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Boxspringbetten Test bei Stiftung Warentest – Eine Übersicht aller Testberichte

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Natürlich sind auch Boxspringbetten bei der Stiftung Warentest in den letzten Jahren im Test gewesen. In diesem Ratgeber stellen wir Euch letzten Testberichte aus den Jahren 2016, 2014 und auch 2013 vor.

Boxspringbett mit durchgehendem Topper aus Visco-Schaum

Anschließend könnt ihr über die Testübersicht direkt zur Stiftung Warentest und dem entsprechenden Testbericht kommen. Der Boxspringbett Test aus dem Jahre 2016 ist dabei der aktuellste. Weder im Jahr 2017, noch 2018 wurden weitere Boxspringbetten bei der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen.

Was Sie beim Kauf eines Boxspringbetts von den Testergebnissen lernen können

Liest man sich die 3 Testberichte der letzten Jahre durch, dann stellt man schnell fest auf was man beim Kauf achten sollte. Denn die Testergebnisse sind hier sehr eindeutig. Folgende Aspekte sollten Sie deshalb vor dem Kauf immer beachten:

  1. Die Boxspringmatratze sollte einen Tonnentaschen-Federkern haben. Dieser zeichnen sich durch hohe Punktelastizität in Verbindung mit einer hohen Tragkraft aus. Denn bei der Langzeitprüfung wurden acht Jahren Nutzung simuliert und nur wenige der Matratzen haben das gut durchgehalten. Fazit: Hier zeigt sich schlechtere Qualität durch Liegekuhlen und deutlich weichere Liegeneigenschaften über die Jahre (Quelle).
  2. Der Schaum zur Abdeckung der Federn sollte sehr belastbar sein
  3. Der Topper sollte ein möglichst hohes Raumgewicht und damit sehr gute Strauchhärte haben. Die Rückstellkraft ist dann einfach besser und Liege coolen bilden sich nicht.

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BettBoxspringbett PianoBoxspringbett KingBoxspringbett Bea
HerstellerAukona InternationalBetten JumboMöbelfreude ( Furniture for Friends)
Bewertungen*Sterne
4,8 von 5 Sternen
96 Erfahrungsberichte
Sterne
4,8 von 5 Sternen
215 Erfahrungsberichte
Sterne
4,5 von 5 Sternen
417 Erfahrungsberichte
VarianteBoxspringbett ohne Bettkasten, Gegen Aufpreis auch mit Bettkasten, Gegen Aufpreis auch mit elektrischer VerstellbarkeitBoxspringbett ohne BettkastenBoxspringbett ohne Bettkasten
Material des TopperWahlweise Viskose-, Kaltschaum oder GelaxViskoseschaumViskoseschaum
Höhe des Topper7 cm6 cm bei Visco-Topper, 10 cm bei Visco-Kaltschaum Topper5 cm
Federung in der Box Taschenfederkern oder BonellfederkernBonellfederkernBonellfederkern
Typ der Matratze7-Zonen Taschenfederkern (Höhe 20 cm)Taschenfederkernmatratze7-Zonen Taschenfederkern-Matratze
HärtegradH2 (50 bis 80 kg), H3 (80 bis 115 kg), H4 (115 bis 140 kg), Auch unterschiedliche Bettseiten möglich (H2/H3).H2 oder H3H2 oder H3, auch unterschiedliche Bettseiten möglich (H2/H3).
Einstiegshöhe bzw. LiegehöheKann variabel angepasst werden.66 cm (Visco-Topper), 70 cm (Visco-Kaltschaum-Topper)65 cm
Bettgrößen

  • 90 x 200 cm

  • 100 x 200 cm

  • 120 x 200 cm

  • 140 x 200 cm

  • 160 x 200 cm

  • 180 x 200 cm

  • 200 x 200 cm

  • Auch in Überlänge 220 cm möglich


  • 140 x 200 cm

  • 160 x 200 cm

  • 180 x 200 cm

  • 200 x 200 cm


  • 90 x 200 cm

  • 100 x 200 cm

  • 140 x 200 cm

  • 160 x 200 cm

  • 160 x 220 cm

  • 180 x 200 cm

  • 180 x 220 cm

  • 200 x 200 cm

  • 200 x 220 cm

  • 220 x 200 cm

  • 200 x 220 cm

FarbenÜber 70 Farben zur KombinationAnthrazit, hellgrau, weiß, blau, braunAnthrazit, Beige/Grau, Hellgrau, Midnight Blue
PreisGrößenabhängig von 690 Euro (90x200cm) bis 1099 Euro (200x200cm)Ab 869 Euro (140x200 cm)Größenabhängig von 749 Euro (90x200cm) bis 1499 Euro (220x220cm)
ProduktberichtUnser BerichtUnser BerichtUnser Bericht
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Boxspringbetten im Test bei Stiftung Warentest 2016

