iScooter M60 Fat Tire Trekking E-Bike Test: Praxistest, Bewertung und Erfahrungen, Preis-Tipp mit Note 8,3/10
Selbst gefahren mit 100 kg: 81 km Reichweite, 3,24 m Bremsweg, kräftiger Antrieb. Das günstige Fatbike unter 900 Euro im Check.
Ein Fatbike mit Trekking-Ausstattung, 624-Wh-Akku und bequemem Tiefeinstieg für 878 Euro klingt erst mal nach einem Haken. Bei dem Preis spart ein Hersteller normalerweise an Stellen, die im Alltag wehtun. Genau das wollte ich wissen: Wo spart iScooter beim M60, und merkst du es beim Fahren? Ich habe das Rad nicht im Datenblatt bewertet, sondern mit meinen 100 kg über meine feste Teststrecke gescheucht, an zwei Weinberg-Rampen, am Neckar entlang und über Waldwege. Reichweite mit dem Wattmeter, Steigung mit dem Neigungsmesser, Bremsweg mit dem Zollstock. Was am Ende auf dem Notenblock stand, hatte ich bei einem Rad unter 900 Euro so nicht auf dem Schirm.

Das iScooter M60 in 30 Sekunden
Ein schweres, aber kräftiges Fatbike-Trekkingrad mit Tiefeinstieg, das für seinen Preis erstaunlich viel echtes E-Bike bietet. Stark bei Antrieb, Reichweite und Komfort, ehrlich schwächer bei Gewicht und Bremsgefühl. Mein klarer Preis-Tipp in der Klasse unter 900 Euro.
- Gesamtnote: 8,3 von 10 (Sehr gut)
- Stärken: souveräne Steigfähigkeit, 81 km Reichweite im Test, satter Fatbike-Komfort, Top-Preis
- Schwächen: 34,5 kg Gewicht, mechanische Bremse mit mehr Handkraft, kleine StVZO-Lücke beim Reflektor
- Preis: 878 Euro (UVP-Streichpreis 1.299 Euro)
- Für wen: Pendler und Genussfahrer, die Komfort, Grip und Reichweite zum kleinen Preis wollen und kein leichtes Stadtrad suchen
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Inhaltsverzeichnis
Wer das M60 getestet hat und wie
Damit du die Note einordnen kannst: Ich teste E-Bikes privat schon seit 2018, das spezialisierte Portal eBike-Crew.de gibt es seit 2025. Ich nehme die Räder nicht am Schreibtisch auseinander, sondern fahre sie im echten Leben, immer nach demselben Schema. Festes Fahrergewicht von 100 kg, fester Reifendruck, dieselbe Mischrunde und dieselben zwei Weinberg-Rampen für jedes Bike. Drei Dinge messe ich mit Geräten, der Rest wird an festen Leitwerten eingeordnet. So wird ein 878-Euro-Fatbike mit denselben Maßstäben gemessen wie ein Markenrad für das Dreifache.

Antrieb, Sensor und Steigfähigkeit
Im Heck steckt ein Nabenmotor mit 250 Watt Nennleistung und rund 750 Watt Spitze. Ein Drehmomentwert ist offiziell nicht angegeben, nach Fahreindruck schätze ich ihn auf etwa 75 Nm. Das Entscheidende zeigt sich am Berg, und genau dafür habe ich zwei feste Rampen. An der flacheren mit 7,1 Grad, das sind rund 12,5 Prozent, zog mich das M60 locker mit 23 km/h hinauf. An der steilen Referenzrampe mit 8,1 Grad, also etwa 14,2 Prozent, waren es mit meinen 100 kg im Sattel immer noch rund 17 km/h. Das ist für ein günstiges Fatbike ein richtig guter Wert, viele teurere Räder hängen hier früher durch.


