Matratzen Test-Übersicht und Guide mit 9 Kaufempfehlungen

Mindestens eine Matratze ist höchstwahrscheinlich in jedem Haushalt zu finden. Hat Eine ausgedient, muss sofort eine neue her. Wir liefern Ihnen ein Maximum an Informationen zum Thema Matratzen: Modelle und Ausführungen, wichtigste Merkmale und Charakteristiken, Besonderheiten und Innovationen (Artikel-Update am 19.02.2018).

Der Matratzen Guide versorgt Sie mit allem Wissenswertem zum Thema Matratzen und stellt Ihnen Modelle sowie die häufigsten Schläfertypen vor. Profitieren Sie von unseren aktuellen Informationen und nutzen Sie unsere Empfehlungen, um die beste Wahl für Ihren Schläfertyp zu kaufen!

In unserer Test-Übersicht finden Sie die unserer Meinung nach besten Testberichte in der Übersicht. Sie erfahren, wie gute Matratzen Tests ablaufen und nach welchen Kriterien getestet wird. Anschließend präsentieren wir Ihnen die aktuellen Sieger.

Schläfertypen – so unterschiedlich sind die Ansprüche

Matratze mit Bezug

Jeder Schläfertyp braucht eine andere Matratze

Jeder Mensch ist anders und zwar nicht nur in seinem Verhalten, sondern auch im Schlaf. Eine Typisierung ist nicht einfach, aber trotzdem möglich. Wir unterscheiden fünf Schläfertypen, die jeweils andere Anforderungen an die Unterlage stellen. Bei unserer Klassifizierung haben wir nicht nur den Körperbau, sondern auch die Schlafgewohnheiten berücksichtigt.

  1. Die Personen, die zum Typ 1 gehören, sind kräftig gebaut und sinken im Schulter- und Beckenbereich (oder in einem dieser Bereiche) stark ein. Sie schwitzen übermäßig stark und wechseln häufig die Schlafposition.
  2. Diese Personen sind großgewachsen, ihr Gewicht ist jedoch gleichmäßig verteilt, es droht kein Einsinken. Sie schwitzen nur mäßig;
  3. Kräftig gebaute Personen, die wenig schwitzen, aber stark im Becken- und/oder Schulterbereich einsinken, gehören zum Typ 3;
  4. Kleine, leichte Personen, die insgesamt wenig einsinken und lieber warm schlafen sowie überwiegend in einer Schlafposition die Nacht verbringen, gehören zum vierten Typ.
  5. Kleinere und leichte Personen, die wenig einsinken und eher unruhig schlafen sowie leicht frieren, gehören zum Typ 5.

Selbstverständlich ist es zudem möglich, die Empfehlungen jeweils für Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer (Mehr dazu hier) zu ermitteln. Darauf haben wir zwar verzichtet, versuchen jedoch bei unseren Empfehlungen darauf hinzuweisen, für welche Schlafposition die Matratze optimal geeignet ist.

Zwar umfassen diese vier Typen nicht die gesamte Menschheit, jedoch können sich erfahrungsgemäß die meisten Nutzer einem Typ (manchmal mit einigen Abstrichen) zuordnen.

Nachdem wir Ihnen die wichtigsten Modelle und Ausführungen von Matratzen sowie die von uns in Anlehnung an das Testverfahren der Stiftung Warentest ausgearbeiteten fünf Schläfertypen vorgestellt haben, können wir zur Vorstellung der wichtigsten Kaufkriterien für Matratzen fortschreiten. Die nachfolgend genannten Kriterien sind auch die Faktoren auf die Sie achten sollten, wenn Sie einen Matratzen Test eines Testinstituts oder Testmagazins lesen.

Unsere Matratzen Empfehlungen im Vergleich

In folgenden Empfehlungen finden Sie die unserer Meinung nach besten Modelle für die gerade beschriebenen Schläfertypen. Beachten Sie beim Kauf unbedingt ihren persönlichen Schlaftyp. Die Auswahl haben wir anhand verschiedener Qualitätskriterien getroffen, die sie weiter unten am Ende dieses Artikels nachlesen können. Dazu gehören auch einige Testsieger bei der Stiftung Warentest. Aber auch Testmagazine und Verbrauchermagazine wurden zurate gezogen. In Kombination mit den später vorgestellten Kriterien haben wir die folgenden Matratzen ausgesucht.

Schläfertyp 1 – die besten Matratzen für kräftig gebaute & stark schwitzende Personen

Platz 1. Testsieger bei Stiftung Warentest (04/2015) – Taschenfederkernmatratze Viva Plus Aqua

Schlaraffia Viva Plus Aqua Taschenfederkern Plus Matratze 90x200 H3
Die Taschenfederkernmatratze hat es aufgrund hervorragender Eigenschaften zum Testsieger bei der Stiftung Warentest im Matratzen Test (04/2015) gebracht. Sie schnitt dort mit der Note Gut (2,3) ab und zeigte der Konkurrenz die Rückseite.Im Matratzenkern  befinden sich Taschenfedern mit hochwertigen Stahlfedern für eine sehr gute Punktelastizität. Dadurch erreicht die Viva plus Aqua hervorragende Stützeigenschaften für schwerere Personen. In Kombination mit dem Kaltschaum im Kern wird so eine optimale Schlaflage erreicht (mehr zur optimalen Schlaflage).

Die Matratze besteht aus 7 Liegezonen, was durch teilweise verstärkte Federn und Kaltschaum-Elemente erreicht wird. So gibt das in H2 und H3 (Härtegrad) erhältliche Modell an den schwereren Körperteilen, wie Hüfte und Schulter- / Brustbereich, stärker nach. Damit wird die Wirbelsäule horizontal gebettet und man wacht morgens ohne Verspannungen und Rückenschmerzen auf.

Außerdem zeichnet sich die Taschenfederkernmatratze Viva plus Aqua durch ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement aus. Stark schwitzende Personen profitieren vom schnellen Abtransport der Feuchtigkeit. Eine sehr gute Luftzirkulation hilft hier ab.

Alle Details zur Taschenfederkernmatratze finden Sie in unserem Produktbericht.

Platz 2. Tonnentaschenfederkernmatratze Irisette Elba TKF von Badenia

Badenia Tonnentaschenfederkernmatratze Irisette Elba TFK H2, 90 x 200 cm, weiß
Die Irisette Elba Tonnentaschenfederkernmatratze besticht durch sehr angenehme Liegeeigeenschaften und einem hervorragenden Raumklima mit hoher Atmungsaktivität. Durch einen schnellen Abtransport der Feuchtigkeit ist dieses Modell ebenfalls für starke Schwitzer hervorragend geeignet.

Die Gesamthöhe beträgt 22 cm. Dabei ist der Matratzenkern 18 cm hoch. Es handelt sich hier ebenfalls um ein Modell mit sieben Liegezonen. Die eingebauten Tonnentaschenfedern sind die hochwertigste Möglichkeit für eine Federung. Zusammen mit der Auflage aus Kaltschaum wird eine hervorragende Anpassung an die eigene Körperkontur erreicht. Damit liegt man nachts orthopädische korrekt und entspannt mit gerader Wirbelsäule.

