausstattung. Denn diese Betten sind relativ preisintensiv.

Das Metallbett – die günstigere Variante

Im Gegensatz zum Holzbett sind Metallbetten komplett aus Metall. Dadurch sind sie viel günstiger. Von der Stabilität sind sie trotzdem natürlich sehr robust. Deshalb gehören diese Modelle zu den günstigsten Bettarten. Als Bettvariante ist es aus diesem Grund relativ beliebt. Natürlich braucht man hier einen klassischen Lattenrost und eine Matratze.

Nachteil der Metallbetten ist manchmal eine nicht hundertprozentig gute Verarbeitung. Dann quietschen die Betten bei jedem Umdrehen in der Nacht. Sehr nervig. Lesen Sie deshalb immer gute Bewertungen, bevor sie ein Metallbett kaufen.

Das Wasserbett – Luxus pur

Ähnlich wie die Boxspringbetten haben auch die Wasserbetten einen echten Boom gehabt. Lange Zeit war es einfach schick ein Wasserbett zu Hause zu haben. Letztendlich bestehen Wasserbetten aus einem sehr stabilen Rahmen und einer mit Wasser gefüllten Matratze.

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Da die mit Wasser gefüllten Matratzen natürlich sehr schwer werden, braucht man eine entsprechend stabilen Unterbau. Wasserbetten bieten einen sehr guten Liegekomfort und Schlafkomfort. Durch Regulierung der Wassermenge in der Matratze kann man auch den Härtegrad perfekt einstellen. Dadurch das Wasser sich natürlich sehr gut an die Körperkontur anpasst, hat man eine sehr gute Schlaflage. Mehr zur Schlaflage hier

Deshalb gelten Wasserbetten, neben den Boxspringbetten, zu den bequemsten Liegeflächen in den Schlafzimmern. Leider sind sie ähnlich teuer. Gute Wasserbetten bekommt man nicht für einen Schnäppchenpreis. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Interessant sind auch beheizbare Wasserbetten. Hier kann die Wassertemperatur eingestellt werden. Allerdings sorgt das für einen nicht unerheblichen Stromverbrauch. Außerdem braucht man für Wasserbetten einen Zusatz, damit sich keine Algen und Bakterien im Wasser entwickeln.

Das Rattanbett – Rattanpalme oder was?

Das Material Rattan wird aus der Rattanpalme gewonnen. Dadurch das es sich um ein Naturmaterial handelt, wurde es in gewissen Kreisen in den letzten Jahren beliebt. Gerade in Deutschland leuchten vielen die Augen, wenn sie Naturfaser oder Naturmaterial hören. Warum das so ist? Das liegt an der Kultur! Wie die Materialien letztendlich gewonnen und produziert werden interessiert dann im Prinzip keinen mehr.

Rattanbetten sind sehr leicht. Denn das Material ist einfach nicht schwer. Das Aussehen ist außergewöhnlich und meist sind die natürlichen Färbungen des Materials in ihrem Ursprung belassen.

Die Funktionsbetten – Stauraumbetten für die Familie

Unter dem Begriff Funktionsbetten versteht man eine Bettenart, bei der vor allem der Stauraum im Vordergrund steht. Deshalb werden sie auch als Stauraumbetten deklariert. Meist haben diese Betten Schubladen oder eine Kommode unter dem Bett. Manche Funktionsbetten haben auch eine zweite Matratze, die man ausziehen kann. Diese Bettenvariante wird dann als Ausziehbett bezeichnet.

Aufgrund des Stauraums, in der Form von Schubladen oder einer Kommode, ist sind diese Betten meist recht hoch. Trotzdem sind sie natürlich eine gute Wahl, wenn man kleine Räume hat und diesen zusätzlichen Raum benötigt. Hier kann man Kleidung, Textilien und vieles weitere lagern.

Auch Boxspringbetten gibt es mit Bettkasten. Hier muss man allerdings darauf achten, dass es sich immer noch um echte Boxspringbetten handelt. Ist im Unterbau kein Federkern mehr, dann handelt es sich um unechte Boxspringbetten.

Der Klassiker: Lattenrost/Matratzenbetten

Der Klassiker in deutschen Schlafzimmern ist immer noch die Variante mit Lattenrost und Matratze. Meist aus Gewohnheit kaufen die Leute immer das Gleiche. Billigmatratzen bekommt man schon für 50 € und auch Lattenroste kann man für wenig Geld kaufen.

