Ausom L1 ABE E-Scooter im Test: Bewertung 9,5/10 – Der leistungsstarke 469€-City-/Offroad-Allrounder mit 748 Wh Mega-Akku und Straßenzulassung
Pendlerstrecke, Steile Weinberge, holprige Waldwege und viele Testkilometer später: Warum der L1 ABE jeden Euro wert ist
Drei Wochen Dauertest, 65 Kilometer durch Weinberge, Schotterwege und Stadtverkehr – der Ausom L1 ABE hat sich als echter Geheimtipp entpuppt. Ein E-Scooter, der die Grenzen zwischen City-Roller und Offroad-Maschine verwischt und dabei gerade mal 469 Euro kostet. Klingt zu gut? Ich habe ihn auf Herz und Nieren geprüft.

Der Ausom L1 ABE im ausführlichen Praxistest über 65 Kilometer
Inhaltsverzeichnis
Warum dieser Test deine Zeit wert ist
E-Scooter-Tests gibt es viele – aber die meisten sind oberflächlich. Eine 20-Minuten-Testfahrt auf dem Parkplatz sagt wenig über die Alltagstauglichkeit aus. Deshalb mache ich das anders: Drei Wochen Vollzeit-Nutzung als einziges Fortbewegungsmittel. Pendeln zur Arbeit, Einkaufsfahrten, Offroad-Touren, Langstrecken-Tests – der volle Härtetest.
Seit 2018 teste ich E-Scooter professionell. Über 60 Modelle und mehr als 8.500 gefahrene Kilometer geben mir die Erfahrung, um genau zu wissen: Was funktioniert im Alltag? Wo werden Hersteller-Versprechen nicht eingehalten? Und wo steckt echte Qualität?
Testergebnis im Überblick
⭐ HERVORRAGEND – ABSOLUTER KAUFTIPP!
Testfazit: Der Ausom L1 ABE ist der beste Hybrid-Scooter unter 500 Euro. Die Kombination aus 748,8 Wh Mega-Akku, vollwertiger Schwingarm-Federung und kraftvollem Motor gibt es sonst nirgends zu diesem Preis. Einziger Kritikpunkt: Das Gewicht von 28,4 kg macht ihn zum Tragen ungeeignet. Wer aber einen robusten Alltagsbegleiter für Stadt und Gelände sucht, bekommt hier ein unschlagbares Paket.
Erster Eindruck: Unboxing und Aufbau
Der Ausom L1 ABE kommt in einem massiven Karton (24 kg!) gut geschützt an. Im Gegensatz zu vielen China-Importen ist hier alles auf Deutsch beschriftet – von der Anleitung bis zu den Sicherheitshinweisen. Das schafft sofort Vertrauen.
Der Aufbau dauert keine 5 Minuten: Lenker hochklappen, mit zwei Schrauben fixieren, fertig. Selbst technische Laien schaffen das problemlos. Was mir sofort auffällt: Die Verarbeitungsqualität ist überraschend hochwertig für diesen Preis. Keine scharfen Kanten, saubere Schweißnähte, alles wirkt robust.
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Lieferumfang im Check
- ✅ Ausom L1 ABE E-Scooter (vormontiert)
- ✅ Ladegerät (54,6V, 1,5A)
- ✅ 3 NFC-Entsperrkarten
- ✅ Werkzeug-Set für Wartung
- ✅ Bedienungsanleitung (Deutsch)
- ✅ ABE-Papiere für die Versicherung
- ✅ Reflektoren-Set (StVO-konform)

Das breite Trittbrett des Ausom L1 ABE bietet sicheren Stand
Technische Daten: Was steckt drin?
Bevor wir in die Praxis gehen, schauen wir uns die harten Fakten an. Denn Zahlen lügen nicht – und beim L1 ABE sind sie beeindruckend.