Das ist sehr wichtig um Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Rückenbereich vorzubeugen. Der Preis ist moderat für diese Qualität. Der Bezug kann übrigens abgenommen  und bis 60° gewaschen werden. Die Materialien sind nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert. Hierdurch wird sichergestellt dass das Modell absolut schadstofffrei ist. Über den Standard hatten wir schon berichtet. Er gehört zum härtesten was man bekommen kann. Deshalb gehört die Irisette Elba Tonnentaschenfederkernmatratze zu unseren absoluten Top-Empfehlungen beim Schläfertyp 1.

Platz 3. Ravensberger Latexmatratze – Stiftung Warentest: Gut (2,5) im Test 04/2016

Ravensberger 7-Zonen NATUR Latexmatratze LATEXCO
Diese Matratze aus Naturlatex eignet sich für schwere Personen, die im Schlaf stark schwitzen, da sie trotz der Einwirkung von Feuchtigkeit formstabil bleibt. Das Feuchtigkeitsmanagement überzeugt, jedoch fühlt sich diese Matratze beim Liegen angenehm warm an.

Eine langlebige Matratze mit sehr guten Liegeeigenschaften. Die Matratze ist eher weich und somit für Personen, die gerne auf einer harten Unterlage schlafen, weniger gut geeignet. Die Matratze ist 18 Zentimeter hoch, mit sehr gutem Schlafkomfort. Der Preis liegt, wie bei den meisten Naturlatex-Matratzen, im oberen Bereich.

Auch wenn das Material Latex noch nicht zu den absoluten Topsellern gehört, so ist dies eine Überlegung wert. Der Komfort beim Schlafen ist außerordentlich gut. Auch das sehr gute Ergebnis beim Latexmatratzentest der Stiftung Warentest überzeugt.

Zum Ravensberger Produktbericht

Schläfertyp 2 – die passenden Modelle (groß, gleichmäßig gebaut & mäßig schwitzend)

Platz 1. Schaumstoffmatratze Casper –  Testergebnis 09/2017 Gut (2,3) bei Stiftung Warentest

CASPER - Die Matratze Deines Lebens
Dieses Modell konnte bei der Stiftung Warentest im Matratzen Test voll überzeugen. Die Matratze gehört nicht zu den günstigsten, überzeugt aber mit hervorragendem Liegekomfort und sehr guter Luftzirkulation. Dieses Modell konnte bei der Stiftung Warentest im Matratzen Test voll überzeugen. Die Matratze gehört nicht zu den günstigsten, überzeugt aber mit hervorragendem Liege Komfort und sehr guter Luftzirkulation. Die Punktelastizität ist laut Testern sehr gut und sorgt für eine optimale Druckentlastung des Schläfer. Die Höhe ist mit 23 cm relativ hochDie Punktelastizität ist laut Testern sehr gut und sorgt für eine optimale Druckentlastung des Schläfer. Die Höhe ist mit 24 cm relativ hochSehr gute Luftzirkulation, punktelastisch, sorgt für eine hervorragende Druckentlastung. Für schwere Personen gut geeignet, sowohl für die Rücken- als auch für die Seitenschläfer.

Die Bewertungen durch die Käufer sind ebenfalls hervorragend. Die Casper Matratze gehört zu den modernen Modellen, die nicht mehr in die klassischen Härtegrade eingeteilt werden. Sie ist für jedes Gewicht geeignet durch ihren speziellen Aufbau im Matratzenkern und Obermaterial. Für uns ist dieses Modell definitiv der Gewinner für alle Schläfertypen zwei.

Platz 2. Schaumstoffmatratze Perfect Fit Plus von Diamona

Diamona Perfect Fit Plus 90x200 H2
Der Hersteller gibt den Härtegrad mit H3 an, doch diese Matratze ist eigentlich eher für die Personen, die gerne weich schlafen. Die Zonierung sorgt für eine gutes Liegegefühl. Die Matratze ist punktelastisch, atmungsaktiv und mit nur 15 Kilogramm nicht besonders schwer. Der Preis ist mit durchschnittlich 500 Euro recht hoch, was zum Punkteabzug führte. Ansonsten eine Empfehlung für große Personen ohne eine Neigung zum starken Schwitzen.

Für den Schläfertyp zwei gehört dieses Modell definitiv zu den möglichen Kaufkandidaten.

Schläfertyp 3 – mit der besten jemals getestet Matratze von Bett1

Platz 1. Bodyguardmatratze von Bett1.: Testsieger (07/2015) bei der Stiftung Warentest

Bodyguard Anti-Kartell-Matratze - Testsieger Stiftung Warentest
Die Anti-Kartell-Matratze, wie der Hersteller Bett1 sein Modell Bodyguard nennt, hat für viel Aufregung und Aufsehen in der Branche gesorgt. Aber völlig unabhängig wie man dieses Thema sieht, ist diese Matratze fast schon ein Exot. Denn für die günstigste Ausführung mit 199 € bekommt man tatsächlich die beste jemals getestete Matratze. Denn das Modell Bodyguard hat beim Test der Stiftung Warentest(07/2015 mit der besten jemals vergebenen Note gut (1,8) abgeschnitten.

Und das gegen teilweise zwei bis dreimal so teure Modelle. Hierzu soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Aber wir meinen das es sich hier tatsächlich eine sehr gute Matratze handelt. Diese Matratze ist an sich für alle Schläfertypen gut geeignet, auch für den kräftigen und ruhigen Typ 3 ist diese Matratze eine gute Wahl. Die Matratze Bodyguard punktet mit sehr guten Liegeeigenschaften, sie ist atmungsaktiv und fühlt sich warm an.

Für alle, die nicht viel schwitzen, ist diese Matratze durchaus empfehlenswert. Die Matratze gibt es in verschiedenen HärtegradenLanglebigkeit und ein mit ca. 12 Kilogramm geringes Eigengewicht, gepaart mit einem niedrigen Preis brachten der Matratze weitere Zusatzpunkte.

Bericht der Bodyguard Matratze

Platz 2. Malie Polar Tonentaschenfederkernmatratze TFK 2000

Malie Matratzen 80x200 POLAR TFK
Gut für schwere Personen geeignet, die auf dieser Matratze sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage komfortabel schlafen können. Punktelastisch, atmungsaktiv, in 5 Komfort-Zonen eingeteilt. Der Härtegrad ist wahlweise H2 oder H3.

Die Matratze ist aber eher weich. Mit 24 Zentimetern angenehm hoch, jedoch mit ca. 20 Kilogramm weniger bequem in der Handhabung. Gleichzeitig zeugt das hohe Raumgewicht von der guten Materialqualität. Der Preis ist relativ günstig und kann als angemessen betrachtet werden.

Schläfertyp 4 – die Gewinner

Auch für diesen Schläfertyp eignet sich die günstige Matratze Bodyguard von Bett1 am besten. Diese Matratze ist punktelastisch und atmungsaktiv, mit 11,9 Kilogramm leicht zu handhaben und mit 18 Zentimetern durchschnittlich hoch. Überzeugt haben außerdem ihr mit ca. 200 Euro äußerst günstiger Preis sowie die lange Haltbarkeit.

