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Die Samsung Gear 360 (2017) Kamera im Test – Sehr gute 4k Videos und Live-Streaming

Update des Artikels am von Unsere Redaktion

Bereits der Vorgänger der Samsung Gear 360 (2017) war eine der besten Low-Budget Kameras im 360-Grad Bereich. Am Anfang nur als nette Zugabe zu den Samsung Top-Smartphones gedacht, ist sich die Nachfrage nach den 360-Grad-Kameras von Samsung schnell gestiegen.

Samsung GEAR 360 2017 ( Speicherkarte,microSD Card (Transflash) )
Das hat mit der hervorragenden Video- und Fotoqualität des ersten Modells Samsung Gear 360 (2016) zu tun. Letztes Jahr hat Samsung nun das Nachfolgeprodukt auf den Markt gebracht. Der Hersteller Samsung hat vor allem das Design komplett verändert. Damit wurde auch die Handhabung der kleinen 360-Grad-Kamera deutlich verbessert. Denn das Vorgängermodell war zwar eine lustige Kugel, aber nicht so praktisch, um damit herum zu laufen. Das Nachfolgemodell lässt sich sehr gut greifen und ist damit praktischer.

Außerdem hat Samsung die Videoauflösung etwas angehoben. Das innovativste Feature ist aber wahrscheinlich die Livestream-Funktion in der neuen Samsung Gear 360. Leider ist die Fotoqualität etwas zurückgegangen. Der Fokus wird hier eindeutig auf Videos gelegt.

Immer noch erstaunlich ist das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, da die Kamera nicht viel mehr als 200 € kostet. Das Vorgängermodell ist inzwischen für deutlich unter 100 € zu bekommen und unser Geheimtipp für Schnäppchenjäger.

Kompatibel mit weiteren Smartphones

Die Gear 360 mit dem Mini-Tripod

Die alte Gear 360 mit dem Mini-Tripod

Auch wenn die Samsung Gear 360 (2016) immer so dargestellt wurde, als ob sie nur mit einem Samsung Smartphone einsatzbereit wäre, so war das schon immer falsch. Wir haben die Kamera selber getestet und man braucht dafür kein Smartphone. Alle Einstellungen lassen sich direkt an der Kamera vornehmen. Und die sehr gute (kostenlose) Desktop-Software zur Kamera ermöglicht alle weiteren Bearbeitungsschritte und das Stitching.

Trotzdem hat sich der Hersteller die Wünsche der Kunden zu Herzen genommen und hat die Kompatibilität mit mehreren Smartphones in dieneue Gear 360 2017 übernommen. So kann nun auch mit einem nicht ganz so teuren Samsung Handy die Kamera bedient werden. Aber auch mit dem Apple iPhone, was eine echte Überraschung war.

Kompatible Smartphones der Gear 360 (2017):

  • Galaxy Note8, S8, S8+, S7, S7 edge, Note5, S6 edge+, S6, S6 edge, A5 (2017), A7 (2017) *Android 5.0 oder höher / iPhone 8, 8 Plus, iPhone 7, 7 Plus, 6s, 6s Plus, SE *iOS 10.0 oder höher

Die Spezifikationen der Samsung Gear 360 (2017)

  • Anzahl der Linsen: 2
  • Video-Auflösung: 4096 x 2048)@24fps
  • Foto-Auflösung 15 MP (Megapixel)
  • Blende f/2.2
  • Wasserdicht: mit separatem Gehäuse
  • Stoßfest: Nein
  • Speicherkarte: 256 GB MicroSD Karte maximal
  • Livestream mit 2K Auflösung
  • Preis ca. 230 €

360-Grad Foto und Videoqualität

Das wichtigste bei einer 360-Grad Kamera ist natürlich die Qualität der gelieferten Videos und Fotos. Wie bereits erwähnt liegt der Schwerpunkt der Gear 360 (2017) auf der Qualität der Videos. Die Videos sind in der Preisklasse (und auch darüber) sehr gut, die Fotos sind eher Durchschnitt.

Die gute Videoqualität liegt natürlich an der Auflösung von 4096 x 2048 mit 24fps. Das entspricht einer vollen 4K Auflösung und ist noch etwas besser als bei der alten Gear 360. Diese lag bei einer Video-Auflösung von 3840 x 1920 mit 30 FPS. Dafür lag allerdings bei der alten Version der Kamera die Fotoauflösung bei 30 Megapixel, was die schlechteren Fotos der neuen Gear erklärt.

Unter den Midsize 360-Grad-Kameras stellt die Samsung Gear 360 (2017) die beste Auflösung. Bei den Videos!

Wie der Vorgänger spielt die Kamera ihre Stärken vor allem bei sehr guten Lichtverhältnissen aus. Sind helle und gute Lichtverhältnisse, dann sind die aufgenommenen Videos scharf, bieten eine gute Sättigung der Farben und einen sehr guten Kontrast. Tatsächlich merkt man die leichte Verbesserung bei der Auflösung den Videos an. Allerdings nur unter sehr guten Bedingungen.

