KuKirin G2 Pro ABE Test: Was kann der günstige Offroad-E-Scooter mit Straßenzulassung wirklich?
Kräftiger 500-Watt-Motor, 748-Wh-Akku und Bremslicht für 454 Euro, ehrlich vermessen. Mit einer klaren Schwäche.
Kooperationsartikel: Dieser Praxistest entstand in Kooperation mit eBike-Crew.de. Alle Messungen, Fotos und die Bewertung stammen aus dem dortigen, selbst gefahrenen Test von Alexander Haselhoff. Den vollständigen Original-Testbericht mit allen Details liest Du auf eBike-Crew.de.
Ein E-Scooter für 454 Euro, der aus vollem Tempo in gut zwei Metern zum Stehen kommt und einen zwei Kilometer langen Weinberg ohne Hitze-Aussetzer hochzieht? Das klingt nach zu viel Versprechen für zu wenig Geld. Genau deshalb habe ich den KuKirin G2 Pro ABE drei Wochen lang auf Herz und Nieren geprüft, bei Temperaturen bis 38 Grad, mit 100 Kilo auf dem Trittbrett und stets nach demselben Messplan. Das Ergebnis hat mich an einer Stelle ehrlich überrascht, an einer anderen aber auch klar limitiert gezeigt.

Kurzfazit
Der KuKirin G2 Pro ABE ist ein kompakter Offroad-Hybrid mit Straßenzulassung, der genau an den entscheidenden Stellen liefert: Bremsweg, Bergkraft, Akku und Faltmechanismus. Für rund 454 Euro bekommst Du deutlich mehr, als das Preisschild vermuten lässt. Wermutstropfen bleibt das bei Sonne schwer ablesbare Display.
Gesamtnote 8,7 von 10 (Sehr gut)
Transparenz und Testmethode
Das Testgerät wurde von Geekbuying zur Verfügung gestellt, auf Messungen und Urteil hatte das keinen Einfluss. Gemessen wurde nach festem Ablauf: Reichweite per Wattmeter, Bremsweg mit Maßband und Startmarkierung, Steigung an einer festen Rampe mit digitalem Neigungsmesser. Details zum Ablauf, zur Finanzierung über Affiliate-Links und zur Person findest Du beim Kooperationspartner unter Testverfahren und Transparenz.
Inhaltsverzeichnis
Wer den KuKirin getestet hat
Kurz zu mir: Ich bin Alexander, seit 2018 täglich mit E-Scootern und E-Bikes unterwegs, und ich prüfe die Geräte im echten Alltag statt auf dem Parkplatz. Jeder Test läuft mit denselben 100 Kilo Systemgewicht und demselben Reifendruck ab, damit die Zahlen vergleichbar bleiben. Dass meine Messwerte deshalb oft unter den glänzenden Datenblattversprechen liegen, ist gewollt, denn nur so bekommst Du eine belastbare Grundlage. Beim KuKirin war meine Erwartung anfangs gedämpft: günstig, Offroad und ABE zusammen klingt nach einem Kompromiss zu viel. Nach drei Wochen sah ich das anders.
Was steckt im KuKirin G2 Pro ABE?