Platz 2. Die Matratze Emil K.S. von f.a.n.

f.a.n. Frankenstolz Emil KS 7-Zonen-Ortho-cel-Kaltschaumkern-Matratze
Ist für leichte Personen, die es gerne warm haben und ruhig schlafen, eine gute Wahl. Die Matratze ist mittelfest, wird jedoch mit der Zeit etwas weicher. Mit 14,8 Kilogramm ist sie noch gut zu handhaben, der RG überzeugt ebenfalls. Die Höhe von 21,5 Zentimetern ist optimal für leichter Aufstehen und Hinlegen. Der Preis liegt im mittleren Segment.

Das Modell ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert und damit schadstoffrei. Auch bei den Käufern kann sie ihre Stärken ausspielen, was die guten Bewertungen und Rezensionen zeigen.

Platz 3. AmazonBasics Komfort-Memoryschaum-Matratze mit 7 Zonen

AmazonBasics Extra-Komfort-Memoryschaum-Matratze mit 7 Zonen, 140 x 200 cm
Dieses sehr gute Model ist eine Memoryschaum Matratze. Sie ist vor allem für alle geeignet, die eine sehr gute Anpassung an die eigene Körperkontur benötigen. Für Personen mit Rückenproblemen das Modell eine sehr gute Wahl. Trotz guter Luftzirkulation eignet sich auch für Warmschläfer. Die Matratze ist punktelastisch und bietet eine gute Druckentlastung.

Sie ist mit 12,9 Kilogramm für eine Matratze in dieser Kategorie nicht zu schwer und mit 20,0 Zentimetern angenehm hoch. Die 7 Liegezonen sorgen für einen angemessenen Liegekomfort.

Schläfertyp 5 – die Beste

Platz 1. Frankenstolz f.a.n. Medisan Plus KS 7-Zonen Kaltschaummatratze

Frankenstolz f.a.n. Medisan Plus KS 7-Zonen Kaltschaummatratze
Das Modell ist eine Schaumstoffmatratze. Kleinere Personen stützt sie in jeder Lage gut ab. Atmungsaktiv, punktelastisch und angenehm warm, bietet diese Matratze einen hohen Liegekomfort. Die Matratze hat den Härtegrad 2 (H2), 19 Zentimeter hoch und mit 13 Kilogramm recht schwer. Der durchschnittliche Preis ist günstig, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt stimmt.

Grafenfels Weiss Kaltschaummatratze – Gutes Testergebnis bei Stiftung Warentest

Grafenfels Weiss - die Pure Kaltschaummatratze 90x200 H3
Neu in unseren Empfehlungen ist die Kaltschaummatratze von Grafenfels Weiss. Im Matratzen Test bei der Stiftung Warentest (09/2016) konnte dieses Modell im Härtegrad H3 den zweiten Platz erreichen. Mit der Note Gut (2,5) schrammte sie nur ganz kurz am Testsieger vorbei. Den Testbericht finden Sie weiter unten in unserer Test-Übersicht.

Sowohl beim Liegekomfort, als auch bei den Liegeeigenschaften erreichte die Kaltschaummatratze die besten Noten. Auch die Kunden bezeugen in Ihren Bewertungen die hohe Schlafqualität. Diese erreicht das Modell durch hochwertigen Kaltschaum. Das Raumvolumen ist überdurchschnittlich im Vergleich mit vielen Konkurrenzmodellen. Die Qualität des Matratzenkerns ist deshalb sehr hoch. Eines der wichtigsten Kriterien für eine gute Matratze. In unserem Produktbericht finden sich alle Informationen rund um die Grafenfels Weiss Kaltschaummatratze.

Zum Bericht

Matratze – alles andere als einfach

Eine Matratze mit Kopfkissen

Eine gute Matratze mit Kopfkissen

Der Handel überrascht durch ein extrem breites Angebot an Matratzen, sodass ein unerfahrener Käufer schnell den Überblick verlieren mag. Die Matratzen unterschieden sich in ihrem:

  • Aufbau,
  • Material,
  • Größe,
  • Härtegrad (Mehr dazu),
  • Raumgewicht und, und, und…

Bevor wir zu der Übersicht der besten Matratzen Tests fortschreiten, lohnt es sich, Struktur in die „Schlafwelt“ zu bringen und die wichtigsten Ausführungen kennen zu lernen.

Grundsätzlich gibt es zwei große Klassen von Matratzen: mit einem Federkern und ohne Federung. In jeder Klasse ist freilich eine Menge an Varianten zu entdecken, die wir im Folgenden Ihnen kurz vorstellen möchten.

Matratzen mit einem Federkern

Federkern Aufbau innen

Federkern Aufbau innen

Einfache Federkernmatratze oder Bonellfederkernmatratze

Eine Federkernmatratze ist die einfachste Variante einer gefederten Matratze. Ihr Kern besteht aus hunderten taillierten Federn (sie Bild links). Diese sogenannten Bonellfedern sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und für mehr Langlebigkeit und Stabilität thermoelektrisch vergütet.

Die taillierte Form der Federn macht eine Federkernmatratze elastisch, indes ist die im Unterschied zu einer Taschenfederkernmatratze nicht punkt-, sondern flächenelastisch. Das bedeutet, dass der Druck nicht punktuell, sondern großflächig abgefedert wird. Die Matratze ist von allen Seiten mit Schaumstoff isoliert.

Hinweis: Auf die Unterschiede zwischen Punktelastizität und Flächenelastizität gehen wir weiter unten ein.

Bonellfederkernmatratze: Vor- und Nachteile:

Die Federn einer Bonellfederkernmatratze sind miteinander verbunden, dadurch schwingt die Matratze beim Liegen. Ob diese Schwingungen als angenehm oder eher nicht empfunden werden, hängt von dem konkreten Menschen ab.

Eine Federkernmatratze leitet gut die Wärme und Feuchtigkeit ab und ist insofern allen Starkschwitzern zu empfehlen. Die Kehrseite von diesem Vorteil ist, dass eine solche Matratze keine besonders guten isolierenden Eigenschaften besitzt, daher ist sie für alle Verfrorenen nicht die erste Wahl.

Da die einfachen Federkernmatratzen nicht punktelastisch sind, können Nutzer mit Wirbelsäuleproblemen das Schlafgefühl als überwiegend unangenehm empfinden. Weil die Matratze, genauso wie die meisten anderen Matratzen mit Federung, nicht mit einem verstellbaren Lattenrost zu verwenden ist, können Menschen, die an Verspannungen und Rückenschmerzen leiden, ebenfalls damit Probleme haben.

Die quietschenden Federn sorgen beim Liegen für einen bemerkbaren Lärmpegel. Es handelt sich zwar um insgesamt keine lauten Geräusche, empfindliche Menschen fühlen sich durch diese Luftschallemission indes gestört.

Hinweis: In der Regel werden heute die Bonellfederkernmatratzen als die untere der beiden Matratzen bei einem Boxspringbett eingesetzt.