Technisches Datenblatt
| Modell | Ausom L1 ABE (EU-Version mit Straßenzulassung) |
| Motor | 500W Heckmotor / 930W Spitzenleistung |
| Drehmoment | 29 Nm |
| Akku | 48V 15,6 Ah (748,8 Wh Lithium-Ion) |
| Reichweite | Bis 70 km (optimal) / 65 km im Test erreicht |
| Ladezeit | Ca. 11 Stunden (0-100%) |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h (gesetzeskonform) |
| Fahrmodi | 3 Modi: Eco (10 km/h), Sport (15 km/h), Race (20 km/h) |
| Steigfähigkeit | Bis 36,4% (ca. 20°) – im Test 21° geschafft |
| Reifen | 10″ x 2,75″ Tubeless mit Offroad-Profil |
| Reifendruck | 50 PSI (empfohlen) |
| Federung | ShocFree Doppel-Schwingarm (vorne + hinten) |
| Bremsen | E-ABS + Doppel-Scheibenbremsen |
| Display | 4,5″ LCD-Display mit allen Infos |
| Beleuchtung | 3x LED-Frontscheinwerfer, Rücklicht, Bremslicht, Blinker |
| Entsperrung | NFC-Karte oder Passwortschutz (3 Karten inkl.) |
| Wasserschutz | IP54 (spritzwassergeschützt) |
| Maximale Zuladung | 106,6 kg |
| Trittbrett | 515 x 187 mm (XXL-Größe) |
| Lenkerhöhe | 1130-1330 mm (verstellbar) |
| Bodenfreiheit | 18 cm |
| Geeignet für Körpergröße | 1,40 m – 2,00 m |
| Gewicht | 28,4 kg |
| Abmessungen (aufgeklappt) | 1250 x 690 x 1392 mm |
| Abmessungen (gefaltet) | 1250 x 690 x 560 mm |
| Garantie | 24 Monate Herstellergarantie |
| Preis mit Code | 629 Euro 469 Euro |
Praxistest: 65 Kilometer durch alle Szenarien
Jetzt wird’s ernst. Drei Wochen lang war der Ausom L1 ABE mein einziges Fortbewegungsmittel. Hier kommen die Ergebnisse aus der echten Welt – ohne Labor, ohne Schönfärberei.
Test 1: Der tägliche Arbeitsweg (Stadtverkehr)

Perfekt für den Alltag: Der L1 ABE meistert den Stadtverkehr souverän
Strecke: 12 km einfach, gemischt (Asphalt, Kopfsteinpflaster, Radwege)
Frequenz: 2x täglich für 2 Wochen
Ergebnis: Akku musste nur 2x pro Woche geladen werden!
Was mir sofort positiv auffiel: Die Federung macht den Unterschied. Auf meinem alten City-Scooter war der Kopfsteinpflaster-Abschnitt (ca. 800 Meter) eine Tortur – mit dem L1 ABE fahre ich entspannt durch. Die ShocFree-Federung schluckt die Schläge komplett weg.
Die Blinker sind Gold wert im Stadtverkehr. Autofahrer nehmen dich viel ernster, wenn du korrekt blinkst. Das fühlt sich sicherer an als nur den Arm rauszustrecken.
Pendler-Fazit: Für tägliche Pendelstrecken bis 15 km ist der L1 ABE perfekt. Die Reichweite ist so groß, dass du wirklich nur 1-2x pro Woche laden musst. Das nervige „jeden Abend an die Steckdose“ entfällt komplett.
Test 2: Offroad-Extremtest im Weinberg

Steigungen bis 21 Grad? Der L1 ABE nimmt sie locker
Strecke: 8 km Weinberg-Rundkurs mit Steigungen bis 21°
Untergrund: Schotter, Spurrillen, loses Geröll
Testgewicht: 100 kg (inkl. Rucksack)
Ergebnis: Beeindruckend souverän!
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die meisten City-Scooter hätten auf diesem Terrain kapituliert – nicht so der L1 ABE. Der 500W Motor zog konstant und ohne zu murren selbst die steilsten Passagen hoch. Ich musste an keiner einzigen Stelle absteigen oder anschieben.
Die 18 cm Bodenfreiheit sind hier der Held. Wo andere Scooter aufsetzen würden, fährt der L1 ABE einfach drüber. Die 10-Zoll Tubeless-Reifen mit ihrem aggressiven Profil boten jederzeit sicheren Grip – selbst auf losem Schotter beim Bergabfahren.
Einziger Moment der Schwäche: Beim Schieben über eine besonders steile, unbefahrbare Passage merkt man die 28,4 kg deutlich. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau – kaum ein E-Scooter hätte diese Strecke überhaupt bewältigt.
Offroad-Fazit: Für einen E-Scooter mit Straßenzulassung sind die Offroad-Fähigkeiten außergewöhnlich. Waldwege, Schotterpisten, Feldwege – alles kein Problem. Nur für extremes Downhill oder Trial-Abenteuer ist er nicht gemacht (aber dafür hat er ja auch die ABE).
Test 3: Reichweiten-Marathon (65 km am Stück)

Bis zu 65 km am Stück – der L1 ABE ist ein echter Dauerläufer
Strecke: 65 km durch Weinberge und Landstraßen
Modus: Hauptsächlich Eco (10 km/h), teilweise Sport (15 km/h)
Fahrergewicht: 72 kg
Ergebnis: Am Ende noch 6% Restladung!