Der G2 Pro ABE ist die auf 20 km/h gedrosselte, in Deutschland zugelassene Version des bekannten G2 Pro. Er zählt zu den Offroad-E-Scootern, wirkt durch seine kompakten Maße aber eher wie ein Zwitter aus Stadtflitzer und Geländemodell. Auffällig sind die dicken 9-Zoll-Vakuumreifen mit Offroad-Profil, die Federbeine an Vorder- und Hinterachse sowie der mattschwarze Rahmen mit orangefarbenen Akzenten. Bei 1170 Millimetern Länge und 590 Millimetern Lenkerbreite bleibt er handlich, ohne winzig zu wirken. Angetrieben wird er von einem 500-Watt-Heckmotor, verzögert über zwei mechanische Scheibenbremsen. Auf die Waage bringt er gemessene 22,3 Kilo und trägt bis zu 120 Kilo Zuladung.
Das Wichtigste in Kürze:
- Vollfederung vorne und hinten plus 748-Wh-Akku und Bremslicht für 454 Euro
- Gemessene 53 km Reichweite bei 100 kg auf flacher Runde
- 500-Watt-Heckmotor, der auch den Weinberg ohne Leistungseinbruch nimmt
- Bremsweg von nur 2,20 m aus 20 km/h
- Herausragender Faltmechanismus, spielfrei und sicher verriegelt
- Gültige ABE (P605), StVZO-Beleuchtung und separates Bremslicht
Damit die Messwerte gleich einzuordnen sind, kurz die Grundlagen: Die Akkukapazität in Wattstunden (Wh) ergibt sich aus Spannung mal Amperestunden. Mit 748 Wh (48 Volt, 15,6 Ah) ist der Speicher für die Klasse groß, was der Reichweite hilft. Am Berg zählt weniger die reine Wattzahl als das Drehmoment, also die Anschubkraft des Motors, und ein Heckmotor setzt diese Kraft dort um, wo beim Anfahren das Gewicht liegt. Bei den Bremsen setzt KuKirin auf mechanische Scheiben mit Seilzug, wartungsarm, aber ohne die Feindosierung hydraulischer Systeme und ohne ABS. Rechtlich entscheidend ist die ABE: Nur mit ihr darfst Du auf Straße und Radweg fahren, dann aber mit Versicherungskennzeichen. Wer tiefer einsteigen will, findet beim Partner ausführliche Ratgeber zu Reichweite und Bremsen.
Die technischen Daten im Überblick

| Motor | 500 W Heckmotor (bürstenloser Nabenmotor) |
| Tempo | 20 km/h (eKFV), 3 Fahrstufen (10 / 15 / 20 km/h) |
| Akku | 748 Wh (48 V / 15,6 Ah), Ladezeit 7 bis 8 h |
| Bremsen | 2 mechanische Scheibenbremsen plus Motor-Abschaltung |
| Reifen | 9 Zoll Vakuumreifen, schlauchlos, Offroad-Profil |
| Federung | Federbeine vorne und hinten |
| Gewicht / Zuladung | 22,3 kg / bis 120 kg |
| Trittbrett | 17 cm breit, 51 cm lang |
| Zulassung | ABE P605 (KBA), StVZO-Beleuchtung, IP54 |
| Preis | 454 Euro (Aktion), UVP 999 Euro |
Die Messwerte im Detail
Antrieb und Steigung: die große Überraschung

An meiner festen 12,6-Prozent-Rampe geht der G2 Pro ABE mit vollen 20 km/h ins Rennen, pendelt sich dann auf 17 km/h ein und hält dieses Tempo konstant, auch mit meinen 100 Kilo. Das Anfahren gelingt direkt und ohne Ruckeln oder Turboloch. Den eigentlichen Aha-Moment lieferte aber ein anderer Abschnitt: zwei Kilometer den Weinberg hinauf, mit wechselnden 10 bis 15 Prozent Steigung und bei 30 Grad Außentemperatur. Der KuKirin fiel dabei nie unter 14 km/h und regelte weder die Leistung ab, noch lief er heiß. Diese thermische Standfestigkeit haben mir schon deutlich teurere Testkandidaten verweigert. Mehr dazu, warum Grad-Angaben der Hersteller wenig taugen, steht im Ratgeber E-Scooter Steigfähigkeit.