Vor- und Nachteile im Überblick:

VorteileNachteile
RobustNicht punktelastisch
Geringes GewichtKeine gute Wärmedämmung
Günstiger PreisMeist nicht mit einem verstellbaren Lattenrost verwendbar
Gutes FeuchtigkeitsmanagementErhöhter Geräuschpegel
FormstabilitätFür leichte Menschen weniger gut geeignet
Optimal für mittelschwere und schwere Menschen

Taschenfederkernmatratze – bessere Stützkraft

Duplex-Taschenfederkern in der Obermatratze

Duplex-Taschenfederkern in der Obermatratze

Bei einer Taschenfederkernmatratze sind die einzelnen Federn nicht unmittelbar miteinander verbunden, sondern in einzelne Stofftaschen eingenäht, was die Punktelastizität der Matratze erhöht und die Flächenelastizität dagegen reduziert. Die Taschen sind wiederum miteinander vernäht. Bei einer Taschenfederkernmatratze sind die taillierten Federn ebenfalls aus rostfreiem Stahl hergestellt und für mehr Stabilität thermoelektrisch bearbeitet.

Taschenfederkernmatratze: Vor- und Nachteile

Wie alle anderen gefederten Matratzen, ist auch Diese optimal für starke Schwitzer geeignet, da sie dank den Leerräumen zwischen den Federn für ein gutes Feuchtigkeitsmanagement sorgt. Der Nachteil ist, dass die Wärme leichter entweicht. Für kalte Räume und Menschen, die schnell frieren, ist deine Taschenfederkernmatratze nicht unbedingt zu empfehlen.

Die Konstruktion der Matratze erhöht ihre Punktelastizität im Vergleich zu einer einfachen Bonellfederkernmatratze, daher ist eine Taschenfederkernmatratze für Nutzer mit Wirbelsäuleproblemen eine treffende Wahl. Für einen noch besseren Schlafkomfort wird die Matratze in der Regel in mehrere Liegezonen gegliedert. Dem Thema Liegezonen widmen wir einen extra Abschnitt.

Hinweis: Je höher die Zahl der Federn, desto besser die Punktelastizität. Bei hochwertigen Matratzen beträgt die Zahl der Federn über 2.000 Stück.
Eine Taschenfederkernmatratze ist wie alle gefederten Matratzen am besten für Menschen mit mittlerem und hohem Körpergewicht geeignet. Bei leichten Menschen leisten die Stahlfedern oft einen zu hohen Widerstand, sodass die Matratze als viel zu hart empfunden wird. Aufgrund einer sehr hohen Anzahl der Federn ist eine solche Matratze recht schwer, was beim Transport zu berücksichtigen ist.

Vor- und Nachteile im Überblick:

VorteileNachteile
Punktelastisch, angenehmes LiegegefühlInkompatibel mit verstellbaren Lattenrosten
Hervorragendes FeuchtigkeitsmanagementFür leichte Menschen nicht die erste Wahl
Langlebig und robustNur mittelmäßige Wärmedämmung
Für mittelschwere und schwere Menschen optimalHohes Eigengewicht
Für mehr Komfort in 5-7 Liegezonen gegliedert

Die Tonnentaschenfederkernmatratze

Illustration optimale Schlaflage

Optimale Schlaflage mit gerader Wirbelsäule (© 2017 von Testsguide.de / Klicken zum vergrößern)

 

Bei diesem Modell sind die Federn ebenfalls in einzelne, miteinander verbundene Stofftaschen eingenäht. Der Unterschied zu einer Taschenfederkernmatratze besteht in der Form der Federn selbst, die weder zylindrisch noch tailliert, sondern bauchig (tonnenförmig) sind. Die bauchige Form macht die Stahlfedern sowohl stabiler als auch punktelastischer, was für eine optimale Druckentlastung und somit für ein sehr angenehmes Schlafgefühl sorgt. Die Tonnentaschenfederkernmatratzen sind in der Regel in mindestens 7 Liegezonen unterteilt, was ihre ergonomischen Eigenschaften erhöht.

In unserer Illustration sehen Sie was eine gesunde Schlaflage ausmacht. Bei guten Matratzen sinkt der Körper an verschiedenen Stellen genau richtig ein. Deshalb sind Liegezonen wichtig. Die Liegefläche muss an verschiedenen Körperstellen mehr oder weniger nachgeben.

Tonnentaschenfederkernmatratze: Vor- und Nachteile

Ausgezeichnetes Feuchtigkeitsmanagement verhindert die eventuelle Schimmelbildung und gewährleistet eine sehr gute Luftzirkulation. Dadurch ist auch diese Matratze, wie alle gefederten Matratzen, für Nachtschwitzer prädestiniert. Die Wärmedämmung ist dementsprechend nicht besonders gut, sodass für kalte Räume die Tonnentaschenfederkernmatratze nur bedingt geeignet ist.

Dank der hohen Punktelastizität ist das Schlafgefühl angenehm. Sogar Menschen, die an Verspannungen leiden, empfinden den Schlaf auf einer solchen Matratze als erholsam. Die Tonnentaschenfederkernmatratzen sind vor allem für mittelschwere und schwere Nutzer geeignet. Die Matratzen gelten als langlebig und geräuscharm, zeichnen sich jedoch durch ein erhebliches Eigengewicht aus.

Vor- und Nachteile im Überblick:

VorteileNachteile
Hohe Punktelastizität für bessere DruckentlastungKann nicht mit verstellbaren Lattenrosten eingesetzt werden
Mehrere Liegezonen für mehr FlexibilitätBeträchtliches Eigengewicht
Gesundes Raumklima dank dem guten FeuchtigkeitsmanagementHochpreisig
Für Menschen mit mittlerem und hohem Gewicht idealWärmedämmung eher mittelmäßig
Widerstandsfähig und langlebig
Offensichtlich weisen alle gefederten Matratzen mehrere Gemeinsamkeiten auf und sind in erster Linie allen zu empfehlen, die nicht so schnell frieren, dafür aber im Schlaf schwitzen. Die Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen zeichnen sich durch eine hohe Punktelastizität sowie flexible Zonierung aus und sind eine gute Wahl für alle, die hohe Ansprüche an den Liegekomfort stellen.

Matratzen ohne Federung – Kaltschaum & Viscoseschaum

Allen folgenden Modellen ist eins gemeinsam – ihr Kern enthält keine Stahlfedern, sondern den Kern der Matratze bilden ein oder mehrere zusammengeklebte Kunststoffelemente. Die Unterschiede zwischen einzelnen Ausführungen und Modellen sind indes recht groß.

Kaltschaummatratzen – warm und flexibel

Kaltschaum in einer Kaltschaummatratze

Kaltschaum in einer Kaltschaummatratze

Die Kaltschaummatratzen werden aus dem Kunststoff Polyurethan (abgekürzt PUR oder PU) gefertigt, welcher infolge der Additionspolymerisation entsteht. Wird der Reaktionsmasse Wasser hinzugefügt, kommt es zur Schaumbildung. Das Raumgewicht der Masse und daher auch der Kaltschaummatratze selbst ist durch das Wasservolumen bedingt.