Das man darauf nicht gerade sehr gut schläft, dass merken die meisten nicht einmal. Auch wenn Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Muskelverspannungen auftreten, denken viele noch nicht über ihr Schlafzimmer nach. Meist ist hier aber der Hund begraben. Denn wer keine orthopädische richtige Schlaflage hat, der bekommt oft mit diesen Dingen Probleme.

Deshalb achten Sie beim Kauf von Lattenrost und Matratze auf Qualität. Achten Sie auf Liegezonen, Materialien und Bezüge.

Eine guter Lattenrost mit Matratze kostet schnell einmal mehrere 1000 €. Greift man hier zu Qualität, dann schläft man wie auf Wolken. Wer das einmal hatte, der wird nie wieder zur 80 € Matratze greifen mit einem Lattenrost der Billigvariante.

Das Hochbett –  echter Spaß für Kinder

Natürlich nicht nur: Hochbetten werden auch in anderen Situationen benutzt. Ein Beispiel hierfür sind Hostels,  Jugendherbergen und ähnliches. Hier handelt es sich oft um Etagenbetten, auch Stockbetten oder Doppelstockbetten genannt. Auf kleinstem Raum können viele Personen schlafen. Deshalb sind Hochbetten auch in Kinderzimmern beliebt. Hier meistens als Doppelstockbetten.

Allerdings gibt es auch einfache Hochbetten, bei denen unter dem Bett dann ein Schreibtisch oder Ähnliches steht. Sehr gerne auch in Kinderzimmern.

Das Kinderbett

KAGU Chrisi Kinderbett Jugendbett Juniorbett Bett (140x70 cm oder 160x80 cm). Kiefernholz Massivholz inkl. Matratze und Schublade.
Kinderbetten gibt es in zahlreichen Bettvarianten. Vom Babybett bis zum Kinderbett mit Rutschen, findet man so ziemlich alles in deutschen Kinderzimmern. Auch die sogenannten Themenbetten werden immer beliebter. Wer würde nicht gern in einem Auto schlafen oder in einem Einhorn.

Kinderbetten sind oft auch Hochbetten. Dadurch schafft man in den meist recht kleinen Kinderzimmern Raum unter dem Bett, den man nutzen kann. Teilen sich mehrere Kinder ein Zimmer, dann kommen meist Stockbetten zum Einsatz.

Unser Fazit

Inzwischen gibt es so viele Bettvarianten, dass man sich schon etwas informieren muss vor dem Kauf. Wer ein gewisses Budget hat und wirklich bequem schlafen möchte, dem empfehlen wir ein Boxspringbett oder ein Wasserbett. Beide bieten hervorragenden Schlaf und ein tolles Liegegefühl.

Aber auch eine hochwertige Lattenrost/Matratzen-Kombination kann für süße Träume sorgen. Allerdings muss man bei all diesen drei Varianten meist etwas tiefer in die Tasche greifen. Bedenkt man, dass man sehr viele Stunden seines Lebens im Bett verbringt, dann sollte man sich das leisten wenn man kann. Geiz ist hier nicht angebracht.

Ich bin Alex und Betreiber von testsguide.de. Ich hoffe Dir hat unser Artikel gefallen und geholfen. Falls noch Fragen zu diesem Thema offen sind, dann schreibe mir einfach über das Kommentarfeld. Auch für Dein Feedback bin ich dankbar. Mit Deiner Beurteilung können wir in Zukunft noch bessere Ratgeber schreiben. Vielen Dank, Alex

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Unsere Redaktion? Das sind eindeutig Produktinnovatoren-Freunde, First-Mover, Test-Macher und Supertechies. Vielleicht aber auch nur ganz einfache, neugierige Leute, die sich gerne mit neuen Themen beschäftigen. Wenn uns die Zeit über allen tollen, neuen Guides und Ratgebern ausgeht, dann arbeiten wir aktuell mit genau 14 fantastischen Freelancern zusammen, die ausgesuchte Experten im jeweiligen Produktbereich sind und uns neue Guides zu Produkten und im Ratgeber schreiben. Ob Youtuber, Autor oder Blogger - wir sind ein buntes Team von begeisterten Leuten. Mehr Über uns hier.

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