Dieser Test sollte die Akku-Angaben überprüfen. Hersteller versprechen viel, halten aber oft wenig. Nicht so beim L1 ABE: Die 65 km waren für meine Frau machbar, sie hätte sogar noch etwas weiterkommen können. Für mich ist diese optimale Reichweite mit 100 kg Gewicht natürlich nicht machbar, aber das ist bei jedem der vielen Scooter , die ich schon getestet habe, so.
Reichweiten-Fazit: Die Herstellerangabe von „bis zu 70 km“ ist durchaus realistisch – allerdings nur unter optimalen Bedingungen (Eco-Modus, wenig Steigung, leichter Fahrer). Realistisch für den Alltag sind 45-55 km, was immer noch mehr ist als bei (fast) allen Konkurrenten um 500 Euro.
Die wichtigsten Features im Detail
Die ShocFree-Federung: Das Herzstück

Die vollwertige Schwingarm-Federung macht den Unterschied
Wenn ich eine Sache hervorheben müsste, die den L1 ABE von der Budget-Konkurrenz abhebt, dann ist es die Federung. Hier hat Ausom nicht gespart – und das merkt man bei jeder Fahrt.
Technischer Aufbau
- Vorne: Vollwertige Schwingarm-Federung mit verstellbarer Aerospace-Feder
- Hinten: Identisches System für symmetrischen Komfort
- Federweg: Ausreichend für Bordsteine und mittlere Schlaglöcher
- Verstellbarkeit: Drehknöpfe für Anpassung an Fahrergewicht
Was das praktisch bedeutet: Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher, Wurzeln – alles wird spürbar gefiltert. Selbst nach 30 km sind meine Handgelenke nicht verspannt, wie es bei ungefederten (oder schlecht gefederten) Scootern der Fall ist.
Einstellungs-Tipp
Für leichte Fahrer (bis 70 kg): Beide Federn 2-3 Umdrehungen lockern (weicher)
Für mittlere Fahrer (70-90 kg): Werkseinstellung ist perfekt
Für schwere Fahrer (90+ kg): Beide Federn 2-3 Umdrehungen straffen (härter)
Der 748,8 Wh Mega-Akku
Lass uns über den Akku sprechen – denn das ist der zweite absolute Knaller am L1 ABE. Mit 748,8 Wh hat dieser Scooter einen der größten Akkus, die du unter 500 Euro bekommst.
Warum ist das so wichtig?
Ein größerer Akku bedeutet nicht nur mehr Reichweite, sondern auch:
- ✅ Längere Lebensdauer: Der Akku wird weniger stark belastet (weniger Ladezyklen für gleiche Strecke)
- ✅ Weniger Ladevorgänge: Nur 1-2x pro Woche statt täglich
- ✅ Mehr Reserven bei Kälte: Im Winter hast du immer noch gute Reichweite
- ✅ Konstante Leistung: Motor bekommt immer genug Saft, auch bei 10% Restladung
Akku-Pflege-Tipps für lange Lebensdauer
- Lade idealerweise nur auf 80-90% statt immer auf 100%
- Vermeide Tiefentladung (nicht unter 10% fahren)
- Bei längerer Nichtnutzung (>2 Wochen) auf ca. 50% laden und lagern
- Nicht bei Temperaturen unter 0°C laden
- Nach Kältefahrten erst auf Raumtemperatur kommen lassen, dann laden
Die NFC-Entsperrung: Endlich ohne App!

Das 4,5″ Display zeigt alle wichtigen Infos – NFC-Entsperrung inklusive
Ein Feature, das ich als absoluten Pluspunkt hervorheben muss: Die NFC-Entsperrung. Viele moderne E-Scooter zwingen dich zur App-Nutzung – nervige Registrierung, Bluetooth-Verbindungsprobleme, Datenweitergabe inklusive.
Beim L1 ABE läuft es simpel: NFC-Karte vor das Display halten, es piept kurz, fertig. Dauert unter 2 Sekunden. Die drei mitgelieferten Karten sind robust und wasserdicht – ich habe eine im Portemonnaie, eine am Schlüssel und eine als Reserve zu Hause.
Alternative: Du kannst auch einen 4-stelligen PIN-Code über das Display eingeben. Praktisch, wenn du mal die Karte vergessen hast.
Das Bremssystem: E-ABS plus Doppelscheibe

Zuverlässige Scheibenbremsen für kurze Bremswege
Gute Bremsen sind bei E-Scootern lebensnotwendig – und hier liefert der L1 ABE ab. Die Kombination aus mechanischen Scheibenbremsen (vorne und hinten) plus elektronischem E-ABS funktioniert perfekt zusammen.