Der Schaum muss aufgrund der hohen Reaktivität der an der Polymerisation beteiligten Polyole nicht zum Aushärten erhitzt werden, deswegen auch der Name Kaltschaum. Dieses Material gilt als ziemlich fest und besitzt eine hohe Strauchhärte bis zu 40 Kilopascal. Dank dieser Eigenschaft sorgen die Kaltschaummatratzen für eine gute Druckentlastung und sind auch für schwerere Personen geeignet.

Hinweis: Die Strauchhärte zeigt an, welche Kraft notwendig ist, um das Material auf 60 Prozent seines Volumens einzudrücken.

Die Kaltschaummatratzen besitzen eine hohe Punktelastizität und werden daher als hochelastisch bezeichnet. In der Fachsprache hat sich der Begriff HR-Schaum etabliert – von dem englischen Begriff „High Resilience“ – hohe Elastizität. Daher handelt es sich bei den HR-Matratzen um hochwertige Kaltschaummatratzen.

Die Schäume weisen eine mikroporöse Struktur auf, das Material ist also mit unzähligen Poren und Kanälen durchsetzt (siehe Foto). Indes sind direkt nach dem Aufschäumen die meisten Zellen und Poren geschlossen, was den Kaltschaum wenig atmungsaktiv macht. Um die Poren aufzubrechen, werden die Matratzenblöcke durch eine Walze gepresst, außerdem öffnen sich beim Gebrauch weitere Poren. Eine Kaltschaummatratze wird folglich im Laufe der Zeit immer atmungsaktiver.

Zwei Herstellungsverfahren, oder warum Formschaum vorzuziehen ist

Die Kaltschaummatratzen werden entweder aus einem großen Block herausgeschnitten oder einzeln in einer geschlossenen Form geschäumt. Beim Herausschneiden aus einem Block ergibt sich folgendes Problem: Die Materialdichte und insofern das Raumgewicht ist in den oberen Schichten geringer als unten. Es können sich Unterschiede bis zu 5 Kilogramm pro Kubikmeter ergeben, je nachdem aus welchem Teil des Blocks die Matratze stammt.

Bei dem Formschaumverfahren kann das Raumgewicht von vornherein genau festgelegt werden, darüber hinaus weist der Schaum keine Ungleichmäßigkeiten in seiner Struktur und Dichte auf. Die Druckentlastung und Punktelastizität einer Formschaummatratze sind im Vergleich zu einer herkömmlichen Kaltschaummatratze noch besser. Doch auch der Preis ist entsprechend höher.

Material für Wärmeliebende

Eine Obermatratze mit Kaltschaum (anderes Modell)

Eine Obermatratze mit Kaltschaum (anderes Modell)

Die hohe Dichte des Kaltschaums sorgt dafür, dass sich dieses Material warm anfühlt. Eine Kaltschaummatratze punktet mit ihrer hohen Wärmedämmung und ist optimal für alle, die gerne warm und kuschelig schlafen. Jedoch sorgen die Mikroporen und Luftkanäle für eine angemessene Luftzirkulation und ein ausgewogenes Feuchtigkeitsmanagement. Insofern ist eine solche Matratze, unabhängig von ihrem Herstellungsverfahren, atmungsaktiv und gleichzeitig sehr gut wärmeisolierend. Für starke Schwitzer ist sie jedoch nicht die erste Wahl, denn die Belüftung ist bei den gefederten Matratzen besser.

Die Kaltschaummatratzen sind, wie bereits oben erwähnt, sehr elastisch. Daher können Sie zusammen mit höhenverstellbaren Lattenrosten eingesetzt werden. Für alle Nutzer mit Nackenverspannungen oder Wirbelsäulenproblemen ist dies vom klaren Vorteil. Für mehr Komfort sind die Matratzen in mehrere (in der Regel mindestens 7) Liegezonen unterteilt. Wie die Liegezonen gebildet werden, erklären wir weiter unten.

Nicht unwichtig ist außerdem das vergleichsweise niedrige Eigengewicht einer Kaltschaummatratze, was für die Handhabung eine Rolle spielt.

Vor- und Nachteile im Überblick

VorteileNachteile
Ausgezeichnete WärmedämmungFeuchtetransport nur mäßig
AtmungsaktivRaumgewicht fällt unterschiedlich aus (Ausnahme Formschaum)
Punktelastisch für mehr SchlafkomfortNeigt mit der Zeit zur Bildung von Kuhlen
Für alle Schlaftypen und jedes Körpergewicht geeignet
Langlebig
Geringes Eigengewicht
Moderater Preis

Komfortschaum – elastisch und atmungsaktiv

Im Unterschied zum Kaltschaum wird der sogenannte Komfortschaum während des Herstellungsverfahrens aufgeheizt, da die Mischung weniger reaktionsintensiv ist. Die Poren öffnen sich beim Erhitzen, insofern ist der Komfortschaum von vornherein atmungsaktiv. Der Komfortschaum weist eine relativ ungleichmäßige Struktur auf und ist daher zwar hochelastisch, kann aber nur schwierig in Liegezonen unterteilt werden.

Hinweis: Immer wieder ist zu lesen, der Kaltschaum und der Komfortschaum seien das Gleiche. Dem ist es nicht so. Insgesamt ist der Kaltschaum flexibler und besser an individuelle Bedürfnisse der Nutzer angepasst.

Viscoschaum – Matratzen mit „Memory Effect“

Viskoseschaum (Memory-Schaum) in 3-Lagen

Viskoseschaum (Memory-Schaum) in 3-Lagen

Der Viscoschaum gehört zu den Hightec-Materialien und zeichnet sich durch den sogenannten Memory Effect aus. Das Material verfügt über ein Formgedächtnis und kehrt nur zeitverzögert in seine ursprüngliche Form zurück. Dadurch entsteht beim Liegen ein Gefühl der Geborgenheit, denn der Viscoschaum scheint den Schlafenden zu umhüllen. Darüber hinaus fühlt sich das Material angenehm warm an und bietet eine sehr gute Druckentlastung. Menschen, die sich im Schlaf häufig hin und her wälzen, können sich durch den verlangsamten Formwechsel gestört fühlen.

Der Viscoschaum ist für Personen mit jedem Gewicht geeignet, das Material ist atmungsaktiv und auch für Allergiker optimal, da es gegen die Hausstaubmilben weitgehend resistent ist. Aufgrund seiner Eigenschaften ist der Viscoschaum vor allem für warme Schlafzimmer geeignet.

Die Viscoschaummatratzen werden aus Polyurethan (Kaltschaum) hergestellt und mit einer Schicht Viscoschaum an einer oder an beiden Seiten ausgestattet.

Tipp: Je höher die Viscoschaumschicht, desto mehr ist der Memory Effect ausgeprägt.