Der letzte Testbericht stammt aus dem Jahr 2016 und es wurden hier hochpreisige Boxspringbetten getestet. Kritisiert wurde unter anderem teilweisen falsche Angaben zum Härtegrad. Mehr Informationen zum Härtegrad hier. Im Testbericht wurden folgende Testergebnisse besonders hervorgehoben.

Testergebnis 1: Die Angaben zum Härtegrad sind leider oft nicht korrekt

schlaflage illustration

Richtiger Härtegrad für optimale Schlaflage (© 2019 von Testsguide.de)

Das bedeutet im Alltag, dass die Boxspringmatratzen einfach häufig zu weich ausgefallen sind. Der Härtegrad gibt an welches Bett für welchen Schläfer geeignet ist. Das Kriterium ist hier das Körpergewicht. Denn je schwerer man ist, desto mehr sinkt man natürlich in einer Matratze ein.

Deshalb müssen schwere Personen mit höheren Härtegraden ausgestattet werden, damit sie nicht zu tief einsinken. Leichte Personen hingegen brauchen einen niedrigen Härtegrad.

Konkret stellten die Tester der Stiftung Warentest fest: Einige Boxspringbetten mit dem Härtegrad 3 waren im Test einfach zu weich. Dabei ist der Härtegrad 3 ein mittelfester Wert. Dieser ist für schwere Personen gedacht. Die Testschläfer sanken im Test einfach zu tief ein, was eben nicht sein darf, um eine ergonomisch korrekte Schlafposition (Vgl. Abbildung oben) zu haben.

Testergebnis 2: Personen die während des Schlafs stark schwitzen stellen so manches Bett vor ein Problem

Im Rahmen des Boxspringbett Test 2016 hat die Stiftung Warentest auch eine Langzeitprüfung durchgeführt. Hier wird eine Nutzung über mehrere Jahre simuliert. Das Ergebnis war bei einigen der Testbetten das die von einem starken Schwitzer ausgehende Körperwärme und der Schweiß einigen Betten ziemlich schwer zu schaffen machten.

Die Konsequenz ist das die Matratzen und Topper deutlich stärker nachgeben. Im Fachjargon spricht man hier von „weicher werden“. Das führt dann zu einer Kuhlenbildung. Alles andere als ideal für eine gute Schlafposition.

Schaum Boxspringmatratze

Der Schaum muss hochwertig sein: Hohes Raumgewicht (RG) mit hoher Stauchhärte

Deshalb ist es beim Kauf eines Boxspringbett wichtig auf sehr gute und hochwertige Schäume zu achten. Diese erkennt man an einem hohen Raumgewicht (RG) und damit einhergehend Stauchhärte. Das bedeutet, dass der Schaum nach einer Belastung sehr schnell wieder in seine alte Form zurückkehrt und keine Liegekuhlen entstehen. Die Formstabilität ist wichtig, um eine gesunde Schlafhaltung zu haben.

Hinweis: wichtig für starke Schwitzer ist es einen Topper mit sehr guten Klimaeigenschaften zu wählen. Damit kann der Schweiß in der Nacht schnell wieder an die Luft abgegeben werden.

Testergebnis 3: Lob für die Einstiegshöhe und Liegehöhe

Boxspringbett Einstiegshöhe & Liegehöhe Illustration

Die Einstiegshöhe und Liegehöhe beim Boxspringbett einfach erklärt (© www.testsguide.de)

Boxspringbetten sind vom Aufbau her mit einer hohen Einstiegs-und Liegehöhe ausgestattet. Meist zwischen 60 bis 80 cm. Durch die Box, Boxspringmatratze und dem darauf liegenden Topper sind die Betten einfach höher als normale Betten mit Lattenrost.