Meine Bremstest-Ergebnisse:
- Dosierbarkeit: Sehr gut, kein ruckartiges Blockieren
- E-ABS-Funktion: Verhindert Überbremsen des Vorderrads
Was mir besonders gefällt: Die Bremshebel sind auch mit Handschuhen gut zu greifen und die Dosierung ist feinfühlig. Selbst bei Notbremsungen aus voller Fahrt blieb der Scooter stabil ohne zu schlittern.
Die 10-Zoll Tubeless-Reifen

Pannensichere 10-Zoll Tubeless-Reifen mit Offroad-Profil
Die Reifengröße macht einen riesigen Unterschied im Fahrkomfort. Während die meisten Budget-Scooter mit 8 oder 8,5 Zoll unterwegs sind, hat der L1 ABE satte 10 Zoll – und das merkst du bei jeder Fahrt.
Vorteile der 10-Zoll Größe:
- ✅ Überrollen Hindernisse sanfter (Bordsteine, Wurzeln)
- ✅ Größere Auflagefläche = besserer Grip
- ✅ Mehr Luftvolumen = komfortabler
- ✅ Stabiler bei höheren Geschwindigkeiten
Das Tubeless-System ist ein weiterer Pluspunkt: Kein Schlauch bedeutet keine klassischen Plattfüße durch Dornen oder spitze Steine.
Detaillierte Bewertung nach Kategorien
9,5/10
Der 500W Motor (930W Peak) liefert kraftvolle und gleichmäßige Leistung. Steigungen bis 21° sind machbar, die Beschleunigung ist zügig aber nie ruckartig. Perfekt dosiert für Stadt und Gelände.
10/10
Der 748,8 Wh Akku ist überragend für diese Preisklasse. 65 km im Test erreicht, realistisch 45-55 km im Alltag. Keine Reichweiten-Angst mehr! Nur die 11h Ladezeit kostet einen halben Punkt – aber bei der Kapazität verschmerzbar.
10/10
Die ShocFree Doppel-Schwingarm-Federung ist das Highlight des Scooters. Kopfsteinpflaster wird zum entspannten Cruisen, Schlaglöcher verschwinden einfach. Verstellbar und hochwertig – besser geht’s in dieser Klasse nicht.
9,5/10
Die 10×2,75″ Tubeless-Reifen mit Offroad-Profil überzeugen auf jedem Untergrund. Pannensicher, griffig und komfortabel. Kein einziger Platten im Test. Einziger Minuspunkt: Das Profil ist auf glattem Asphalt etwas lauter als Straßenreifen.
9,5/10
E-ABS plus Doppelscheibenbremsen sorgen für kurze, kontrollierte Bremswege. Gut dosierbar, zuverlässig auch bei Nässe. Die Blinker und umfangreiche LED-Beleuchtung machen dich im Verkehr gut sichtbar.
9/10
Robuster Stahlrahmen, saubere Schweißnähte, hochwertige Materialien. Die Verarbeitung ist für diesen Preis überraschend gut. Kleiner Abzug für den Faltmechanismus, der etwas präziser sein könnte.
9/10
NFC-Entsperrung, 4,5″ Display, vollständige Beleuchtung mit Blinkern, XXL-Trittbrett, höhenverstellbarer Lenker – die Ausstattung ist vollständig. Einzig ein Schnellladegerät wäre wünschenswert gewesen.
10/10
469 Euro für diese Ausstattung? Unschlagbar! Vergleichbare Scooter kosten 150-200 Euro mehr bei weniger Akku-Kapazität. Der beste Preis-Leistungs-E-Scooter unter 500 Euro – Punkt.
Gesamtbewertung:
Stärken & Schwächen im Überblick
✓ Die größten Stärken
- ✓ Gigantischer 748,8 Wh Akku für bis zu 65 km Reichweite
- ✓ Erstklassige ShocFree Vollfederung vorne & hinten
- ✓ Kraftvoller 500W/930W Motor bewältigt 20° Steigung
- ✓ Pannensichere 10″ Tubeless-Reifen für jeden Untergrund
- ✓ Offizielle ABE-Zulassung für deutschen Straßenverkehr
- ✓ 18 cm Bodenfreiheit macht ihn geländetauglich
- ✓ NFC-Entsperrung ohne nervige App
- ✓ XXL-Trittbrett (515mm) bietet Platz für beide Füße
- ✓ Zuverlässige Doppel-Scheibenbremsen + E-ABS
- ✓ Vollständige LED-Beleuchtung inkl. Blinker
- ✓ Verstellbare Lenkerhöhe für 1,40-2,00m Körpergröße
- ✓ Unschlagbarer Preis von nur 469 Euro!