Beschleunigung

Vom Stand auf die zulässigen 20 km/h vergehen im Schnitt aus drei Läufen 4,2 Sekunden (Einzelwerte 4,2 / 4,3 / 4,2 s). Das ist für einen abgeregelten Pendler-Offroader zügig, an der Ampel bleibst Du problemlos vorn. Das Daumengas reagiert dabei sauber und linear, statt den Antrieb schlagartig zuzuschalten.
Reichweite: ehrliche 53 Kilometer
Statt den Akku leerzufahren, habe ich die Reichweite per Wattmeter hochgerechnet, das ist präziser und wiederholbar. Auf meiner flachen Runde durch die Stadt und am Neckar entlang legte ich 34 Kilometer zurück und lud anschließend mit dem Shelly-Wattmeter, einem Messgerät für die tatsächlich in den Akku zurückgeflossene Energie, 532 Wh nach. Daraus ergeben sich 478,8 Wh entladene Energie, ein Verbrauch von 14,08 Wh pro Kilometer und damit rund 53 Kilometer Reichweite bei 100 Kilo Fahrergewicht. Die Werksangabe von 65 Kilometern gilt für 65 Kilo und Idealbedingungen, meine 53 Kilometer sind dagegen echter Alltag.
Rund 82 Prozent der Werksangabe im Praxistest zu erreichen, schaffen die wenigsten E-Scooter. Für Pendelstrecken bis etwa 20 Kilometer je Richtung reicht eine Ladung locker.
Bremsen: ein Ausnahmewert

Hier wurde es richtig spannend. Aus vollen 20 km/h kam der KuKirin nach durchschnittlich 2,20 Metern zum Stehen (2,21 / 2,20 / 2,19 m). Das entspricht einer Verzögerung von etwa 7,0 m/s². Die eKFV verlangt in Paragraf 4 mindestens 3,5 m/s² über beide Bremsen, der G2 Pro ABE liegt also weit darüber, ein Ausnahmewert in dieser Preisklasse. Möglich macht das die bewusste Gewichtsverlagerung nach hinten, die verhindert, dass das Heck abhebt. Ein ABS besitzt der E-Scooter allerdings nicht, bei einer Vollbremsung können die Räder blockieren, weshalb Du Dein Gewicht aktiv nach hinten bringen solltest. Die mechanischen Scheiben packen bissig und trotzdem gut dosierbar zu.

Bei der Sichtbarkeit sammelt der KuKirin Extrapunkte. Vorne leuchtet ein heller, StVZO-konformer Scheinwerfer, hinten sitzt ein separates Bremslicht, das viele günstige E-Scooter schlicht nicht haben. Reflektoren und die vorgeschriebene Beleuchtung sind ebenfalls an Bord, alles Bedingung für die ABE. Warum ein Bremslicht mehr ist als ein nettes Extra, erklärt der Ratgeber E-Scooter Licht & StVZO.
Komfort und Fahrwerk

Für seine Preisklasse fährt sich der KuKirin bemerkenswert komfortabel. Die Federbeine an beiden Achsen bügeln holprige Waldwege und Fahrbahnschäden erstaunlich souverän aus, das ist quer durch mein Testfeld eine der Stärken. Ganz ehrlich bleibt aber: Auf Kopfsteinpflaster stößt auch dieser E-Scooter an seine Grenze. Eine feiner abgestimmte, gedämpfte Federung wäre für unter 500 Euro nicht darstellbar. Die 9-Zoll-Vakuumreifen mit grobem Profil liefern reichlich Grip und Laufruhe, der E-Scooter liegt satt und spurtreu.
Verarbeitung, Faltmechanismus und Display

Der Faltmechanismus ist mein heimlicher Favorit an diesem E-Scooter. Vorne löst ein Hebel die Lenksäule, sie klappt nach unten und rastet über den Sicherungshaken absolut spielfrei ein, ohne dass die Säule beim Entriegeln gleich nach vorn kippt. Am Heck wird zusätzlich von Hand ent- und verriegelt, abgesichert durch eine kleine zusätzliche Sperre. Das kostet zwei Sekunden und sitzt danach bombenfest, ausgerechnet dieses hintere Einrasten war bei manchem Testkandidaten ein Schwachpunkt. Unterm Strich der beste Klappmechanismus, den ich bislang an einem E-Scooter hatte.