Den einzigen echten Haken am Antrieb merkst du beim Anfahren. Das M60 arbeitet mit einem Trittfrequenzsensor, nicht mit einem Drehmomentsensor. An der Ampel braucht es ein, zwei Kurbelumdrehungen, bis der Schub kommt, du trittst kurz ins Leere, dann ist die Unterstützung da. Noch deutlicher wird das, wenn du am Berg stark abbremsen musstest und wieder anfahren willst. Da vergeht ein kurzer Moment, bis der Motor erneut greift, und genau diese Sekunde fehlt dir am steilsten Stück am ehesten. Das ist typisch für einen Trittfrequenzsensor und kein Defekt. Ist die Unterstützung erst mal da, regelt sie sauber und gleichmäßig. Wer von einem Drehmomentsensor kommt, spürt den Unterschied, gewöhnt sich aber schnell daran und tritt einfach einen Tick früher an. Die Unterstützung läuft bis 25 km/h, das M60 ist ein zulassungsfreies Pedelec mit fünf Unterstützungsstufen.
Akku und Reichweite im Praxistest
Der entnehmbare 624-Wh-Akku (48 Volt, 13 Ah) sitzt sauber im Rahmen und lässt sich mit zwei Schlüsseln abschließen, laden kannst du ihn innen wie außen. iScooter nennt bis zu 105 km Reichweite. Das ist der Laborbestwert mit 75-kg-Fahrer, eben und bei 32 Grad. Mein Wert entsteht anders und mit Absicht. Für die Reichweite bin ich meine flache Praxisrunde am Neckar gefahren, 38,25 km mit nur 112 Höhenmetern, also genau das, was die meisten von euch im Alltag fahren werden. Die Weinbergrunde mit ihren Wiederholsteigungen lasse ich hier bewusst weg. Dort fahre ich dieselben steilen Anstiege mehrfach hoch, auch für die Videoaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, das zieht jeden Akku ratzfatz leer und wäre kein fairer Reichweitenwert.

Den Verbrauch habe ich mit einem Shelly gemessen. Das ist ein kleines smartes Strommessgerät, das zwischen Steckdose und Ladegerät hängt und aufs Watt genau anzeigt, wie viel Energie nach der Runde wieder in den Akku fließt. Konkret beim M60: 326 Wh für 38,25 km. Mit meinem festen Ladewirkungsgrad von 0,90 bleiben davon rund 293 Wh, die tatsächlich im Akku gelandet sind, das sind etwa 7,7 Wh pro Kilometer. Auf den vollen 624-Wh-Akku gerechnet ergibt das eine Reichweite von rund 81 km. Mit 100 kg auf flacher Strecke ist das ein ehrlicher, belastbarer Wert. Im Hügeligen oder mit viel Zuladung liegst du darunter, mit leichtem Fahrer und sparsamer Stufe darüber. Wie genau ich rechne, steht in meinem Testverfahren für E-Bikes.

Bremsen und Sicherheit
Beim Bremsweg liefert das M60 ab. Aus rund 25 km/h habe ich drei Vollbremsungen mit dem Zollstock vermessen: 3,22 m, 3,26 m und 3,24 m, im Mittel also 3,24 m. Kein Wegrutschen, kein Fading, die dicken Reifen geben dabei richtig Grip auf den Asphalt. Die Verzögerung an sich ist also top.

Die Kehrseite liegt nicht im Weg, sondern im Gefühl. Verbaut ist ein mechanischer Single-Piston-Scheibenbremssattel ohne Markennamen, 160 mm vorn und hinten, per Seilzug betätigt. Er packt sicher zu, verlangt aber bauartbedingt mehr Handkraft als eine Hydraulik und lässt sich weniger fein dosieren. Auf längeren Touren und vor allem bei längeren Abfahrten merkst du das in Händen und Unterarmen, weil du dauerhaft kräftiger ziehst. Ein Pluspunkt der Mechanik: Du kannst sie selbst nachstellen und musst dafür nicht in die Werkstatt.
Bei der StVZO ist das M60 nur teilweise auf der sicheren Seite. Die Frontlampe leuchtet ordentlich hell, das Rücklicht ist allerdings ein simples Batterielicht ohne Bremslichtfunktion. Und an den Reifen sitzt nur ein Reflektor statt der vorgeschriebenen zwei. Der zweite lässt sich für ein paar Euro nachrüsten, sollte aber drauf, bevor du auf die Straße gehst. Das M60 trägt CE-Kennzeichnung und ist nach EN 15194 zugelassen.