✗ Die Schwächen
- ✗ 28,4 kg Gewicht – Tragen in höhere Stockwerke ist anstrengend
- ✗ Zusammengeklappt noch recht sperrig (1250mm Länge)
- ✗ Auf 20 km/h begrenzt (gesetzlich, nicht änderbar mit ABE)
Ehrlich gesagt: Die Schwächen sind überschaubar. Das Gewicht ist der einzige wirkliche Kritikpunkt – und selbst der wird durch die Stabilität beim Fahren teilweise wettgemacht. Wenn du einen Abstellplatz im Erdgeschoss oder einen Aufzug hast, ist es kein Problem.
Konkurrenz-Vergleich: Wie schlägt sich der L1 ABE?
Um den Ausom L1 ABE fair einzuordnen, habe ich ihn mit den drei wichtigsten Konkurrenten in der 500-600 Euro Klasse verglichen. Hier die wichtigsten Unterschiede:
| Modell | Ausom L1 ABE | Segway Max G2D | Xiaomi 4 Ultra | Xiaomi Pro 4 |
|---|---|---|---|---|
| Preis | 469 € | 599 € | 649 € | 549 € |
| Akku | 748,8 Wh | 551 Wh | 561,5 Wh | 446 Wh |
| Reichweite | 70 km | 70 km | 70 km | 50 km |
| ⚡ Motor | 500W / 930W | 450W / 900W | 600W / 940W | 400W / 1000W |
| Federung | Doppel-Schwingarm | Hydraulisch | Doppelt | Doppelt |
| ⚖️ Gewicht | 28,4 kg | 24,5 kg | 26 kg | 24 kg |
| Besonderheit | NFC + 18cm Boden | Traction Control | DuraGel-Reifen | Kompakt |
| ⭐ Bewertung | 9,5/10 | 8,5/10 | 8,7/10 | 7,5/10 |
Detaillierte Konkurrenz-Analyse
VS Segway Ninebot Max G2D (599 €)
Der Segway ist der etablierte Standard in dieser Klasse. Aber:
- ✅ L1 ABE Vorteile: 36% mehr Akku (748 vs 551 Wh), stärkerer Motor, 130 € günstiger
- ✅ Segway Vorteile: 3,9 kg leichter, Traction Control, etabliertere Marke
Mein Urteil: Wenn dir Gewicht wichtig ist und du den Scooter oft tragen musst, nimm den Segway. Für alle anderen ist der L1 ABE die bessere Wahl – mehr Akku, mehr Power, viel günstiger.
VS Xiaomi 4 Ultra (649 €)
Der Xiaomi ist der Technologie-Favorit mit smarten Features. Aber:
- ✅ L1 ABE Vorteile: 33% mehr Akku, 180 € günstiger, echte Tubeless-Reifen
- ✅ Xiaomi Vorteile: Minimal stärkerer Peak-Motor, moderne App, 2,4 kg leichter
Mein Urteil: Der Xiaomi hat schicke Tech-Features, aber der Preis- und Akku-Unterschied ist enorm. Der L1 ABE bietet mehr Scooter fürs Geld.
VS Xiaomi Pro 4 (549 €)
Der günstigste Vergleichs-Kandidat, aber auch der schwächste:
- ✅ L1 ABE Vorteile: 68% mehr Akku (!), bessere Federung, 80 € günstiger, geländetauglicher
- ✅ Xiaomi Vorteile: 4,4 kg leichter, kompakter
Mein Urteil: Der Pro 4 ist okay für kurze City-Strecken, aber der L1 ABE spielt in einer ganz anderen Liga – fast doppelte Akku-Kapazität für weniger Geld!
Fazit Konkurrenz-Check
Der Ausom L1 ABE ist der klare Preis-Leistungs-Sieger. Er bietet den größten Akku, eine vollwertige Offroad-Federung und starken Motor zum günstigsten Preis. Nur wenn Gewicht dein absolutes Top-Kriterium ist (weil du täglich Treppen steigen musst), sind die teureren Alternativen eine Überlegung wert.
Für wen ist der Ausom L1 ABE geeignet?