Vor- und Nachteile im Überblick

VorteileNachteile
Punktelastisch, ausgezeichnete DruckentlastungFeuchtigkeitsmanagement weniger gut als bei gefederten Matratzen
Sehr gute WärmedämmungKuhlenbildung mit der Zeit möglich
Atmungsaktiv
Für jeden Schläfertyp und Körpergewicht geeignet
Allergieneutral

Gelschaum – optimale Druckentlastung

Der Gelschaum bietet dem Schlafenden eine optimale Druckentlastung. Das Material ist punktelatisch, besitzt jedoch, im Unterschied zum Viscoschaum, kein Formgedächtnis. Insofern ist der Gelschaum auch für Personen, die keine längere Zeit in der gleichen Schlafposition ruhen, eine überzeugende Lösung. Das Material fühlt sich warm an, sorgt aber gleichzeitig für eine gute Belüftung. Die Gelschaummatratzen werden aus Kaltschaum hergestellt und mit einer Schicht Gelschaum ausgestattet. Übrigens sind auch einige Federkernmatratzen mit Gelschaum erhältlich.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
Punktelastisch, ausgezeichnete DruckentlastungFeuchtigkeitsmanagement weniger gut als bei gefederten Matratzen
Sehr gute WärmedämmungKuhlenbildung mit der Zeit möglich
Atmungsaktiv
Für jeden Schläfertyp und Körpergewicht geeignet
Allergieneutral

Latexmatratzen – ideal für Allergiker

Die Latexmatratzen werden aus Kautschuk (Gummi), ob natürlich oder künstlich synthetisiert, hergestellt. Der Fachbegriff für das Material ist „Stiftlatex“, da das Material – die Latexmilch – in eine Form mit wärmeleitenden Stiften gegossen wird. Im Verlauf des Herstellungsprozesses, der Vulkanisation, bilden sich im Material unzählige Mikrokanäle, welche die Belüftung erleichtern.

Bei dem sogenannten Kavernen-Latex werden in das Material zusätzliche Hohlräume hinein geschnitten, um die Luftzirkulation zu verbessern. Die Latexmatratzen besitzen eine hohe Punktelastizität und sorgen dadurch für angenehmen Schlafkomfort. Ein wichtiger Pluspunkt von Latex stellen seine antibakteriellen Eigenschaften dar, deswegen ist das Material für empfindliche Personen ideal.

Eine Latexmatratze wird nicht unbedingt aus einem Block Stiftlatex hergestellt, es können mehrere Schichten, darunter auch PU und Naturfaser, miteinander kombiniert werden.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
Punktelatisch, angenehmes SchlafgefühlHohes Eigengewicht erschwert die Handhabung
Antibakteriell, für Allergiker gut geeignetDie Geruchsentwicklung kann am Anfang störend sein
AtmungsaktivDas Feuchtigkeitsmanagement ist nur bei dem Kavernen-Latex ideal
Gute Wärmedämmung

Matratzen aus Naturfaser – ein kurzer Überblick

Die Naturmaterialien, darunter Kokosfaser, Rosshaar oder Schurwolle, werden manchmal bei der Herstellung von Matratzen eingesetzt. Es gibt kaum Matratzen, die ausschließlich aus diesen Materialien bestehen. Der Kokosfaser wird gerne in den recht harten Kindermatratzen verarbeitet, jedoch immer in Kombination mit anderen Materialien, allen voran dem Kaltschaum. Die anderen Naturfaser werden vorwiegend bei der Herstellung von Matratzenauflagen und Matratzenschonern verwendet. Zu den Vorteilen der Naturmaterialien zählen ihre antibakteriellen Eigenschaften, gutes Feuchtigkeitsmanagement und auch die Langlebigkeit.

Matratzen Test – Die besten Testberichte im Überblick

Hier haben wir für Sie übersichtlich die unserer Meinung nach besten Matratzen Testberichte recherchiert. Bei der Suche nach guten Matratzen Tests orientieren wir uns in erster Linie an den maximalem Komfort der Nutzer.In dieser Test-Übersicht finden sich seriöse Quellen von bekannten Testmagazinen und Testinstituten, wie Stiftung Warentest und das ETM-Testmagazin. Aber auch gute Einzeltests von Bloggern und Online-Magazinen können immer wieder hier auftauchen. Unsere Übersicht an Testberichten wird regelmässig aktualisiert.

QuelleTestdatumGetestete MatratzenLink zum TestberichtUnsere Anmerkungen
Stiftung WarentestAktuelle DatenbankMatratzen bei der Stiftung Warentest im Testbericht. In der Produktdatenbank lassen sich die Testergebnisse vieler Modelle nachsehen.Zur Matratzen TestdatenbankStiftung Warentest bietet hier die Möglichkeit für ca. 300 Matratzen die Tests anzusehen. Download ist kostenpflichtig. Sehr gute Quelle, deshalb auch sein Geld wert.
Stiftung Warentest03/2014Test speziell für Kindermatratzen. 12 Modelle (Kaltschaum, Latex-Kokos und Schaumstoff) sind im Test.Zum Test >>Download ist kostenpflichtig (nur 1 Euro)
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ETM Testmagazin01/2016Einzeltest der Bruno Kaltschaummatratze (90x200Zum Testbericht>>Ausführlicher Test.
Ökotest01/201015 Kindermatratzen im Test, Zum Testbericht>>Zwar schon etwas älter, aber die Kindermatratzen sind teilweise immer noch aktuell. Download kostenpflichtig.
Ökotest02/201012 Schaumstoffmatratzen im Test.Zum Testbericht>>Download kostenpflichtig

Was einen guten Test ausmacht

Die Menschen stellen unterschiedliche Ansprüche an den Schlaf und demnach auch an die Matratze. Wir ermitteln unsere Empfehlungen nicht nach dem Modell der Matratze, sondern berücksichtigen die Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten der Matratzen (zum Beispiel Tonnentaschenfederkern, Kaltschaum oder Gelschaum) in unserem Ratgeber.

Das Entscheidende ist immer – welche Matratze gewährt bei dem konkreten Schläfertyp den maximalen Komfort. Wir behaupten einfach: Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Modelle, jedes davon hat seine Vor- und Nachteile, worauf wir auch im ersten Teil unseres Ratgebers ausführlich eingegangen sind.

Kaufkriterien – unser Leitfaden bei den Empfehlungen

Es sind folgende Kriterien, die eine Matratze erfüllen muss, um in unserem Empfehlungen aufgenommen zu werden. Die Werte für die Kriterien haben wir aus den zahlreichen Bewertungen der Käufer, den Angaben der Hersteller und von externen Testberichten gewonnen. Gleichzeitig haben wir diese Faktoren verwendet, um unsere Test-Übersicht zu erstellen (in Klammern die Gewichtung der einzelnen Kriterien):

  1. Preis-Leistungs-Verhältnis (10%).
  2. Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit (10%);
  3. Handhabung und Reinigung (5%);
  4. Liegekomfort (75%). Dieses Kriterium ist das wichtigste und auch das komplexeste, denn zum Liegekomfort tragen mehrere Faktoren bei. Wir berücksichtigen vor allem diese:
    • Wärmedämmung;
    • Atmungsaktivität;
    • Punktelastizität;
    • Flexibilität – die Einteilung in Liegezonen;
    • Raumgewicht;
    • Härtegrad;
    • Höhe.

Liegekomfort – ein Zusammenspiel von vielen Faktoren

Offensichtlich spielt der Liegekomfort eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung einer Matratze, zumal es mehrere Aspekte sind, die dazu beitragen, dass eine Matratze als komfortabel empfunden wird.