Komfort und der Fatbike-Charakter
Das ist für mich das eigentliche Argument fürs M60. Die 26 mal 4,0 Zoll dicken Reifen wirken wie eine zweite Federung, dazu kommen eine Federgabel mit 100 mm Weg und Lockout sowie eine gefederte Sattelstütze. Auf Kopfsteinpflaster, Feldweg und ruppigem Asphalt liegt das Rad satt und ruhig, auch mit meinen 100 kg gab es kein Durchschlagen. Auf glattem Asphalt sperrst du die Gabel per Lockout und verlierst weniger Tretkraft. Dieses fast schwebende Fahrgefühl fühlt sich schlicht anders an als ein City- oder Trekkingrad, und nach den ersten Metern willst du gar nicht mehr absteigen. Dass es dabei auch noch ziemlich cool aussieht, ist ein netter Bonus.

Der tiefe Einstieg passt gut zum komfortorientierten Charakter. Du steigst bequem auf und ab, ohne das Bein über einen hohen Rahmen schwingen zu müssen, praktisch im Stadtverkehr und angenehm für alle, die es gelenkschonend mögen. Mit einer Körpergröße ab 160 cm passt das M60, die Sattelhöhe lässt sich von 87 bis 107 cm verstellen.

Ausstattung und Alltag
Geschaltet wird über eine Shimano-Tourney-Kettenschaltung mit sieben Gängen. Keine Highend-Gruppe, aber zuverlässig und sauber zu schalten. Dass an einem 878-Euro-Bike überhaupt eine echte Shimano-Schaltung hängt und kein namenloser Billigkram, ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Das LC-Display in der Mitte zeigt Tempo, Stufe, Akku und Tageskilometer gut ablesbar an, auch bei Sonne.

Im Lieferumfang stecken Schutzbleche aus Kunststoff vorn und hinten, ein Gepäckträger für rund 25 kg, eine Luftpumpe, Werkzeug und das Ladegerät. Die Schutzbleche sind funktional, wirken aber etwas einfach, hier ist der Preis spürbar. Eine Klingel fehlt, stattdessen gibt es eine elektrische Hupe, die mir ehrlich gesagt zu laut für entspanntes Klingeln und zu unauffällig für echte Gefahr ist. Eine kleine Klingel würde ich nachrüsten. Mit 34,5 kg ist das M60 außerdem ein echtes Schwergewicht, das spürst du beim Tragen in den Keller oder aufs Auto, beim Fahren dagegen sorgt das Gewicht für ruhigen Geradeauslauf.