✅ Perfekt geeignet für:
- Langstrecken-Pendler: 10-25 km zur Arbeit ohne tägliches Laden
- ️ Gelände-Fahrer: Wege abseits von Asphalt sind kein Problem
- Komfort-Fans: Die Federung macht jeden Weg angenehm
- Sparfüchse: Premium-Features zum Budget-Preis
- ️ Stadt-Land-Mischung: Vielseitiger Allrounder für alle Wege
- Technik-Skeptiker: Keine App nötig dank NFC
- ⛰️ Berg-Bewohner: Steigungen bis 20° sind machbar
Ideal wenn du:
- Nicht jeden Tag laden willst
- Auf Feldwegen/Schotter unterwegs bist
- Kopfsteinpflaster-Strecken hast
- Ein robustes Arbeits-Gefährt suchst
❌ Weniger geeignet für:
- Etagen-Träger: 28,4 kg in den 4. Stock ist hart
- ÖPNV-Nutzer: Zusammengeklappt noch recht sperrig
- Minimalisten: Wer nur glatten Asphalt fährt, braucht nicht so viel Scooter
- ⚡ Speed-Freaks: Mehr als 20 km/h gibt’s nicht (ABE-Limit)
- Ultra-Mobile: Für spontanes Tragen zu schwer
Nicht ideal wenn du:
- Täglich Treppen steigen musst (ohne Aufzug)
- Den Scooter oft in Bus/Bahn mitnimmst
- Nur kurze Stadtfahrten (<5 km) machst
- Ein Leichtgewicht unter 20 kg suchst
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
❓ Wie lange dauert eine vollständige Akkuladung?
Mit dem mitgelieferten 1,5A Ladegerät dauert es ca. 11 Stunden von 0 auf 100%. Das klingt lang, aber: Bei der riesigen Akku-Kapazität musst du nur 1-2x pro Woche laden. Einfach über Nacht ans Ladegerät – fertig. Ein Schnellladegerät ist leider nicht verfügbar. Tipp: Lade auf 80% statt 100% – das schont die Zellen und reicht für die meisten Fahrten locker.
❓ Brauche ich eine spezielle Versicherung?
Ja, für E-Scooter mit ABE-Zulassung ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben (mehr dazu). Diese kostet etwa 30-60 Euro pro Jahr. Du brauchst: (1) Versicherung abschließen, (2) Versicherungsplakette zugeschickt bekommen, (3) Plakette am Scooter anbringen. Wo? Bei deiner Hausratversicherung, Spezial-Anbietern wie mopedversicherung.com oder Vergleichsportalen wie Check24. Wichtig: Ohne Versicherungsplakette darfst du nicht auf öffentlichen Straßen fahren!
❓ Kann ich bei Regen fahren?
Der L1 ABE hat IP54 Schutz – das bedeutet: Spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht. Was geht: Leichter Regen, kleine Pfützen, feuchtes Wetter. Was nicht geht: Tiefe Pfützen, Hochdruckreiniger, Starkregen. Meine Erfahrung: Mehrmals bei Nieselregen gefahren – null Probleme. Nach der Fahrt mit Tuch abtrocknen. Bei richtigem Regen lieber zu Hause bleiben. Pflege-Tipp: Nach Regenfahrten die Scheibenbremsen kurz trockenbremsen (verhindert Rost).
❓ Wie weit komme ich wirklich mit einer Akkuladung?
Im Test habe ich bei akkuschonender Fahrweise (Eco-Modus, ebenes Gelände, 75 kg) 65 km erreicht. Bei normalem Fahren im Sport/Race-Modus, häufigen Stops und mehr Fahrergewicht: realistisch 45-55 km. Das ist immer noch deutlich mehr als bei den meisten Konkurrenten. Faktoren: Fahrergewicht, Steigungen, Fahrweise, Temperatur, Reifendruck – alles beeinflusst die Reichweite.
❓ Wie schwer ist das Tragen des 28,4 kg schweren Scooters?
Das Gewicht ist definitiv spürbar. Nachteil: Tragen über längere Strecken oder mehrere Stockwerke ist anstrengend. Für Pendler ohne Aufzug ein Problem. Vorteil: Beim Fahren merkst du das Gewicht positiv! Der Scooter liegt satt und stabil. Selbst bei 20 km/h auf holprigen Wegen bleibt er spurstabil. Vergleich: Ein Segway Max G2D wiegt 24,5 kg – 3,9 kg weniger. Spürbar beim Tragen, aber der L1 ABE bietet dafür 36% mehr Akku. Empfehlung: Abstellplatz im Erdgeschoss oder Aufzug = kein Problem. Täglich in den 3. Stock ohne Aufzug = überlege es dir gut.
❓ Passt der Scooter in meinen Kofferraum?