Über drei Wochen quer durch Stadt, Feldwege und Weinberg blieb genau ein echter Kritikpunkt: das Display. Das Farb-LCD sieht mit seinen bunten Elementen nett aus und zeigt Fahrstufe, Tempo und Akkustand, ist bei direkter Sonne aber schlecht ablesbar. Mehr als das Nötigste bietet es nicht, weder App noch Spielereien. Eine positive Auffälligkeit gibt es dennoch: Anders als vom Hersteller angegeben besitzt der G2 Pro ABE einen Gehmodus, und zwar mit vier Stufen (0 bis 3). Im Gehmodus blinkt das Rücklicht in der Dunkelheit als Warnsignal, ab Stufe 1 wird daraus bei eingeschaltetem Licht ein Dauerlicht. Weder Gehmodus noch Bremslicht tauchen in vielen zusammengeschriebenen Fremdberichten auf, hier zeigt sich der Wert eines echten Praxistests. Worauf es beim Display ankommt, vertieft der Ratgeber E-Scooter Display & App.
Die Bewertung im Detail
Die Gesamtnote 8,7 setzt sich aus fünf Kategorien zusammen, jeweils von 0 bis 10 und mit Gewichten passend zum Offroad-Typ. So verteilen sich die Punkte:
Der einzige Ausreißer nach unten ist die Alltagstauglichkeit mit 7,1. Sie bündelt Ausstattung und Tragbarkeit, und hier ziehen das schwache Sonnen-Display, das mit 22,3 Kilo hohe Gewicht, das schmale Trittbrett und die fehlende App Punkte ab, während Fahrdynamik und Sicherheit in eigenen Kategorien glänzen.
Recht: Was die ABE bedeutet
Als straßenzugelassene Variante trägt der G2 Pro ABE die gültige ABE P605 vom KBA und erfüllt damit die eKFV-Vorgaben: maximal 20 km/h, höchstens 500 Watt Nenndauerleistung, zwei unabhängige Bremsen, StVZO-Beleuchtung vorne und hinten, Reflektoren und Klingel. Für den Betrieb brauchst Du ein Versicherungskennzeichen, das je nach Anbieter rund 25 bis 40 Euro pro Jahr kostet. Der gesetzlich geforderte Bremswert liegt bei 3,5 m/s², den der E-Scooter mit rund 7,0 m/s² klar übertrifft. Eine Blinkerpflicht greift erst ab 2027 und ausschließlich für neu zugelassene Modelle, Fahrzeuge mit bestehender ABE genießen Bestandsschutz. Der G2 Pro ABE hat ab Werk keine Blinker, bleibt damit aber legal fahrbar. Und da er keinen aktiven Tempomat besitzt, ist er auch bei Paragraf 7 der eKFV sauber: Nimmst Du den Daumen vom Gas, fällt die Motorleistung sofort auf null.
Stärken und Schwächen
Pluspunkte
- Vollfederung an beiden Achsen zum Kampfpreis
- Großer 748-Wh-Akku, gemessene 53 km Reichweite
- Extrem kurzer Bremsweg von 2,20 m aus 20 km/h
- Kräftiger Motor ohne Hitze-Aussetzer am Anstieg
- Separates Bremslicht, in der Klasse eine Seltenheit
- Gültige ABE (P605) mit StVZO-Beleuchtung
- Bester Faltmechanismus im bisherigen Testfeld
- Hohe Zuladung bis 120 kg, stabiler Alu-Rahmen
Minuspunkte
- Display in praller Sonne schwer ablesbar
- Keine Blinker ab Werk (Bestandsschutz gilt)
- Keine App, keine Konnektivität
- Schmales Trittbrett (17 cm), wenig Bodenfreiheit
- Mit 22,3 kg kein Leichtgewicht
Wie schlägt sich der KuKirin gegen die Konkurrenz?
Günstige, vollgefederte E-Scooter mit ABE sind selten, aber der KuKirin ist nicht allein. Zwei direkte Alternativen aus dem Testfeld des Kooperationspartners zeigen, wo er steht. Ein klarer Gesamtsieger ist keiner dabei, es hängt von Deinen Prioritäten ab:
| Modell | Preis | Federung | ABE | Test |
|---|---|---|---|---|
| KuKirin G2 Pro ABE | ca. 454 € | vorne + hinten | ja | Note 8,7 |
| Ausom L1 ABE | unter 500 € | vorne + hinten | ja | Zum Test → |
| Finbike T4 | unter 440 € | vorne + hinten | ja | Zum Test → |
Jeder der drei hat sein eigenes Profil. Der KuKirin punktet mit dem kürzesten Bremsweg, dem großen Akku und dem herausragenden Faltmechanismus, muss beim Sonnendisplay und beim Gewicht Federn lassen. Der Ausom L1 ABE gibt sich besonders ausgewogen und ordentlich ausgestattet, wirkt optisch aber nüchterner. Der Finbike T4 ist am günstigsten und bietet viel Federung fürs Geld, spart dafür anderswo. Welcher passt, entscheidest Du nach Deinen Prioritäten.
Häufige Fragen
Welche Reichweite schafft der KuKirin G2 Pro ABE in der Praxis?
Im Test waren es 53 Kilometer bei 100 Kilo auf flacher Strecke. Die 65-Kilometer-Angabe des Herstellers bezieht sich auf 65 Kilo und Idealbedingungen.
Wie gut kommt er den Berg hoch?
Besser als erwartet. Auf der 12,6-Prozent-Rampe hält er konstant 17 km/h, am zwei Kilometer langen Weinberg mit bis zu 15 Prozent blieb er stets über 14 km/h und lief nicht heiß.
Wie kurz ist der Bremsweg?
2,20 Meter aus 20 km/h, das sind rund 7,0 m/s² und damit weit über der eKFV-Pflicht von 3,5 m/s². Ein ABS gibt es nicht.
Hat der G2 Pro ABE einen Gehmodus?
Ja, mit vier Stufen (0 bis 3), auch wenn der Hersteller ihn nicht ausweist. Im Gehmodus blinkt das Rücklicht bei Dunkelheit als Warnsignal.
Darf ich ihn in Deutschland fahren?
Ja, dank gültiger ABE P605 vom KBA. Mit Versicherungskennzeichen ist er auf Straße und Radweg zugelassen.
Gibt es eine App?
Nein. Die Hersteller-App unterstützt nur zwei andere Modelle. In dieser Preisklasse ist das kein echter Nachteil.
So wurde getestet