Die Stiftung Warentest lobte das ausdrücklich. Denn gerade wenn man älter wird ist das Einsteigen und Aussteigen aus dem Bett manchmal gar nicht mehr so einfach. Ein höherer Einstieg ist dann einfach bequemer.

Hinweis: Beim Kauf eines Boxspringbett sollten Sie deshalb darauf achten, dass die Höhe des Bettes zu ihrer Körpergröße passt. Es ist nicht sehr intelligent einfach zu einem hohen Bett zu greifen. Denn wenn sie selber beispielsweise 1,65 m Körpergröße haben, dann ist ein sehr hohes Boxspringbett für sie wieder sehr unbequem zum Einsteigen. Hier würden wir ein Bett mit ca. 60 cm Einstiegshöhe empfehlen.

Wenn Sie momentan auf der Suche nach einem Springboxbett sind, dann schauen Sie sich bitte nach der Einstiegshöhe um. Diese variiert je nach Bett schon mal um 20-30 cm. So gibt es durchaus Boxspringbetten ab 50 cm Einstiegshöhe. Das höchste was wir uns je angesehen haben war 81 cm hoch. Sie sehen also: es gibt große Unterschiede.

Ein Sitzstabilisator ist von Vorteil

Unter einem Sitzstabilisator versteht man einen verstärkten Schaum am Rand des Bettes. Wenn man sich also zum hineinlegen hinsetzt, dann gibt der Rand nicht so stark nach und man sitzt einfach stabiler.

Testergebnis 4: die Boxspringmatratzen lassen sich teilweise nur schwer wenden

Ein Kritikpunkt der Tester von Stiftung Warentest war 2016 das die meisten Boxspringmatratzen keine Griffe hatten. Wollte man die Matratzen wenden, dann war das nur sehr schwer möglich. Hier ist es so, dass man abwägen muss zwischen Aussehen und Alltagstauglichkeit. Denn die Spannbettlaken liegen natürlich nicht ganz so glatt auf wenn es Griffe gibt.

Testergebnis 5: Unangenehmer Geruch nach dem Auspacken

Querschnitt Kaltschaum Matratze

Nach der Produktion muss der Kaltschaum und Bezug erstmal entlüften, damit unangenehme Gerüche verfliegen.

Das Problem gibt es nicht nur bei Boxspringbetten, sondern bei allen neuen Betten und Matratzen. Diese unangenehmen Gerüche verschwinden nach wenigen Tagen vollständig, wenn Matratze und Topper ausgelüftet sind. Deshalb würden wir empfehlen frisch geliefert Boxspringbetten erst einmal ein bis zwei Tage stehen zu lassen. Insofern das natürlich bei Ihnen möglich ist.

Wie entstehen diese Gerüche? Wenn Topper und Boxspringmatratze nach der Herstellung sehr schnell in Folie gepackt wird. Denn dann können diese nicht auslüften, was allerdings notwendig ist.

Sehr gute Hersteller berücksichtigen das und verpacken erst nach ein paar Tagen.

Boxspringbetten Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2014

Da die getesteten Betten heute nicht mehr im Handel sind, wollen wir nur kurz auf diesen Testbericht eingehen. Auch hier haben die meisten Betten durch die sehr hohe Einstiegshöhe überzeugt. Auch die große Auswahl an verschiedenen Bezügen, Farben und Zusammenstellungen überzeugten die Tester. Allerdings war die Kritik im Prinzip die Gleiche wie auch 2016, weswegen wir hier nicht wieder darauf eingehen.

Der Testsieger konnte bei den Liegeeigenschaften mit der Testnote Gut überzeugen. Auch die Langlebigkeit wurde ausdrücklich hervorgehoben.

Testbericht aus dem Jahr 2013

Im Test waren nur 3 Betten. Zu wenig um daraus Rückschlüsse auf alle Boxspringbetten zu ziehen. Trotzdem wollen wir hier auf die Testergebnisse etwas genauer eingehen, damit sie eine Idee über die wichtigen Eigenschaften dieser Springboxbetten bekommen.

Der Testsieger überzeugte mit hoher Langlebigkeit

Im Boxspringbetten Test 2013 hat die Stiftung Warentest einen sogenannten Dauerwalzversuch gemacht. Hiermit wird eine Langzeitnutzung simuliert. Gerade der Testsieger konnte hier überzeugen. Keine Kuhlenbildung und große Schwächen auch nach vielen Jahren der (simulierten) Nutzung. Schaut man sich die Testergebnisse und das Bett genauer an, dann fällt hier das hohe Raumgewicht des verwendeten Schaums aus. Ganz klar ein Kaufkriterium, auf das wir schon seit längerem hinweisen. Denn schlechte Betten haben wenig Schaum.