Doch zunächst stellt sich eine berechtigte Frage: Was ist es, der Liegekomfort oder ein angenehmes Schlafgefühl? Es ist in jedem Fall keine Momentaufnahme, sondern ein Empfinden, das sich im Laufe der Zeit langsam einstellt. Den Liegekomfort definieren wir zum einen als die Abwesenheit von jeglichen Störfaktoren beim Schlaf, die mit der Matratze zusammen hängen.

Zum anderen entsteht eine Komfortsituation beim Liegen, wenn sich die Person in ihrer gewohnten Schlafposition wohl fühlt und mit dem Liegen auf dieser Matratze ein positives Gefühl verbindet. Das kann zum Beispiel am Lösen von Verspannungen, Abwesenheit von Rückenschmerzen oder an der angenehmen Wärme bzw. Kühle beim Liegen liegen.

Zur Analyse des Liegekomforts gehört der erste Punkt, der bereits in den obigen Ausführungen zu den Modellen vorkam, nämlich die Wärmedämmung.

Die Wärmedämmung – Ableitung der Körperwärme

Ein Material besitzt gute wärmedämmende Eigenschaften, wenn es vor Wärmeverlusten durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit schützt. Wie bereits oben gezeigt, zeichnet sich die gefederten Matratzen durch eine gute Wärmeleitfähigkeit aus. Die Schaumstoff- und Latexmatratzen leiten dagegen die Wärme nicht so gut ab, ihre Wärmedämmung ist demnach sehr hoch. Für die beschriebenen Schläfertypen brauchen vor allem die Vertreter des 1. Typs Matratzen mit einer eher starken Wärmeleitfähigkeit. Die anderen Schläfertypen sind mit der guten Wärmedämmung bestens bedient.

Summa summarum gilt es: Wer es luftig mag, ist mit einer gefederten Matratze zufrieden. Wer es lieber warm hat und wenig und nur mäßig schwitzt, wird mit einer Kaltschaum- oder zum Beispiel Latexmatratze glücklich sein.

Die Wärmedämmung wird neutral bewertet, denn ihre Bedeutung hängt ausschließlich vom Schläfertyp ab und ist für die Qualität nicht ausschlaggebend.

Atmungsaktivität – Feuchtigkeit wird abgeleitet

Die Atmungsaktivität ist vor allem ein Erfahrungswert. Eine Matratze gilt als atmungsaktiv, wenn die Feuchtigkeit zügig verdampft und ihre Oberfläche auch beim starken Schwitzen angenehm trocken bleibt.

Grundsätzlich spielt der Faktor Atmungsaktivität für jeden Schläfertyp eine wichtige Rolle, denn ohne ein angemessenes Feuchtigkeitsmanagement wird es auch von einer wenig schwitzenden Person als unkomfortabel empfunden.

Bekanntlich zeichnen sich die Federkernmatratzen unabhängig vom Modell durch eine gute Atmungsaktivität aus, doch auch die Kaltschaum- oder Latexmatratzen sind atmungsaktiv, nur meist in einem geringeren Maße.

In einem guten Matratzen Test spielt dieses Kriterium eine wichtige Rolle. Deshalb achten wir bei der Aufnahme von neuen Testberichten in unserer Test-Übersicht auf dieses Testkriterium.

Punktelastizität vs. Flächenelastizität

Eine Matratze ist punktelastisch, wenn sie nur an dem Punkt einsinkt, an dem der Druck ausgeübt wird. Sinken bei einer punktuellen Druckausübung auch die umliegenden Bereiche mit ein, wird von der Flächenelastizität gesprochen.

Insgesamt neigen die gefederten Modellen mehr als die Latex- und Schaummatratzen zur Flächenelastizität. Je höher die Anzahl der Federn, desto besser steht es aber um die Punktelastizität einer gefederten Matratze. Die Matratzen aus PU sind generell punktelastischer, wobei sich die Punktelastizität von Modell zu Modell unterscheidet.

Dieser Faktor ist für das Liegegefühl äußerst wichtig, denn eine hohe Punktelastizität bedeutet eine richtige Körperhaltung beim Schlafen. Eine punktelastische Matratze begünstigt die Lordose und Kyphose – die natürliche doppelte S-förmige Krümmung der Wirbelsäule.

Somit schläft jeder Schläfertyp auf einer solchen Unterlage besser. Für Personen mit Wirbelsäuleproblemen, für alle, die an Verspannungen und Kopfweh leiden, ist eine hohe Punktelastizität von einer hohen Relevanz.

Einteilung in Liegezonen

Eine Matratze mit 7-Liegezonen

Eine Matratze mit 7-Liegezonen

Unser Ratgeber zeigt, dass eine hochwertige Matratze heute in mehrere Liegezonen unterteilt ist. In der Regel sind es 5 bis 9 Liegezonen. Der Grund für diese Einteilung liegt auf der Hand: Auch wenn zum Beispiel bei den Schläfertypen 2, 4 und 5 das Gewicht mehr oder weniger gleichmäßig verteilt ist, ist das Gewicht, das das Becken, Beine oder Schultern auf die Unterlage ausüben, doch sehr unterschiedlich.

Dementsprechend erweist es sich für die Wirbelsäule als schonender, wenn das schwere Becken und der Brust- und Schulterbereich nicht zu stark einsinken. An diesen Stellen soll die Matratze mehr Widerstand leisten. Umgekehrt, wenn die gesamte Oberfläche einer Matratze nur bei hohem Druck nachgibt, wird sich kein Schlafkomfort einstellen. Die Matratze wird sich unangenehm hart anfühlen.

Die Experten streiten darüber, wie viele Liegezonen sinnvoll sind. Die vorherrschende Meinung ist es, dass es mindestens fünf sein sollen. Ob Matratzen mit neun Liegezonen per se hochwertiger als eine mit „nur“ fünf oder sieben ist, bleibt umstritten.

Interessant: So kommen die Liegezonen zustande

Bei den PU- und Latexmatratzen werden die Liegezonen entweder durch einen speziellen Schnitt oder durch die Einlagen erzeugt. Es können zum Beispiel Wellenprofile oder Hohlräume in die Oberfläche eingeschnitten bzw. eingefräst werden. Dadurch wird diese an bestimmten Stellen aufgelockert und bleibt an anderen Stellen hart.

Viskoseschaum (Memory-Schaum) in 3-Lagen

Viskoseschaum (Memory-Schaum) in 3-Lagen

Eine andere Methode, die Matratze zu zonieren, ist es, besonders geformte Einlagen unter die Oberschicht des Kaltschaums einzuschieben. So werden unter anderem zur Bildung der Liegezonen für das Becken und den Brustbereich Einlagen mit einem höheren Raumgewicht verwendet, um den Widerstand des Materials zu steigern.

Bei den Federkernmatratzen werden die Liegezonen teilweise ebenfalls mithilfe von den gleichen Techniken erzeugt, mit denen auch die in der Regel aus PU-Schaum bestehende Polsterung zoniert wird. Der Einsatz der Federn mit unterschiedlicher Drahtstärke trägt ebenfalls zur Formung von Liegezonen bei.