Sämtliche Zahlen dieses Berichts stammen aus dem eigenen Praxistest, nicht aus dem Datenblatt. Getestet wird stets mit 100 Kilo Systemgewicht, festem Reifendruck nach Herstellerempfehlung und auf einer immer gleichen Runde. Die Reichweite wird per Wattmeter hochgerechnet, statt den Akku leerzufahren. Die Steigung misst ein Neigungsmesser an einer festen 12,6-Prozent-Rampe. Der Bremsweg wird aus vollen 20 km/h mit Startmarkierung und Maßband in drei Läufen ermittelt und über die Verzögerung an der eKFV-Vorgabe von 3,5 m/s² eingeordnet, die Beschleunigung ebenfalls in drei Läufen. Den kompletten Ablauf beschreibt der Kooperationspartner unter Testverfahren für E-Scooter.
Fazit
Unterm Strich: Der KuKirin G2 Pro ABE ist ein rundum stimmiger Kompakt-Hybrid für Pendler und Freizeitfahrer, die legal unterwegs sein wollen und dabei gemischtes Terrain nicht scheuen. Seine Trümpfe sind der kräftige, thermisch stabile Antrieb, der außergewöhnlich kurze Bremsweg, der große Akku und der erstklassige Faltmechanismus, ergänzt um das in der Klasse seltene Bremslicht. Die Schwächen, allen voran das sonnenschwache Display und das kompakte Trittbrett, sind im Alltag verkraftbar und typische Sparmaßnahmen der Preisklasse.
Für rund 454 Euro steckt hier deutlich mehr E-Scooter drin, als der Preis erwarten lässt. Klare Kaufempfehlung, Gesamtnote 8,7 (Sehr gut).
Kooperationsartikel in Zusammenarbeit mit eBike-Crew.de. Test, Messungen und Fotos: Alexander Haselhoff. Der ausführliche Original-Testbericht erscheint auf eBike-Crew.de.