Das Raumgewicht beschreibt im Prinzip wie viel Rohmaterial beim Aufschäumen verwendet wurde. Je mehr, desto besser. Aber natürlich ist das ein Kostenfaktor für die Hersteller und die meisten Kunden sind sich auch nicht darüber bewusst. Je höher das Raumgewicht ist, desto besser die Rückstellkraft in der Matratze und Topper.

Achten Sie deshalb beim Kauf auf das Raumgewicht. Hier im Artikel finden Sie mehr Informationen dazu.

Weitere Testergebnisse im Jahr 2013

In diesem alten Test wurde auch festgestellt, dass vor allem starke Schwitzer bei guten Boxspringbetten gesund schlafen. Denn durch den Aufbau mit Sprungfedern kann der Schweiß und die damit einhergehende Feuchtigkeit sehr gut zirkulieren und wird von der Luft abtransportiert.

Die Liegeeigenschaften der im Testbericht getesteten Betten wurde allerdings nur einschränkend mit gut bewertet. Wie im Jahr 2016 wurde hier teilweise die weiche Schlaflage kritisiert. Das Ergebnis: Als Schläfer sinken sie zu stark ein und die Schlafposition ist nicht optimal.

Unser Hinweis: Achten Sie beim Kauf auf die Anzahl und Stärke der Federn. Denn günstige Betten werden mit wenigen Federn ausgestattet, die auch nicht hochwertig sind. Es handelt sich da zwar dann um eine (Tonnen)-Taschenfederung, aber eben nicht um eine Gute. Wenn zu wenig oder zu dünne Federn verbaut werden, dann ist die Stützkraft einfach schlecht.

Ebenfalls wichtig für die Liegeeigenschaft ist hier natürlich wieder das Raumgewicht des im Topper verwendeten Schaums. Achten Sie hier wieder auf den Wert RG oder HR.

Wieder falsche Härtegrad-Angaben

Auch im Boxspringbetten Test 2013 wurden von den Testern der Stiftung Warentest die nicht korrekten Härtegrad-Angaben kritisiert. Die Betten lieferten weniger Unterstützung als bei der angegebenen Härtegrad-Werte zu erwarten gewesen wäre. Allerdings muss man hier dazusagen das Härtegrade nicht normiert sind und jeder Hersteller diese individuell klassifizieren kann.

Tabelle: Klassische Härtegrade bei Betten (nicht normiert, Abweichungen eher die Regel)

Härtegrad (H)KörpergewichtLiegegefühl
H1bis maximal 60 kgSehr weich
H260-80 kgMittelhart
H380-100 kgHart
H4Mehr als 100 kgSehr hart
H5Mehr als 130 kgAm härtesten

Hinweis: Achten Sie deshalb beim Kauf nicht nur auf den Wert des Härtegrad (H1 bis H3), sondern vor allem auf welches Körpergewicht dieser Härtegrad vom Hersteller klassifiziert wurde. Denn hier gibt es große Unterschiede unter den verschiedenen Herstellern.

QuelleTestdatumGetestete BoxspringbettenLink zum TestberichtUnsere Anmerkungen
Stiftung Warentest02/2017Boxspringbetten bei der Stiftung Warentest im Testbericht. In der Produktdatenbank finden Sie sehr viele Modelle.Zum TestberichtStiftung Warentest testet Boxspringbetten zusammen mit Matratzen. Download ist kostenpflichtig.
Stiftung Warentest12/2016Individualisierte Boxspringbetten von Ergosleep und Kreamat im Testbericht.Zum Test >>2 Premium Anbieter im Test.

Weitere Testberichte in 2017 und 2018?

In den letzten beiden Jahren gab es keinen Testbericht mehr zu Boxspringbetten bei der Stiftung Warentest. Wir halten natürlich weiter die Augen offen und werden sie direkt informieren, wenn es wieder einen aktuellen Test dazu gibt. In unserem Boxspringbetten Ratgeber finden Sie alle Informationen zum Kauf eines guten Springboxbetts.

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