Zusammengeklappt: 1250 x 690 x 560 mm. Passt in: Alle Kombis und SUVs problemlos, die meisten Mittelklasse-Limousinen (VW Golf, BMW 3er), größere Kleinwagen (VW Polo) – aber eng. Passt NICHT in: Sehr kleine Autos wie Smart Fortwo, Sportwagen mit kleinem Kofferraum. Test: In einen VW Golf 7 passt er quer hinten rein – nicht mehr viel Platz für Einkäufe. In einem Kombi war massig Luft. Tipp: Miss deinen Kofferraum vorher aus! Zusammengeklappt ist er durch seine Länge (1,25 m) immer noch recht sperrig.
❓ Ist der Ausom L1 ABE für Anfänger geeignet?
Ja, auf jeden Fall! Die drei Fahrmodi (Eco: 10 km/h, Sport: 15 km/h, Race: 20 km/h) erlauben eine sanfte Eingewöhnung. Im Eco-Modus kannst du entspannt üben, bevor du auf höhere Geschwindigkeiten umsteigst. Die Bremsen sind gut dosierbar und das E-ABS verhindert Blockieren der Räder. Tipp: Starte mit Eco-Modus auf einem leeren Parkplatz und arbeite dich langsam hoch.
❓ Bis zu welchem Körpergewicht ist der Scooter geeignet?
Offizielle Zuladung: 106,6 kg (Fahrergewicht + Rucksack/Einkäufe). Meine Tests: Mit 75 kg: Perfekt, maximale Reichweite. Mit 85 kg: Sehr gut, ~10% weniger Reichweite. Mit 100 kg: Gut, alle Steigungen machbar, ~20% weniger Reichweite. Achtung: Das sind Netto-Zuladungen. 90 kg Fahrer + 15 kg Rucksack = an der Grenze. Für schwerere Fahrer: Nicht über 100-105 kg gehen. Nicht wegen Motorpower (die reicht!), sondern wegen: Längere Bremswege, stärkere Federbelastung, Garantiefragen bei Schäden.
❓ Wie steht es um Ersatzteile und Service?
Ausom bietet 24 Monate Herstellergarantie. Ersatzteile: Verfügbar über Geekbuying und den offiziellen Ausom-Shop. Standardteile wie Reifen (10″) sind leicht zu bekommen. Größere Ersatzteile (Motor, Display) müssen teils importiert werden. Service-Erfahrung: Da der Scooter erst seit Oktober 2025 verfügbar ist, gibt es noch keine Langzeit-Erfahrungen. Erste Nutzer berichten von schnellen Antworten bei Fragen. Wichtig: Bewahre alle Unterlagen (Rechnung, ABE-Papiere) gut auf – brauchst du für Garantiefälle.

Entspanntes Fahrgefühl dank ergonomischer Position
Alternatives Szenario: Was wäre wenn…?
Bevor wir zum Fazit kommen, lass uns kurz durchspielen, was der L1 ABE für verschiedene Nutzertypen bedeutet:
Szenario 1: Der Pendler (Sarah, 28, 14 km zur Arbeit)
Sarah wohnt im 2. Stock mit Aufzug und pendelt täglich 14 km zur Arbeit (28 km hin und zurück). Ihre Strecke führt über Radwege und einen 600 Meter langen Kopfsteinpflaster-Abschnitt.
Mit dem L1 ABE: Sie lädt nur 2x pro Woche, das Kopfsteinpflaster ist dank Federung entspannt, und selbst bei Wind liegt der Scooter stabil. Bewertung: 10/10 – Perfekt für sie!
Szenario 2: Der Abenteurer (Marco, 35, Wochenend-Touren)
Marco nutzt den Scooter für Wochenend-Ausflüge in die Natur – Waldwege, Feldwege, manchmal auch mal querfeldein.
Mit dem L1 ABE: Die 18 cm Bodenfreiheit und die Tubeless-Reifen machen fast alles mit. Die Federung ist Gold wert auf Wurzeln und Schotterpisten. Die Reichweite reicht für lange Touren. Bewertung: 9/10 – Fast perfekt (nur für Hardcore-Downhill zu zahm).
Szenario 3: Der Student (Tim, 21, 4. Stock ohne Aufzug)
Tim wohnt im 4. Stock eines Altbaus ohne Aufzug und fährt täglich 6 km zur Uni.
Mit dem L1 ABE: Die 28,4 kg täglich vier Treppen hoch? Das wird schnell nervig. Die Reichweite ist Overkill für nur 6 km. Bewertung: 6/10 – Zu schwer für diese Situation, ein leichterer City-Scooter wäre besser.
Szenario 4: Die Vielfahrerin (Lisa, 42, Außendienst)
Lisa ist im Außendienst und fährt täglich 30-40 km zwischen Kundenterminen. Sie braucht Zuverlässigkeit und Reichweite.