Raumgewicht – Qualität hat hohe Dichte

Das Raumgewicht, abgekürzt RG, ist eines der wichtigsten Kriterien der Wertigkeit einer Matratze und wird insofern bei uns berücksichtigt. Das RG, gemessen in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m3), spielt jedoch nur bei der Beurteilung von Kaltschaum (und anderen Schäumen) sowie Latexmatratzen eine Rolle.

Die Regel ist: Je höher das RG, desto qualitativ hochwertiger ist die Matratze. Ein hohes Raumgewicht bedeutet eine gute Punktelastizität, Formstabilität und auch die hohe Lebensdauer. Eine Matratze mit hohem RG stützt optimal den Körper, sorgt für eine ausgezeichnete Druckentlastung und erfüllt auch noch nach 15 oder sogar mehr Jahren einwandfrei ihre Funktion. Wie man selber das Raumgewicht berechnen kann zeigen wir im Ratgeber über die Matratzen Härtegrade.

Um in unseren Empfehlungen dabei zu sein, soll eine Matratze mindestens 40 kg/m3 RG aufweisen. Am Markt sind aktuell auch Kaltschäume mit dem Gewicht bis 60 kg/m3 erhältlich, einige Hersteller erreichen sogar noch höhere Werte.

Dem RG messen wir eine große Bedeutung bei und das unabhängig von dem Schläfertyp.

Der Härtegrad

schlaflage illustration

Richtiger Härtegrad für optimale Schlaflage (© 2017 von Testsguide.de. Klicken zum vergrößern)

Viele Hersteller geben an, welchen Härtegrad die Matratze besitzt. Der Härtegrad zeigt an, ob sich die Matratze eher weich oder hart anfühlt und dient außerdem als eine Richtlinie für die Nutzer. Als Käufer sollte sie eigene Matratze nach dem persönlichen Körpergewicht ausgesucht werden. Hier die richtige Auswahl:

  • Härtegrad 1 (H1): eine weiche Matratze, die für leichte Personen mit dem Körpergewicht bis 60 Kilogramm, also unsere Schläfertypen 4 und 5, geeignet ist.
  • Härtegrad 2 (H2): eine mittelharte (mittelfeste) Matratze für Personen mit Körpergewicht bis 85 Kilogramm, also zum Teil für die ersten drei Schläfertypen.
  • Härtegrad 3 (H3): eine harte (feste) Matratze für schwere Personen bis 110 Kilogramm, geeignet ebenfalls für die ersten drei Schläfertypen, insofern ihr Gewicht über 85 Kilogramm liegt.
  • Härtegrad 4 (H4): eine extra harte (feste) Matratze für alle, die 110-140 Kilogramm wiegen;
  • Härtegrad 5 (H5): eine ultra harte (feste) Matratze für Personen, deren Körpergewicht über 140 Kilogramm liegt.

Der Härtegrad wird von den Herstellern unterschiedlich definiert. Es existiert also keine allgemein gültige Norm für diesen Wert. Die meisten verkauften Matratzen weisen den Härtegrad zwischen H2 und H3 auf.

Da sich unsere Empfehlungen auf die besten Matratzen für jeden Schläfertyp beziehen, gewinnen nur die Matratzen, die einen optimalen Härtegrad für diesen konkreten Typ besitzen. Ein höherer oder niedrigerer Härtegrad an sich führt weder zur Abwertung noch beschert dem Modell Zusatzpunkte.

Höhe – Matratzenkern und Gesamthöhe

Gesamthöhe vs. Kernhöhe

Gesamthöhe vs. Kernhöhe

Am Markt sind Matratzen mit sehr unterschiedlicher Höhe erhältlich. Dabei empfiehlt sich in der Regel eine minimale Höhe von 20 Zentimetern. Jedoch auch Matratzen, die „nur“ 18 Zentimeter hoch sind, bekommen bei uns nicht unbedingt einen Punkteabzug. Warum? Weil sogar die schweren Körperregionen wie Schulter und Becken nicht mehr als 12-13 Zentimeter tief einsinken.

Die Höhe einer Matratze trägt aber auch auf eine andere Weise zum Komfort bei, denn bei einer hohen Matratze fallen das Hinlegen und Aufstehen wesentlich leichter. Nicht nur für Senioren ein wichtiger Vorteil.

Handhabung und Reinigung

Da eine Matratze in der Regel nur wenig bewegt werden soll, spielt die Handhabung an sich keine große Rolle. Insgesamt sind Federkernmatratzen schwerer und somit weniger gut in der Handhabung. Auch die PU-Matratzen mit hohem RG sind alles andere als leicht zu wenden, aber ansonsten sehr hochwertig.

Indes berücksichtigen wir das Vorhandensein von Griffen und die Möglichkeit, die Matratzenhülle abzunehmen. Somit sind wir bei dem Thema Reinigung angekommen.

Tipp: Die Matratzenhülle mindestens alle drei Monate in der Waschmaschine reinigen. Für eine gründliche Reinigung der gesamten Matratze soll einmal jährlich ein professioneller Dienstleister beauftragt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass ein mobiles Serviceunternehmen bei Ihnen zuhause die Reinigung durchführt.

Verarbeitungsqualität

Im Handel sind heute mit kleinen Ausnahmen nur Matratzen zu bekommen, die  ziemlich hochwertig verarbeitet sind. Darunter verstehen wir Textilien, die den EU-Richtlinien entsprechen und keine Schadstoffe enthalten sowie langlebig und allergieneutral sind. Ordentlich verarbeitete Nähte, einwandfrei eingearbeitete Reißverschlüsse und, falls vorhanden, Druckknöpfe – all das spielt selbstverständlich bei unserer Bewertung eine große Rolle. Matratzen, die mit der Verarbeitungsqualität überzeugen, gehören zu den klaren Gewinnern.

Die Langlebigkeit der Matratzen ist ebenfalls wichtig.. Die Ergebnisse zeigen, dass die besten Matratzen bis zu 10 Jahren halten und dabei formstabil bleiben. Selbstverständlich kann die Lebensdauer nur durch eine korrekte Pflege erreicht werden. Besonders hochwertige Modelle bilden auch nach 15 Jahren keine sichtbaren Liegekuhlen. Diese Matratzen sind indes im oberen Preissegment zu finden.

Preis-Leistungs-Verhältnis im Check

Die Ergebnisse beweisen, dass der Preis nicht unbedingt ein Indikator für hohe Qualität ist. Bei einer sehr breiten Preisspanne gewinnen in der Regel die Matratzen der Mittelklasse, deren Preis im mittleren bis höheren dreistelligen Bereich liegt. Uns war es wichtig, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auch tatsächlich stimmt. Ein hoher Preis bei einer nur durchschnittlichen Leistung wird mit einem Punkteabzug bestraft. Ein moderater Preis bei einer überzeugenden Leistung dagegen führt immer zur Aufwertung.

Nachdem wir Ihnen die Modelle und Ausführungen der Matratzen präsentiert und auch die fünf Schläfertypen vorgestellt haben, nachdem Sie auch unsere Kriterien samt deren Gewichtung kennen gelernt haben, können Sie oben unsere Empfehlungen der besten Matratzen nochmal ansehen. Wir stellen Ihnen immer drei Gewinner für jeden Schläfertyp vor.

Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über Ihre Nachricht im nachfolgenden Kommentarfeld.

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