Meine Bewertung des iScooter M60
Die fünf Kategorien sind auf der Skala 0 bis 10 bewertet, höher ist besser. Die Gewichtung ist typabhängig: Beim Fatbike-Trekking zählen Antrieb, Reichweite und Fahrverhalten am stärksten, reine Stadttauglichkeit weniger. Daraus ergibt sich die Gesamtnote.
8,3 / 10
Sehr gut
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Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Kräftiger Antrieb, an der 8,1-Grad-Rampe noch 17 km/h mit 100 kg
- 81 km Reichweite im Test, Akku entnehmbar und abschließbar
- Top-Bremsweg von 3,24 m aus 25 km/h, kein Fading
- Satter Fatbike-Komfort durch dicke Reifen, Federgabel und Sattelfederung
- Bequemer Tiefeinstieg, für viele Körpergrößen geeignet
- Echte Shimano-7-Gang-Schaltung statt No-Name
- Sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis für 878 Euro
Das spricht dagegen
- Mit 34,5 kg sehr schwer beim Tragen und Verladen
- Mechanische Bremse verlangt mehr Handkraft, vor allem bei langen Abfahrten
- Trittfrequenzsensor mit kurzer Verzögerung beim Anfahren
- StVZO-Lücke: nur ein Reifenreflektor, Rücklicht ohne Bremslicht
So schlägt sich das M60 gegen die Konkurrenz
Zur Einordnung stelle ich das M60 zwei Rädern gegenüber: dem Engwe E26, einem direkten, aber deutlich teureren Fatbike-Rivalen mit Hydraulikbremsen, und dem iScooter UcityS, einem günstigeren City-Tiefeinsteiger ohne Fettreifen, den ich ebenfalls selbst getestet habe.
| Modell | iScooter M60 | Engwe E26 | iScooter UcityS |
|---|---|---|---|
| Preis | 878 € | rund 1.499 € | rund 629 € |
| Typ | Fatbike-Trekking | Fatbike-Trekking | City-Tiefeinsteiger |
| Akku | 624 Wh | 768 Wh | 468 Wh |
| Bremsen | mechanisch | hydraulisch | mechanisch |
| Reifen | 26 x 4,0″ | 26 x 4,0″ | normal |
| Gewicht | 34,5 kg | 34,5 kg (Alu) | rund 28 kg |
Das Engwe E26 ist auf dem Papier das rundere Fatbike, vor allem wegen der hydraulischen Bremsen und des etwas größeren Akkus. Es kostet mit rund 1.499 Euro aber über 600 Euro und damit fast 70 Prozent mehr. Diesen Aufpreis muss man erst mal wollen, denn den größten Teil der Praxisqualität holt das M60 zum deutlich kleineren Preis. Das UcityS ist die Alternative, wenn du leichter, günstiger und rein in der Stadt unterwegs bist und auf Fettreifen verzichten kannst. Geht es dir um Komfort, Grip und Reichweite zum kleinen Preis, ist das M60 die richtige Wahl.
Häufige Fragen zum iScooter M60
Wie weit kommt das M60 mit einer Akkuladung wirklich?
In meinem Praxistest waren es 81 km, gemessen mit dem Shelly-Wattmeter auf flacher Strecke und mit 100 kg Fahrergewicht. Die Herstellerangabe von bis zu 105 km ist ein Laborbestwert mit leichterem Fahrer bei 32 Grad. Im hügeligen Alltag oder mit Zuladung liegst du darunter.
Schafft das M60 auch steile Anstiege?
Ja. An meiner steilen Referenzrampe mit 8,1 Grad hielt es mit meinen 100 kg noch rund 17 km/h, an der flacheren 7,1-Grad-Rampe sogar 23 km/h. Für ein günstiges Fatbike ist das ein sehr guter Wert. Nur direkt nach dem Bremsen am Berg dauert es wegen des Trittfrequenzsensors einen kurzen Moment, bis die Unterstützung wieder anschiebt.
Ist das M60 direkt StVZO-konform fahrbereit?
Fast. Es fehlt der zweite Reifenreflektor, den du für wenige Euro nachrüsten solltest, bevor du auf öffentliche Straßen gehst. Das Rücklicht ist ein Batterielicht ohne Bremslichtfunktion. Front- und Rücklicht sind vorhanden, das M60 ist CE-gekennzeichnet und nach EN 15194 als Pedelec zugelassen.
Wie gut bremst das mechanische System?
Der Bremsweg ist top: im Mittel 3,24 m aus 25 km/h, ohne Fading. Die Bremse verzögert also sicher. Sie verlangt nur mehr Handkraft als eine Hydraulik, was bei langen Abfahrten in die Unterarme geht. Dafür kannst du sie selbst nachstellen.
Für wen lohnt sich das M60, für wen nicht?
Lohnend für Pendler und Genussfahrer, die maximalen Komfort und Grip zum kleinen Preis wollen und schwereres Gerät nicht stört. Weniger geeignet, wenn du ein leichtes, wendiges Stadtrad zum häufigen Tragen suchst oder ein Rad fürs reine Bergauffahren brauchst. Dafür ist das schwere Fatbike nicht gemacht.