Schau Dir einfach für einen Vergleich mal das folgende Video bei gutem Sonnenlicht an. Danach haben wir ein Video mit etwas schlechterem Wetter ausgesucht, damit Du Dir den Unterschied genau ansehen kannst.

Testaufnahme der Samsung Gear 360 (2017) bei schönem Wetter und Sonne

Ich finde die Qualität der Aufnahme bemerkenswert. Auch das Meer ist klar zu sehen. Die Gebäude im Hintergrund, die weit entfernt sind, sind immer noch recht scharf.

Bemerkenswert ist auch die ziemlich gute Stabilisierung für eine 360°-Kamera. Auch beim Laufen mit dem Gerät sind die Aufnahmen nicht so verwackelt wie mit dem Vorgänger und anderen 4K Kameras.

Die 360-Grad Fotos

Wie bereits mehrfach betont sind die Fotos aus der neuen Samsung Gear 316 nicht ganz so gut wie beim Vorgänger. Samsung hat die Auflösung bei Fotos heruntergenommen. Der Vorgänger hatte 30 Megapixel bei 360-Grad Fotos und hatte eine erstaunlich gute Qualität.

Bei der neuen Gear 360 wurde die Blende geändert von F/2.0 auf F/2.2. Dafür wurde die Auflösung bei Fotos auf 15 Megapixel reduziert. Das Ergebnis sind etwas schlechtere Fotos. Allerdings wird das die meisten nicht stören, da 360-Grad Kameras vor allem für Videos verwendet werden. Das hat sich wahrscheinlich auch Samsung bei der Änderung gedacht und den Fokus auf die Videoqualität gelegt.

Vergleich der neuen Samsung Gear 360 (2017) und der alten Version Gear 360 (2016)

Im folgenden Videos kannst Du Dir selber einen Eindruck vom Unterschied zwischen den beiden Versionen der Kamera machen.Die Aufnahmen aus beiden 360-Grad Kameras wurden zusammengeschnitten für einen direkten Vergleich.

Vorteile und Nachteile der Kamera im Check

Die Vorteile der Samsung Gear 360 (2017)

  • Sehr gute Videoqualität bei einer Auflösung von 4K
  • leichte Handhabung mit besserem Griff
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit den Konkurrenten
  • sehr gute Stabilisierung bei Videos
  • Livestream mit 2K möglich
  • sehr gute App

Die Nachteile

  • Die Qualität der Fotos ist schlechter wie beim Vorgänger

Die Samsung App und Desktop-Software

Wie bereits erwähnt kann die neue Samsung Gear 360 (2017) auch mit Apple iPhones zusammenarbeiten. Im iTunes Shop ist eine App für die Samsung Kamera erhältlich. Natürlich gibt es auch eine App für Android Smartphones, wie bei der alten Version. Allerdings eben nur für wenige Modelle.

Die App ist nicht notwendig um die Kameraeinstellungen zu machen. Für eine Vorschau der Bilder ist allerdings die App zwingend notwendig. Die Gear 360 App gehört zu den besten im Kameramarkt.

Wer eine Samsung Gear 360 (2017) Kamera kauft, der bekommt wie beim Vorgänger eine Lizenz für den Gear 360 ActionDirector von Cyberlink kostenlos. Die Software ist sehr gut und ermöglicht viele Bearbeitungsmöglichkeiten der aufgenommenen 360° Videos und Fotos.

Die Desktop-Software Gear 360 ActionDirector von Cyberlink

Die Desktop-Software Gear 360 ActionDirector von Cyberlink

Unser Fazit zur Samsung Gear 360 (2017)

Vergleicht man die neue Version der Kamera mit Konkurrenzmodellen, dann hat Samsung auch hier wieder ein sehr starkes Produkt auf dem Markt. Denn das Preis-Leistungs-Verhältnis gehört definitiv zum Besten. Für gerade einmal ca. 230 € bekommt man eine 4K 360-Grad Kamera mit sehr guter Videoqualität und einfacher Handhabung.

Vergleicht man die Kamera mit dem Vorgängermodell, dann hat die Fotoqualität leider etwas gelitten. Wer also großen Wert auf die Aufnahme von Panoramafotos mit dieser Kamera legt, der sollte sich das Vorgängermodell kaufen. Dieses ist inzwischen für weit unter 100 € zu bekommen und damit ein echtes Schnäppchen.

Wer allerdings eine gute 360° Kamera zum Schnäppchenpreis will, um damit Videos zu machen, der es mit der Samsung Gear 360 (2017) bestens bedient. In der Preisklasse bis 400 Eur0 macht sie für uns die besten Videos. Erst die Garmin Virb 360 (ca. 700 Euro) und die Yi 360 (400 Euro) Kamera sind dann wieder besser.

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