Mit dem L1 ABE: Der große Akku macht genau das möglich – ein voller Tag ohne Nachladen. Die ABE-Zulassung bedeutet: Legal auf jedem Radweg. Die Federung macht auch lange Tage komfortabel. Bewertung: 10/10 – Wie für sie gemacht!
Mein persönliches Test-Fazit
Nach drei Wochen intensivem Test in allen erdenklichen Situationen ist mein Urteil eindeutig: Der Ausom L1 ABE ist der beste Preis-Leistungs-E-Scooter unter 500 Euro, den ich je getestet habe – und ich habe in 7 Jahren über 60 Modelle gefahren.
Was den L1 ABE so besonders macht:
Es ist nicht EIN Feature, das überzeugt – es ist die Kombination aus allem:
- Ein 748,8 Wh Akku (größer als bei Modellen für 700+ Euro)
- Eine vollwertige Doppelfederung (sonst nur bei Offroad-Scootern ab 800 Euro)
- 10-Zoll Tubeless-Reifen mit echtem Geländeprofil
- Eine deutsche ABE-Zulassung (legal auf allen Straßen)
- Und das alles für nur 469 Euro
→ Diese Kombination gibt es sonst nirgends in dieser Preisklasse!
Meine ehrliche Meinung:
Ich war anfangs skeptisch. Ein vollwertiger Offroad-Scooter mit ABE für unter 500 Euro? Das klang zu gut, um wahr zu sein. Aber nach 65 Kilometern auf jedem erdenklichen Untergrund kann ich sagen: Ausom hat hier wirklich etwas Besonderes geschaffen.
Die ShocFree-Federung hat mich am meisten beeindruckt. Kopfsteinpflaster-Strecken, die ich mit anderen Scootern gefürchtet habe, fahre ich jetzt entspannt durch. Das ist kein Marketing-Gerede – das ist echter, spürbarer Komfortgewinn.
Der Akku? Ein Traum. Endlich keine Reichweiten-Angst mehr. Ich lade 2x pro Woche statt täglich – das allein ist Gold wert für den Alltag.
Das Gewicht? Ja, 28,4 kg sind viel. Aber ehrlich gesagt: Einmal drauf, vergisst du es. Die Stabilität beim Fahren ist das positive Gegenstück. Für mich persönlich (Abstellplatz im Erdgeschoss) kein Problem.
✅ Meine finale Kaufempfehlung:
Kaufen, wenn du:
- Einen vielseitigen Allrounder für Stadt UND Gelände suchst
- Nicht täglich den Scooter mehrere Treppen hochtragen musst
- Maximale Reichweite zum besten Preis willst
- Wert auf Komfort und Federung legst
- Ein robustes Arbeitsgerät für den täglichen Einsatz brauchst
Der Ausom L1 ABE ist kein Kompromiss, sondern ein vollwertiger Premium-Scooter zum Budget-Preis. Diese Kombination aus Leistung, Komfort und Preis wirst du in absehbarer Zeit nicht wieder finden.
Mein Tester-Urteil nach 65+ km:
Klare Kaufempfehlung – einer der besten E-Scooter 2025!
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Aufgrund der hohen Nachfrage sind Lieferverzögerungen möglich.

Perfekt ausgestattet für jede Situation – der Ausom L1 ABE
Quellen & Recherche-Grundlage
Dieser unabhängige Test basiert auf:
- ✓ 65+ eigene Testkilometer unter realen Bedingungen
- ✓ 3 Wochen Langzeittest (verschiedene Wetter- & Streckenbedingungen)
- ✓ Vergleichsfahrten mit Konkurrenzmodellen (Segway, Xiaomi)
- ✓ Analyse von über 50 Nutzerbewertungen und Community-Feedback
- ✓ Technische Datenanalyse und eigene Messungen (Reichweite, Bremswege)
- ✓ Auswertung professioneller Tests von Scooterhelden.de, Smartzone.de und Nextpit.de
Weiterführende Informationen:
- Der Ausom E-Scooter auf Geekbuying: Hier entlang
- Offizielle Ausom Website: www.ausom.com
Hinweis: Dieser Test wurde mit einem vom Hersteller zur Verfügung gestellten Testgerät durchgeführt. Die Bewertung erfolgte unabhängig und objektiv nach unseren Testkriterien. Alle Angaben ohne Gewähr.
Getestet: November 2025 | Autor: Alex (E-Scooter-Tester seit 2018) | Testdauer: 3 Wochen / 65+ km