Preis-Leistung: warum das M60 ein Preis-Tipp ist
878 Euro für ein Fatbike-Trekkingrad mit 624-Wh-Akku, Federgabel, kräftigem Antrieb und kompletter Alltagsausstattung sind im aktuellen Markt ein scharfer Preis. Ein direkter Rivale wie das Engwe E26 kostet rund 1.499 Euro, also fast 70 Prozent mehr. Den Streichpreis von 1.299 Euro nehme ich beim M60 nicht ernst, der ist ein Anker. Real zahlst du 878 Euro, mit gelegentlichen Aktionscodes geht es in Richtung 810 bis 835 Euro. Auf solche Codes solltest du dich nicht verlassen, aber mitnehmen, wenn sie laufen.
Gespart wird sichtbar bei der mechanischen Bremse, dem Batterie-Rücklicht und den Kunststoff-Schutzblechen. Das sind faire Kompromisse für die Preisklasse, keine Ausschlusskriterien. Nach allem, was ich am Markt sehe, gibt es schlicht kein vergleichbares Fatbike-Trekkingrad mit dieser Ausstattung, das auch nur annähernd in diese Preisregion kommt. Genau deshalb steht in der Preis-Leistung eine 9,5 von 10. So viel echtes E-Bike fürs Geld findest du selten.
Technische Daten im Überblick
| Typ | Fatbike-Trekking, Tiefeinstieg, Pedelec bis 25 km/h |
| Motor | Nabenmotor hinten, 250 W Nenn / rund 750 W Spitze |
| Drehmoment | rund 75 Nm (Schätzung nach Fahreindruck) |
| Sensor | Trittfrequenzsensor |
| Unterstützungsstufen | 5 |
| Akku | 624 Wh (48 V / 13 Ah), entnehmbar, abschließbar |
| Reichweite im Test | 81 km (100 kg, flache Praxisrunde, Shelly-Wattmeter) |
| Reichweite Hersteller | bis 105 km (Laborbestwert) |
| Ladezeit | Hersteller 5 bis 6 h, im Test eher 6 bis 7 h |
| Schaltung | Shimano Tourney, 7 Gänge |
| Bremsen | mechanische Scheibenbremse, 160 mm vorn und hinten |
| Bremsweg im Test | 3,24 m im Mittel aus 25 km/h |
| Federung | Federgabel 100 mm mit Lockout, gefederte Sattelstütze |
| Reifen | 26 x 4,0 Zoll Allterrain |
| Steigfähigkeit im Test | 7,1 Grad bei 23 km/h, 8,1 Grad bei 17 km/h (100 kg) |
| Gewicht | 34,5 kg (Stahlrahmen) |
| Zuladung / Systemgewicht | bis 150 kg gesamt |
| Körpergröße / Sattelhöhe | ab 160 cm, Sattel 87 bis 107 cm |
| Zulassung | CE, EN 15194, StVZO nur teilweise (2. Reflektor nachrüsten) |
| Garantie | 2 Jahre |
| Preis | 878 € (Streichpreis-UVP 1.299 €) |
So wurde getestet
Drei Werte messe ich mit Geräten, der Rest wird an festen Leitwerten eingeordnet. Die Reichweite ermittle ich mit dem Shelly-Wattmeter am Ladegerät: voll laden, feste Runde fahren, wieder voll laden, nachgeladene Energie messen, daraus Verbrauch und Reichweite berechnen. Die Steigfähigkeit prüfe ich an zwei festen Rampen mit 7,1 und 8,1 Grad, abgelesen am digitalen Neigungsmessgerät und im Foto belegt. Den Bremsweg messe ich mit dem Zollstock aus rund 25 km/h, drei Versuche, daraus der Mittelwert. Immer mit 100 kg Fahrergewicht und festem Reifendruck. Die komplette Methodik mit allen Geräten steht im Testverfahren für E-Bikes auf eBike-Crew.de, mehr zur Person hinter den Tests auf der Über-uns-Seite.
Mein Fazit zum iScooter M60
Das iScooter M60 packt ein komplettes Fatbike-Trekking-Erlebnis in 878 Euro, ohne dass sich Antrieb, Komfort oder Reichweite billig anfühlen. An der steilen Rampe noch 17 km/h, 81 km Reichweite im Test und 3,24 m Bremsweg sind Werte, die ich von einem Rad dieser Preisklasse nicht erwartet hätte. Und das Fahren macht schlicht Laune: Die dicken Reifen federn so gut, dass sich das M60 völlig anders anfühlt als ein City- oder Trekkingrad, dazu sieht es richtig cool aus. Dafür musst du mit 34,5 kg Gewicht, mehr Handkraft an der mechanischen Bremse und einer kleinen StVZO-Lücke beim Reflektor leben.
Wer ein leichtes, wendiges Stadtflitzer-Rad sucht, ist hier falsch. Wer maximalen Komfort, Grip und Reichweite zum kleinen Preis will, bekommt mit dem M60 einen echten Preis-Knaller. Klare Kaufempfehlung mit der Gesamtnote 8,3 von 10.
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Dieser Praxistest wurde von Alexander auf eBike-Crew.de durchgeführt und erscheint auf testsguide.de als Kooperationsartikel. Fotos und Messwerte stammen aus dem Originaltest. Den vollständigen Test sowie den E-Bike-Vergleich findest du auf eBike-Crew.de.




